Nevis -Yejun- Baek
01.09.;;1995;;25
Männlich;;er/he/him
heterosexuell
178 cm to 179 cm
stark athletische, durchtrainierte und proportionierte Statur
braun - dunkelbraun
dunkelbraun - schwarz
momentan kurz
Single
Waise######
Downtown LA
Zugezogen (Südkorea, Busan)
Student, Kunst und Musik##Uni##;;KFZ Mech##Werkstatt##;;Barkeeper##Fighting Bar##
Narbe##unterarm_rechts ;; kleine Narbe##gesicht
enorme Kraft ;; herausragende Ausdauer ;; Hypertrophie ;; schnelle regeneration ;; sehr gut in akrobathik
ADHS ;; chronische Rückenprobleme ;; Knie-, Gelenkschwäche ;; Erschöpfungsanfälligkeit bei Extrembelastung ;; Anfälligkeit für Schnitt- und Schürfwunden
Extreme Ausdauer ;; Grosse Beweglichkeit ;; Schnelle Reflexe ;; Symmetrische Kieferpartie ;; Reh-Augen ;; Rechter Tattoo-Sleeve ;; Piercings ;; Bunny theeth
Oversize-Streetwear##https://i.pinimg.com/736x/8c/95/39/8c9539f7e6f5592a0371059822e709cb.jpg ;; All-Black-Looks##https://encrypted-tbn1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSEBGQu5eL7gitgZigBzc1gYpJKcRD0XhHUcQd9Qpz65n1YZloC ;; Cargo-Hosen##https://i.pinimg.com/236x/6c/e7/fe/6ce7fe2719269577303411a8314e0610.jpg ;; klobige Combat Boots##https://encrypted-tbn2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQn_zTTBBKx49MLTM0XZwHFAOtwqlOk1mZfOKho1pfM7LjGoXTt ;; Bucket Hats##https://encrypted-tbn3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcTnT5UDJvki8RRi4t4D48CZZr7vTxmd5tUQvyGk4XONgn8nX_gM ;; Figurbetonte High-Fashion##https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcS2pHw3qTcYBMNN83Isv85dXEXJn_LuB2povD-L7qzWCBndaLkFDy55MbVZ&s=10 ;; Lederjacken##https://www.usaleatherfactory.com/wp-content/uploads/2023/04/jungkook-black-jacket.jpg ;; Denim-Looks (Calvin Klein)##https://encrypted-tbn2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcTi8ZA0nWI2pdxkZN5l9G2GJfLNLxxEqxdsfsXPVm5ZC1Rf6mj1 ;; Anzüge##https://encrypted-tbn2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQk-DZf-JQv1EAsGcC5iunjiKHrf2Aj94GXfMm7IS4l0pKXHILZ
gut
mutig ;; impulsiv ;; risikofreudig ;; misstrauisch ;; zielstrebig ;; neugierig ;; kreativ ;; spontan ;; leidenschaftlich ;; empathisch ;; pflichtbewusst ;; ungeduldig ;; zuverlässig ;; analytisch ;; diszipliniert ;; tolerant ;; hilfsbreit ;; Nevis lebt in einem ständigen, extremen Widerspruch zwischen dem Drang nach totaler Unsichtbarkeit und dem Schrei nach absolutem Selbstausdruck. Seine gesamte Persönlichkeit ist das Resultat eines untherapierten Kindheitstraumas und der neurologischen Besonderheit seiner Natur, das sein Denken und Handeln in jeder Sekunde beeinflusst. Er besitzt keine zwei Persönlichkeiten im medizinischen Sinne, sondern hat eine radikale emotionale Spaltung vorgenommen, um psychisch zu überleben. Es ist für ihn eine eigene Realität die mit ihm gewachsen ist. In der Universität wirkt Nevis oft wie ein Geist. Er redet fast gar nicht, meidet jeden Blickkontakt und sitzt isoliert in der letzten Reihe. Ist aber denoch freundlich und höfflich, falls jemand doch einmal mit ihn Sprechen sollte. Durch sein ADHS driftet er oft ab, doch wenn ein Thema sein Interesse weckte – sei es Informatik oder Sport, schaltete sein Gehirn in den Hyperfokus. Er lernte in Wochen das, wofür andere Monate brauchten. Der Lärm, die vielen Menschen und das soziale Rauschen auf dem Campus überfordern seine geschärften Sinne erbarmungslos. Um nicht aufzufallen, wendet er extremes Masking an, er unterdrückt jeden Impuls und jede Unruhe. Das kostet ihn so viel Energie, dass er nach außen hin schüchtern, völlig in sich gekehrt und emotional verletzlich wirkt. Nevis erträgt das subtile Mobbing und die Rempeleien seiner Mitschüler völlig lautlos. Nicht aus Schwäche oder Mangel an Mut, er ist ein hochdekorierter Kampfsportler – sondern aus einem tiefen Gefühl der Schuld. Er glaubt fest daran, Schmerz und Demütigung als Sühne für den Tod seiner leiblichen Eltern verdient zu haben. Die wehrlose Nerd-Fassade ist sein täglicher Bußgang. Sobald er jedoch den Motorradhelm aufsetzt und die Lederjacke anzieht, bricht die aufgestaute Energie seines ADHS hervor. Auf dem Bike oder im Boxring verfliegt das Chaos in seinem Kopf. Die extreme Geschwindigkeit und der physische Kampf zwingen sein Gehirn in eine messerscharfe Klarheit. Hier findet er die Ruhe, die er tagsüber nicht aufbringen kann. Fremden gegenüber tritt Nevis distanziert, aber absolut furchtlos und selbstbewusst auf. Wer ihn nachts trifft, würde niemals den schüchternen Jungen aus dem Hörsaal in ihm vermuten. Er schützt schwächere, ohne zu zögern, da er es sich selbst nie verzeihen würde, noch einmal tatenlos zuzusehen, wenn jemand zu Schaden kommt. Gleichzeitig ist er ein wandelndes kreatives Kraftwerk. Wenn er intensiv zeichnet, bannt er die düsteren Bilder und Albträume seiner Vergangenheit aufs Papier. Seine tiefste Zuflucht ist jedoch die Musik. Ganz ohne Lehrer brachte er sich selbst das Spielen von Klavier und Gitarre bei. Wenn er ganz allein an den Instrumenten sitzt, bricht seine gesamte unterdrückte Emotionalität hervor. Sein leises Singen ist der einzige Moment, in dem er sich wirklich sicher, geerdet und frei von seiner erdrückenden Schuld fühlt. Nevis lebt in der ständigen, lähmenden Angst vor dem Tag, an dem seine beiden Welten kollidieren – an dem jemand von der Uni sieht, wer wirklich unter den oversized Hoodies steckt.
