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Darkness is calling
Sonnige Strände, imposante Wolkenkratzer, tiefe Wälder und eine heiße Wüste am Rande der Stadt.
Ein Ort wie von Engeln geschaffen, dem unser Schauplatz Los Angeles nicht umsonst seinen Namen verdankt. Doch hinter jedem warmen Sonnenstrahl lauert auch ein kühler Schatten. Übernatürliche Mächte, Wesen der Nacht und allerhand Wundersames wandelt inmitten der menschlichen Normalität. Nicht immer unentdeckt vor den Augen der Neugierigen und Gegenspieler. Gemeinsam mit jedem Spieler wächst die Geschichte unseres Boards seit 2018 stetig weiter. Im Sinne der Ortstrennung gestalten zahlreiche Free- und Serienchars unser Urban Fantasy-Mystery Forum und finden ihren Platz. Bei uns galt schon immer Qualität vor Quantität und das Wohlfühlen steht an erster Stelle. Deshalb gibt es keinen Postingzwang oder Mindestlänge eurer Geschichten. Außerdem sind eure Ideen rund um die