» Wenn ihn ein Thema brennend interessiert, lernt er den Stoff von Monaten in wenigen Wochen. ;; » Als erfolgreicher Kampfsportler hat er schnelle Reflexe und ist im Kampf sehr stark. ;; » Bei hoher Geschwindigkeit und Gefahr wird sein sonst so chaotischer Kopf plötzlich völlig klar. ;; » Perfektes Gehör und brachte sich Klavier und Gitarre komplett selbst bei. ;; » Durchschaut die Absichten und Lügen anderer Menschen schnell. ;; » Radikales Masking & Selbstbeherrschung. ;; » Mentale Klarheit im Extrembereich. ;; » Kompromissloser Beschützerinstinkt. ;; » In der ruhigen Nacht kann er ohne stressige Geräusche lernen, zeichnen und Musik machen. ;; » Das schnelle Motorradfahren beruhigt seine Nerven besser als jedes Medikament. ;; » Das Spielen von traurigen Liedern ist sein einziges Ventil für angestaute Gefühle. ;; » Riesige Hoodies dienen ihm als Schutz und verstecken seinen sportlichen Körper.
» Er hat eine hohe Arbeitsmoral und empfindet alles, was er macht, als nicht gut genug. ;; » Er gibt sich die Schuld am Unfalltod seiner Eltern und bestraft sich selbst dafür. ;; » Grelle Lichter und laute Menschenmengen auf dem Campus überfordern seine Sinne völlig. ;; » Er gesteht sich nicht ein, dass er auch einmal Hilfe braucht. ;; » Er lässt Gemeinheiten von Mitschülern lautlos über sich ergehen, weil er Schmerz verdient zu haben glaubt. ;; » Er lebt an der Uni wie ein Geist, meidet Blickkontakt und verbirgt seine Tattoos und Piercings. ;; » Lebt in ständiger Angst vor dem Tag, an dem seine Nerd-Fassade bröckelt und jemand von der Uni sein echtes Ich entdeckt. ;; » Das Aufrechterhalten zweier gegensätzlicher Welten bringt sein Nervensystem dauerhaft an den Rand des Zusammenbruchs. ;; » Oberflächliches Gerede und direkter Blickkontakt sind ihm im Alltag viel zu anstrengend. ;; » Volle Kantinen und das grelle Licht in den Hörsälen hasst er zutiefst. ;; » Er blockt sofort ab, wenn Mitstudierende versuchen, ihn ungefragt zu analysieren. ;; » Wenn stärkere Menschen auf Schwächeren herumtrampeln, hält er es nicht aus.
Englisch ;; Koreanisch ;; Japanisch
Boxen ;; Fitness & Kraftraining ;; Schwimmen ;; Bowling ;; G.C.F ;; Fotografie ;; Kunst ;; Musizieren ;; Singen ;; Videospiele ;; Kochen
Auf dem Motorrad
Koffein-Motor: Ernährt sich gefühlt nur von Energy-Drinks und schwarzem Kaffee, um die Reizüberflutung auf dem Campus zu überstehen. ;; Fensterplatz & Sicherheitszone: Sitzt in Hörsälen immer hinten am Fenster – mit Kapuze tief im Gesicht und Noise-Cancelling-Kopfhörern. ;; Tabu-Skizzenbuch: Trägt stets ein Notizbuch für Zeichnungen und Lyrics bei sich; wer danach greift, bekommt seinen eiskalten Blick ab. ;; Drachen-Kälte: Hat als Wasser-Halbdrache eine spürbar kältere Haut und fühlt sich im strömenden Regen am wohlsten. ;; Unverschämtes Naturtalent: Bringt sich durch seinen ADHS-Hyperfokus Kampfsport, Instrumente und Uni-Stoff in Rekordzeit selbst bei. ;; Eiskalt im Boxring: Kämpft völlig ohne Emotionen oder Trashtalk – die fokussierte Stille verunsichert seine Gegner extrem. ;; Das Regen-Ritual: Fährt bei Sturm und Unwetter am liebsten Motorrad, weil das Prasseln auf dem Helm seinen Kopf beruhigt. ;; Nachteule: Erwacht erst nach Mitternacht richtig zum Leben, um zu zeichnen, Musik zu machen oder durch die Nacht zu fahren. ;; Schüchtern vs. Furchtlos: Erträgt an der Uni Mobbing schweigend als Sühne, wird nachts als Beschützer Schwächerer aber augenblicklich eiskalt und furchtlos.
Because the dawn right before the sun rises is the darkest
Anderes##Halbdrache
Eisspeere, -klingen & -gefängnisse: Blitzschnelles Gefrieren von Wasser zur Abwehr, für Angriffe oder zum Fesseln.;;Eisschilde & Wasserbarrieren: Verdichtetes Element fängt feindliche Schläge und Geschosse ab.;;Nebel- & Dunsterzeugung: Dichte Schleier für perfekte Tarnung und Verwirrung der Gegner.;;Unterwasser-Luftblasen: Atemluft-Glocken für langes Überleben im tiefen Wasser für andere.;;Heilkunst (Healing): Stimulation von Energiekanälen beschleunigt die Wundheilung.
<div class="noctem-steckbrief-tab-wrapper"><div class="cn_wesencard-container"><div class="cn_wesencard-title">Westliche Drachen</div><div class="cn_wesencard-side"><img src="https://i.pinimg.com/736x/35/09/17/350917f115869bde8e2b21007ba5ad00.jpg" class="cn_wesencard-img"><div class="cn_wesencard-facts"><span class="cn_wesencard-fact_item"><b>Spezies</b> natürlich</span><span class="cn_wesencard-fact_item"><b>Gesinnung</b> neutral</span><span class="cn_wesencard-fact_item"><b>Vorkommen</b> selten</span><span class="cn_wesencard-fact_item"><b>Lebenszeit</b> langlebig</span><span class="cn_wesencard-fact_item"><b>Fortpflanzung</b> möglich</span></div></div><div class="cn_wesencard-main"><div class="cn_wesencard-box"><span class="cn_wesencard-label">Fähigkeiten & Mächte</span><div class="cn_wesencard-text">✧ Gestaltwandlung in einen Menschen[br]✧ Elementarbeherrschung [br]✧ Drachenatem (Elementabhängig)[br]✧ Telepathie[br]✧ Illusionsmagie</div></div><div style="display: flex; gap: 15px;"><div class="cn_wesencard-box" style="flex: 1;"><span class="cn_wesencard-label">Stärken</span><div class="cn_wesencard-text" style="max-height: 80px;">✧ physische Stärke und Widerstandsfähigkeit[br]✧ Nahezu Unverwundbar (in Drachenform)[br]✧ Schnellere Regenration (in Menschenform)</div></div><div class="cn_wesencard-box" style="flex: 1;"><span class="cn_wesencard-label">Schwächen</span><div class="cn_wesencard-text" style="max-height: 80px;">✧ Abhängigkeit Erde, Städte schwächen sie auf Dauer[br]✧ Zerrissenheit, Drache und Mensch kollidieren[br]✧ Ihr "Hort"[br]✧ Obsidian</div></div></div><div class="cn_wesencard-box"><span class="cn_wesencard-label">Ursprung & Allgemeines</span><div class="cn_wesencard-text" style="max-height: 150px;">Drachen können mehrere hundert Jahre alt werden und tragen häufig eine Schuppenfarbe, die ihrem gebürtigen Element ähnelt. Auch ihre Augen haben ein das schimmern dieser Farbe, vorallem wenn sie Magie wirken oder Emotional stark eingenommen werden, egal in welcher Form.[br]Ihr natürlicher Schuppenpanzer ist hart wie Stahl und kaum durchdringbar, so dass sie nahezu unverwundbar sind. Lediglich Obsidian ist in der Lage diesen Panzer zu durchbrechen und die Drachen so in ihrer natürlichen Form zu verletzen. In dieser sind sie auch in der Lage ihr gebürtiges Element für sich zu nutzen und quasi zu kontrollieren.[br]In ihrer heutigen menschlichen Gestalt sind sie physisch deutlich stärker als normale Menschen und können auch ihre Magie in teilen Nutzen, jedoch nicht so kontrolliert und ausschweifend wie in ihrer wahren Form.[br]Generell tut ihnen das lange menschliche Dasein nicht gut, da eine so mächtige Kreatur, eingesperrt in einer menschlichen Hülle und deren Bedürfnissen und Emotionen sie fordert. Sie haben die Fähigkeit, Empathie für Menschen zu entwickeln, was sie gleichzeitig verletzlich und verständnisvoll macht. Gleichzeitig gibt es immer eine Dunkelheit in ihnen, die sie mit ihrem Dracheninstinkt verbindet. Es gibt eine Spannung zwischen diesen beiden Aspekten – Menschlichkeit und Drachenwille.[br]Ihre dadurch unnatürlich erzeugten zwei Persönlichkeiten kollidieren und können zu großen inneren Konflikten führen, vor allem wenn sie sich entscheiden müssen, ihre wahre Natur zu offenbaren oder zu verstecken.[br]Und heute wandeln sie sich auch nur noch selten in echte Drachen um nicht der Jagd zu erliegen, da ähnlich wie bei einem Phoenix ihre körperlichen Attribute als mächtige Utensilien für Zauber und physische Stärkung gelten. Die einst gehandelten Könige der Lüfte wurden ein Schatten ihrer selbst.[br] [br][b]Drachenreiter[/b][br] [br]Als die Zahl der Drachen immer weiter sank und die der Menschen stieg, veränderte sich der natürliche Rhythmus der Drachen.[br]In einigen seltenen Fällen kam es vor, dass ein gelegtes Drachen Ei zwei Herzen in sich trug. Jedoch sah es die Umgebung und auch die Natur nicht vor, dass ein Zwillingsbar die Schale durchbrach, weshalb noch vor dem Wachstum die zweite Seele dahinschied. In frühen Zeiten, als die Menschen noch besonders Affin für die Kräfte der Natur waren kam es vor, dass in dieser Stunde auch ein menschliches Baby dahinscheiden sollte und stattdessen die Seele des Zwillingsdrachen in sich aufnahm.[br]Und so entstanden die Drachenreiter. Menschen mit der verlorenen Seele eines Drachen, die ihnen inne wohnte.[br]Beide Seelen wuchsen heran und erblickten schließlich das Licht der Welt, weit voneinander getrennt, in Raum und Wesen. Es entstand ein untrennbares Band, welches die beiden bis zu ihrem Lebensende verband und einander anzog.[br]Die Drachenreiter waren, allein für sich, einfache Menschen mit manchmal auffälliger Impulsivität und gewissen Zügen, die Drachenkennern bekannt vorkommen könnten. Doch sie zeichnete keine direkte Magie oder besondere Fähigkeiten, bis zu dem Moment an dem sie ihrem Drachen begegneten.[br]Eine unaufhaltsame Anziehung würde beide bestimmen, so stark, dass sie ohne Worte miteinander kommunizieren, die Schmerzen des anderen fühlen und die Stärken voneinander nähren konnten. Man könnte meinen das eine Prägung zwischen ihnen entstand, die sie nur gemeinsam zu dem perfekten ganzen werden ließ, welches ihre Potentiale ausschöpfte.[br]War ein Drachenreiter erstmal geboren und traf auf seinen Drachen, welches das Band besiegelte, war er bis zum Tod des Drachen an ihn gebunden. Etliche Leben lebte ein Drachenreiter durch Wiedergeburt, verdammt in jedem neuen Leben, unwissend darüber, nach der Seele zu suchen, die ihn komplett machte. Und der Drache war verdammt, jedes mal aufs neue Abschied zu nehmen von seinem Reiter, bis er erneut auf die Erde trat und sie einander fanden. Wenn ein Drache und sein Reiter es schafften ihr Band eng zu knüpfen, konnte der Reiter seine Erinnerung an die vorigen Leben zurück erlangen und war trotz dessen immer wieder ein eigenständiges Geschöpf, welches immer wieder eine neue Beziehung zu dem Drachen führte. Dieser Zyklus würde erst enden, wenn der Drache seinen letzten Atemzug tat.[br] [br][b]Ursprung[/b][br] [br]Wie die meisten natürlichen Wesen haben Drachen einen Ursprung in den unberührten Anfängen der magischen Welt. Da es heute kaum noch Drachen gibt und die Überlieferungen durch verschiedene Kulturen und Mythen geformt, ergänzt und verfälscht werden ist die genaue Entstehung kaum noch klar.[br]Allerdings ist die präsenteste Erklärung, die sich über die Jahrtausende zog, eine Formung aus Elementen.[br]In den mächtigsten Knotenpunkten der elementaren Magie, wo die magische Dichte und Energie seinen Höhepunkt hatte, formten sich über die Zeit magische Eier aus denen die ersten Drachen entsprangen.[br] [br]Damals als ein Teil der mächtigsten Wesen der Welt, zierten sie die Himmel mit ihren großen Schwingen und schützten ihre Territorien mit der Herrschaft ihres Elements. Denn ein jeder Drache der schlüpfte wurde ein Diener des stärksten Elements seines Geburtsortes und schützte fortan diesen und nannte ihn seinen Hort.[br]Nicht von ungefähr kommt das Sprichwort: Drachen hüten einen Schatz.[br]Ihr Schatz war die Natur, welche sie verpflichtet waren zu schützen Deshalb gelten sie heute oft auch als Arrogant und Egoistisch, sowie Besitzergreifend, denn sie verteidigten bis aufs Blut.[br]Lediglich zur Fortpflanzung, einmal in ihrem Leben, verließen die Weibchen ihre Gebiete um einen Gefährten zu finden und das daraus resultierende Ei, in seltenen Fällen auch mal zwei oder drei, in die Welt zu legen. Drachen sind Partnertiere und haben sie einmal ihren Gefährten gefunden, sind sie meist loyal bis zum Tod.[br]Lange gab es viele der großen geflügelten Wesen, da sie sich vermehrten und keine natürlichen Feinde hatten.[br] [br]Doch so wie sich die Welt mit der Zeit änderte, änderten sich auch die Drachen. Ihr Einklang mit den Elementen schwand, so wie die Unberührtheit ihrer Territorien schwand. Die Welt wuchs heran, Menschen und Zivilisation hielten Einzug und drängten über kurz und lang die Drachen zurück. Ihre Lebensorte wurden zusehends kleiner, neue Gebiete für Jungdrachen kaum noch findbar und so wurden es immer weniger. Zusätzlich kamen neuartige Wesen und Menschen, die Kriege führten und begannen, welche ebenso zur Dezimierung der Drachen führte und sie irgendwann zwang sich ihren neuen Lebensräumen anzupassen.[br] [br]Heute gibt es nur noch wenige von ihnen und sie haben sich über die Jahrhunderte ihrer neuen Umgebung angepasst. Lernten ihre magische Mitte zu nutzen um sich in die Gestalt der Menschen zu wandeln und unter ihnen zu leben. Ihre Horte bestehen nur noch selten aus natürlichen Orten, sondern oft aus selbst gewählten Wohnorten.</div></div></div></div></div>[WESENSTECKBRIEF][WESEN] Westliche Drachen [/WESEN][WESEN-FACTS][-!]--------------------------------------------[!-][WESEN-IMG]https://i.pinimg.com/736x/35/09/17/350917f115869bde8e2b21007ba5ad00.jpg[/WESEN-IMG][-!]------------------STREICHE NICHT ZUTREFFENDES EINFACH RAUS--------------------------[!-][T=SPEZIES]natürlich[T=GESINNUNG]neutral[T=VORKOMMEN]selten[T=LEBENSZEIT]langlebig[T=FORTPFLANZUNG]möglich[-!]--------------------------------------------[!-][/WESEN-FACTS][WESEN-INFO][FAEHIGKEITEN]✧ Gestaltwandlung in einen Menschen[br]✧ Elementarbeherrschung [br]✧ Drachenatem (Elementabhängig)[br]✧ Telepathie[br]✧ Illusionsmagie[/FAEHIGKEITEN][-!]--------------------------------------------[!-][STAERKEN]✧ physische Stärke und Widerstandsfähigkeit[br]✧ Nahezu Unverwundbar (in Drachenform)[br]✧ Schnellere Regenration (in Menschenform)[/STAERKEN][-!]--------------------------------------------[!-][SCHWAECHEN]✧ Abhängigkeit Erde, Städte schwächen sie auf Dauer[br]✧ Zerrissenheit, Drache und Mensch kollidieren[br]✧ Ihr "Hort"[br]✧ Obsidian[/SCHWAECHEN][-!]--------------------------------------------[!-][URSPRUNG-ALLGEMEINES]Drachen können mehrere hundert Jahre alt werden und tragen häufig eine Schuppenfarbe, die ihrem gebürtigen Element ähnelt. Auch ihre Augen haben ein das schimmern dieser Farbe, vorallem wenn sie Magie wirken oder Emotional stark eingenommen werden, egal in welcher Form.[br]Ihr natürlicher Schuppenpanzer ist hart wie Stahl und kaum durchdringbar, so dass sie nahezu unverwundbar sind. Lediglich Obsidian ist in der Lage diesen Panzer zu durchbrechen und die Drachen so in ihrer natürlichen Form zu verletzen. In dieser sind sie auch in der Lage ihr gebürtiges Element für sich zu nutzen und quasi zu kontrollieren.[br]In ihrer heutigen menschlichen Gestalt sind sie physisch deutlich stärker als normale Menschen und können auch ihre Magie in teilen Nutzen, jedoch nicht so kontrolliert und ausschweifend wie in ihrer wahren Form.[br]Generell tut ihnen das lange menschliche Dasein nicht gut, da eine so mächtige Kreatur, eingesperrt in einer menschlichen Hülle und deren Bedürfnissen und Emotionen sie fordert. Sie haben die Fähigkeit, Empathie für Menschen zu entwickeln, was sie gleichzeitig verletzlich und verständnisvoll macht. Gleichzeitig gibt es immer eine Dunkelheit in ihnen, die sie mit ihrem Dracheninstinkt verbindet. Es gibt eine Spannung zwischen diesen beiden Aspekten – Menschlichkeit und Drachenwille.[br]Ihre dadurch unnatürlich erzeugten zwei Persönlichkeiten kollidieren und können zu großen inneren Konflikten führen, vor allem wenn sie sich entscheiden müssen, ihre wahre Natur zu offenbaren oder zu verstecken.[br]Und heute wandeln sie sich auch nur noch selten in echte Drachen um nicht der Jagd zu erliegen, da ähnlich wie bei einem Phoenix ihre körperlichen Attribute als mächtige Utensilien für Zauber und physische Stärkung gelten. Die einst gehandelten Könige der Lüfte wurden ein Schatten ihrer selbst.[br] [br][b]Drachenreiter[/b][br] [br]Als die Zahl der Drachen immer weiter sank und die der Menschen stieg, veränderte sich der natürliche Rhythmus der Drachen.[br]In einigen seltenen Fällen kam es vor, dass ein gelegtes Drachen Ei zwei Herzen in sich trug. Jedoch sah es die Umgebung und auch die Natur nicht vor, dass ein Zwillingsbar die Schale durchbrach, weshalb noch vor dem Wachstum die zweite Seele dahinschied. In frühen Zeiten, als die Menschen noch besonders Affin für die Kräfte der Natur waren kam es vor, dass in dieser Stunde auch ein menschliches Baby dahinscheiden sollte und stattdessen die Seele des Zwillingsdrachen in sich aufnahm.[br]Und so entstanden die Drachenreiter. Menschen mit der verlorenen Seele eines Drachen, die ihnen inne wohnte.[br]Beide Seelen wuchsen heran und erblickten schließlich das Licht der Welt, weit voneinander getrennt, in Raum und Wesen. Es entstand ein untrennbares Band, welches die beiden bis zu ihrem Lebensende verband und einander anzog.[br]Die Drachenreiter waren, allein für sich, einfache Menschen mit manchmal auffälliger Impulsivität und gewissen Zügen, die Drachenkennern bekannt vorkommen könnten. Doch sie zeichnete keine direkte Magie oder besondere Fähigkeiten, bis zu dem Moment an dem sie ihrem Drachen begegneten.[br]Eine unaufhaltsame Anziehung würde beide bestimmen, so stark, dass sie ohne Worte miteinander kommunizieren, die Schmerzen des anderen fühlen und die Stärken voneinander nähren konnten. Man könnte meinen das eine Prägung zwischen ihnen entstand, die sie nur gemeinsam zu dem perfekten ganzen werden ließ, welches ihre Potentiale ausschöpfte.[br]War ein Drachenreiter erstmal geboren und traf auf seinen Drachen, welches das Band besiegelte, war er bis zum Tod des Drachen an ihn gebunden. Etliche Leben lebte ein Drachenreiter durch Wiedergeburt, verdammt in jedem neuen Leben, unwissend darüber, nach der Seele zu suchen, die ihn komplett machte. Und der Drache war verdammt, jedes mal aufs neue Abschied zu nehmen von seinem Reiter, bis er erneut auf die Erde trat und sie einander fanden. Wenn ein Drache und sein Reiter es schafften ihr Band eng zu knüpfen, konnte der Reiter seine Erinnerung an die vorigen Leben zurück erlangen und war trotz dessen immer wieder ein eigenständiges Geschöpf, welches immer wieder eine neue Beziehung zu dem Drachen führte. Dieser Zyklus würde erst enden, wenn der Drache seinen letzten Atemzug tat.[br] [br][b]Ursprung[/b][br] [br]Wie die meisten natürlichen Wesen haben Drachen einen Ursprung in den unberührten Anfängen der magischen Welt. Da es heute kaum noch Drachen gibt und die Überlieferungen durch verschiedene Kulturen und Mythen geformt, ergänzt und verfälscht werden ist die genaue Entstehung kaum noch klar.[br]Allerdings ist die präsenteste Erklärung, die sich über die Jahrtausende zog, eine Formung aus Elementen.[br]In den mächtigsten Knotenpunkten der elementaren Magie, wo die magische Dichte und Energie seinen Höhepunkt hatte, formten sich über die Zeit magische Eier aus denen die ersten Drachen entsprangen.[br] [br]Damals als ein Teil der mächtigsten Wesen der Welt, zierten sie die Himmel mit ihren großen Schwingen und schützten ihre Territorien mit der Herrschaft ihres Elements. Denn ein jeder Drache der schlüpfte wurde ein Diener des stärksten Elements seines Geburtsortes und schützte fortan diesen und nannte ihn seinen Hort.[br]Nicht von ungefähr kommt das Sprichwort: Drachen hüten einen Schatz.[br]Ihr Schatz war die Natur, welche sie verpflichtet waren zu schützen Deshalb gelten sie heute oft auch als Arrogant und Egoistisch, sowie Besitzergreifend, denn sie verteidigten bis aufs Blut.[br]Lediglich zur Fortpflanzung, einmal in ihrem Leben, verließen die Weibchen ihre Gebiete um einen Gefährten zu finden und das daraus resultierende Ei, in seltenen Fällen auch mal zwei oder drei, in die Welt zu legen. Drachen sind Partnertiere und haben sie einmal ihren Gefährten gefunden, sind sie meist loyal bis zum Tod.[br]Lange gab es viele der großen geflügelten Wesen, da sie sich vermehrten und keine natürlichen Feinde hatten.[br] [br]Doch so wie sich die Welt mit der Zeit änderte, änderten sich auch die Drachen. Ihr Einklang mit den Elementen schwand, so wie die Unberührtheit ihrer Territorien schwand. Die Welt wuchs heran, Menschen und Zivilisation hielten Einzug und drängten über kurz und lang die Drachen zurück. Ihre Lebensorte wurden zusehends kleiner, neue Gebiete für Jungdrachen kaum noch findbar und so wurden es immer weniger. Zusätzlich kamen neuartige Wesen und Menschen, die Kriege führten und begannen, welche ebenso zur Dezimierung der Drachen führte und sie irgendwann zwang sich ihren neuen Lebensräumen anzupassen.[br] [br]Heute gibt es nur noch wenige von ihnen und sie haben sich über die Jahrhunderte ihrer neuen Umgebung angepasst. Lernten ihre magische Mitte zu nutzen um sich in die Gestalt der Menschen zu wandeln und unter ihnen zu leben. Ihre Horte bestehen nur noch selten aus natürlichen Orten, sondern oft aus selbst gewählten Wohnorten.[/URSPRUNG-ALLGEMEINES][-!]--------------------------------------------[!-][/WESEN-INFO][/WESENSTECKBRIEF]
Jeon Jeong-guk
3rd Person##
abends##Mo,Di,Mi,Do,Fr,Sa,So,variiert##Wochenende wie es das RL zulässt mal mehr und mal weniger
Regelmäßig,Gemütlich##
Discord
false##frei##frei
####
In jener Nacht klatschte der Regen des Unwetters laut gegen die Autoscheiben, dass es den fünfjährigen Nevis in den Wahnsinn trieb. Seine Ohren dröhnten, die visuelle Wahrnehmung der Neonlichter in dieser Stadt überforderten ihn völlig – sie überreizten seine eh schon geschärften Sinne erbarmungslos. Es war keine menschliche Reizüberflutung; es waren seine erwachenden drakonischen Sinne, die auf die unnatürliche Energie der Großstadt reagierten. Städte schwächen seine Spezies schon immer, und die Zivilisation drückte wie ein Gift auf sein Gemüt. Er schrie. Er trat gegen den Vordersitz, weinte beinahe schon hysterisch. Seine Mutter lehnte sich vom Beifahrersitz zu ihm, versuchte ihn zu beruhigen, ihn zu erden. Sie war sichtlich überfordert und versuchte ihren kleinen Liebling einfach wieder ruhig zu bekommen… aber nichts half gegen den Aufruhr einer erwachenden Naturgewalt.[br][br]Sein Vater, der am Steuer saß, versuchte sich in der stürmischen Nacht zu konzentrieren, seine Familie sicher nach Hause zu fahren, nachdem der Tag bei der Familie schon zu anstrengend war. Das zusätzliche laute, unruhige Getue seines Sohnes setzte diese Geduld auf eine unnennbare Grenze. „Jiyeon… bitte, bring den Jungen zur Ruhe“, waren gepresste Worte aus dem Munde des jungen Vaters. Der junge Mediziner spürte, dass mit der Wahrnehmung seines Sohnes etwas fundamental anders war, doch wollte er dies nicht wahrhaben. „Ich schaff es so nicht, Taemin. Fahr zur Seite. Ich geh nach hinten.“ Die Stimme seiner Mutter war verzweifelter und doch voller Ruhe. Sein Vater nickte auf die Frage hin, fuhr zur Seite und ließ Nevis’ Mutter nach hinten steigen.[br][br]Behutsam nahm sie ihren Sohn in die Arme. Sie wiegte ihn sanft hin und her, drückte sein tränen feuchtes Gesicht an ihre Brust und summte leise das Schlaflied, das ihn sonst immer gerettet hatte. Für ein paar Sekunden schien die Welt auf der Rückbank stillzustehen. Nevis’ Schluchzen wurde leiser, während seine kleinen Finger sich krampfhaft in den Stoff ihrer Jacke krallten. Seine Mutter atmete tief ein, strich ihm durch das dunkle, verschwitzte Haar und blickte nach vorne zu ihrem Mann. „Es geht wieder, Taemin. Lass uns nach Hause fahren. Das war ein langer Tag für uns.“ Ihre Stimme war erschöpft, aber erleichtert, während sie ihren Sohn behutsam weiter festhielt. Als der Gang eingelegt wurde, schaute er kurz in den Rückspiegel, um das Gesicht seiner Frau und seines Sohnes im schwachen Licht der Armaturen zu sehen, und lenkte den Wagen wieder zurück auf die dunkle, regennasse Straße von Seoul. Seine Konzentration galt ganz den vorbeiziehenden Lichtern und den schweren Wassermassen auf dem Asphalt.[br][br]Genau in diesem Moment der Erleichterung passierte es. Ein entgegenkommender Lastwagen verlor auf der spiegelglatten Fahrbahn die Kontrolle. Die Reifen quietschten ohrenbetäubend, als das tonnenschwere Gefährt quer auf die Spur rutschte. Das Letzte, was sich wie glühendes Eisen in das Gedächtnis des Fünfjährigen einbrannte, war das plötzliche, blendende Scheinwerferlicht, das den gesamten Innenraum des Autos taghell erleuchtete. Er hörte die panischen Schreie seiner Mutter, die ihren Körper schützend über ihn warf, und sah den verzweifelten Blick seines Vaters im Rückspiegel, der noch versuchte, das Lenkrad herumzureißen. Dann folgte das ohrenbetäubende Kreischen von berstendem Metall, das Splittern von Glas und eine absolute, alles verschlingende Dunkelheit.[br][br]Als Nevis Stunden später aus den rauchenden Trümmern gerettet wurde, war er fast unverletzt. Eine einzige große Scherbe hatte sich in seinen Unterarm gebohrt und sich tief im Fleisch festgesetzt, sodass man sie operativ entfernen musste und eine lange Reha folgte. Noch heute ist es die Narbe, die ihn daran erinnert, was passiert war. Eine lange, unschöne Narbe an der Innenseite seines Unterarms. Seine Retter glaubten, der leblose Körper seiner Mutter, deren Genick durch den Aufprall gebrochen wurde, hätte den Jungen vor dem Schlimmsten bewahrt. Doch die Wahrheit war eine andere: Im Moment des Aufpralls hatte Nevis' unbewusster Überlebensinstinkt seine Drachenhaut aktiviert – hart wie Stahl und in der wahren Form nahezu unverwundbar. Nur deshalb überlebte er den tonnenschweren Druck fast unbeschadet, während sein menschlicher Vater wenige Minuten später an den Folgen der inneren Verletzungen verstarb. In dem kleinen Verstand hatte sich in dieser Sekunde eine grausame Wahrheit festgesetzt: Hätte sein innerer Aufruhr die Eltern nicht zum Anhalten gezwungen, wären sie längst an dieser Stelle vorbeigefahren. Seine Unruhe, sein andersartiges Wesen, seine bloße Existenz hatten seine Eltern das Leben gekostet. Das hat sich bis heute in seinem Verstand festgesetzt.[br][br]Nach dem verhängnisvollen Unfall veränderte sich Nevis’ Wesen. Aus dem fröhlichen Jungen wurde ein stiller Mensch. Während seine körperlichen Verletzungen unter großen Schmerzen abheilten, sperrte sein menschliches Bewusstsein die Drachennatur tief weg, starr vor Schock und Angst vor der eigenen Dunkelheit. Geplagt von der Gewissheit, den Tod seiner Eltern verschuldet zu haben, traf er die Entscheidung und verstummte komplett. Da es keine Verwandten gab, die ihn wollten, wurde er in ein staatliches Waisenhaus in Seoul überstellt. Dort wurde sein drakonischer Drang nach Bewegung und Freiheit vom Personal oft missverstanden. Wenn das Chaos der Stadt ihn nachts nicht schlafen ließ und er rastlos auf und ab wanderte, folgte Isolation und strenge Strafen. Nevis ertrug das alles klaglos – für ihn war das Eingesperrt sein in engen Räumen die gerechte Strafe für seine monströse Natur.[br][br]Mit sieben Jahren wurde der stumme, zierliche Junge von einer wohlhabenden, strengen Familie im Ausland adoptiert. Seine Adoptiveltern suchten einen Vorzeigesohn, den sie nach ihren akademischen und gesellschaftlichen Vorstellungen formen konnten. Aus Yejun wurde Nevis, und doch passte er nicht in dieses Schema. Obwohl er durch intensive Therapien wieder zu sprechen begann, machten ihm die Anpassungsschwierigkeiten in der lauten Umgebung und das ständige innere Drängen den Schulalltag schwer zu schaffen. Zu Hause regierten emotionale Kälte und unbarmherziger Leistungsdruck. Um den Erwartungen gerecht zu werden, erschuf Nevis eine perfekte Maske: In der Schule und vor seinen Adoptiveltern spielte er den fleißigen, unauffälligen und schüchternen Nerd. Er wurde zum unsichtbaren Außenseiter, der jede Demütigung und jedes subtile Mobbing seiner Mitschüler lautlos hinnahm, um bloß keine Aufmerksamkeit zu erregen.[br][br]Hinter der Fassade des wehrlosen Nerds staute sich jedoch eine gewaltige Energie an. Mit elf Jahren begann er heimlich mit dem Kampfsport, und zwar mit Taekwondo. Es stellte sich heraus, dass er unnatürlich talentiert, schnell und kräftig war – innerhalb weniger Jahre hatte er schon den Schwarzen Gürtel. Doch das reichte nicht, um seine Energie loszuwerden. Daneben boxte er noch heimlich, zeichnete sehr viel – und ebenfalls sehr talentiert – oder brachte sich selbst verschiedene Instrumente wie Klavier und Gitarre spielen bei. Sein leises Singen war das Einzige, was die aufkommenden Raubtierinstinkte beruhigte und ihm die Sicherheit in seinem Alltag gab. Und als wäre das nicht schon genug, begann er neben dem strengen Lernen für die Schule zusätzlich im Alter von 13 Jahren mit intensivem Fitness- und Krafttraining. Seine drakonische Natur verlieh ihm in der Menschenform eine schnelle Regeneration, wodurch er diese Extrembelastungen mühelos wegsteckte. Er stählte seinen Körper im Verborgenen zu einer perfekten Maschine, während er tagsüber in seinen übergroßen Pullovern weiterhin den schwachen, schlaksigen Außenseiter mimte.[br][br]Dieser immense Druck aus geheimem Hochleistungssport, Kunst und dem emotionalen Drill zu Hause konnte nicht ewig gutgehen. Als er 15 Jahre alt war, hielt er die emotionale Kälte und die erdrückenden Erwartungen seiner Adoptiveltern nicht mehr aus. Es kam zum großen Knall, als sie seine versteckten Zeichnungen und Boxhandschuhe fanden. Sie sahen darin nur Rebellion und die Bestätigung, dass er nicht der perfekte Sohn war, den sie wollten. Er wurde von der Familie verstoßen und landete erneut im staatlichen Fürsorgesystem. Mit eisernem Willen, harten Nebenjobs in Werkstätten, besonders in Kfz-Werkstätten, erkämpfte er sich eine kleine, eigene Existenz. Die Werkstatt wurde zu seinem ersten eigenen Territorium, einer modernen Form des Drachenhorts, den er verbissen verteidigte.[br][br]Dass Nevis heute an einer Universität eingeschrieben ist, verdankt er weder den Wünschen seiner Adoptiveltern noch einem plötzlichen Drang nach einer großen Karriere. Es war die pure, logische Konsequenz seines messerscharfen, unbarmherzigen Drachenverstandes und sein einziger Ausweg, um nach dem großen Knall mit 15 Jahren nicht komplett auf der Straße zu landen. Nachdem ihn seine Adoptiveltern verstoßen hatten, stand Nevis unter der Aufsicht des staatlichen Jugendamts. Seine Betreuer sahen in ihm einen schwierigen, stummen Fall – bis sie einen Blick auf seine Noten und seine unheimliche Fähigkeit warfen, sich tagelang in komplexe Themen zu vergraben. Durch seine wahre Natur fiel es Nevis zwar schwer, im traditionellen Unterricht stillzusitzen oder langweilige Hausaufgaben zu machen. Doch wenn ein Thema – sei es Informatik, fortgeschrittene Mathematik oder Biologie – sein Interesse weckte, schaltete sein Gehirn in einen absoluten Hyperfokus. Er besaß die jahrhundertealte Auffassungsgabe seiner Spezies und lernte in Wochen das, wofür Menschen Monate brauchten. Er verschlang nachts Fachbücher, während er tagsüber die Schule schwänzte. Das Jugendamt erkannte sein außergewöhnliches akademisches Talent. Um ihn im System zu halten und ihm eine Perspektive zu bieten, wurde er durch spezielle staatliche Stipendienprogramme für traumatisierte und begabte Pflegekinder gefördert. Nevis biss die Zähne zusammen. Er brauchte den Schulabschluss und den anschließenden Studienplatz nicht für sein Ego, sondern als Freifahrtschein: Das Stipendium und die staatliche Unterstützung sicherten ihm das Geld für seine eigene, kleine Wohnung und hielten die Behörden davon ab, Fragen zu seinen nächtlichen Boxkämpfen oder seinen illegalen Werkstatt-Nebenjobs zu stellen. Die Universität war für ihn schlichtweg der perfekte Ort, um sich als unauffälliger, fleißiger Student zu tarnen, während er im Off-Campus-Bereich sein echtes Leben aufbaute.[br][br]Von seinem ersten hart verdienten Geld aus harten Werkstatt-Nebenjobs kaufte er sich ein Motorrad – seine ultimative Fluchtmaschine vor den Dämonen der Vergangenheit. Doch die größte Veränderung passierte auf seiner eigenen Haut. Frei vom Kontrollwahn seiner Adoptiveltern begann Nevis, seinen im Gym, beim Boxen und beim Taekwondo perfekt austrainierten Körper mit Tätowierungen zu bedecken. Er hat sich diese Tattoos im Laufe der Zeit Stück für Stück stechen lassen. Sie alle besitzen eine ganz eigene, persönliche Bedeutung für ihn, die jedoch für seine restliche Vergangenheit erst einmal keine Rolle spielt – sie sind einfach Teil seiner Entwicklung. Sein rechter Arm ist dadurch mittlerweile komplett von einem kunstvollen, farbintensiven Full-Sleeve-Tattoo bedeckt. Auf dem Unterarm befindet sich eine markante Tigerblume, die direkt um die unschöne Unfallnarbe an der Innenseite verläuft, gefolgt von einer großen Uhr weiter unten nahe dem Handgelenk. Zwei große Schriftzüge kreuzen sich kreuzworträtselartig auf der Haut, darunter die Zeile „Rather be dead than cool“. Weiter oben auf dem Arm prangen ein großes, detailliertes Auge, eine traditionelle koreanische Hahwa-Maske und ein majestätischer Tiger. Das gesamte Design wird durch abstrakte, blaue und rote Farbakzente am Ellenbogen und harmonische Überarbeitungen abgerundet, die sich bis auf den Handrücken und die Knöchel ziehen. Es war der unbewusste, abstrakte Versuch seines Geistes, sein wahres Ich hinter den Kunstwerken zu verstecken und die fehlenden Schuppen auf seiner Haut sichtbar zu machen, während die Farben zugleich sein gebürtiges Element widerspiegelten.[br][br]Gleichzeitig wuchs mit jedem Jahr die Anzahl seiner Piercings. Was mit einem einfachen Stecker im linken Ohrläppchen begann, entwickelte sich zu einer Sucht nach dem kurzen, klaren Schmerz der Nadel. Eine Helix-Piercing-Reihe am Ohr, ein markantes Piercing in der Unterlippe und schließlich eines in der Augenbraue folgten immer dann, wenn das innere Chaos und das unruhige Drängen in seinem Kopf besonders laut wurde. Der physische Schmerz beim Stechen und der metallische Fremdkörper auf der Haut gaben ihm die Kontrolle über seinen menschlichen Körper zurück und zwangen die Bestie zurück in die Schranken.[br][br]Während rund um die Universität das typische, laute College-Leben im fernen Hintergrund abläuft, versteckt Nevis diese gesamte rebellische Pracht tagsüber konsequent. Er zieht keine Aufmerksamkeit auf sich, besucht die Vorlesungen wie ein Geist und verschwindet sofort wieder. Wenn er über den Campus läuft, sieht man wegen der weiten, übergroßen Kleidung nur einen klugen, schüchternen Nerd, der den Kopf einzieht und das subtile Mobbing lautlos erträgt. Die Piercings nimmt er für die Uni-Stunden heraus oder verbirgt sie unter langen Haaren und tief ins Gesicht gezogenen Kapuzen. [br]Doch im Off-Campus-Bereich, in alten Dinern oder nachts auf einsamen Landstraßen außerhalb der schwächenden Stadt, legt er die Maske ab. Sobald er den Motorradhelm aufsetzt, die Piercings wieder an ihrem Platz sitzen und die Tattoos unter der Lederjacke hervorblitzen, wird er zu dem furchtlosen, unbezähmbaren jungen Mann, der er insgeheim ist. Er nutzt die Dunkelheit für harte Box-Einheiten und lässt nachts an seinen Instrumenten beim leisen Singen all den aufgestauten Schmerz heraus. Mit 24 Jahren hat er die Hölle überlebt, eine mächtige Kreatur, gefangen in einer menschlichen Hülle. Und seine Geschichte wartet darauf, dass jemand hinter diese sorgsam aufgebaute Rüstung blickt, während völlig offenbleibt, ob er seine wahre Natur irgendwann einmal selbst herausfindet.
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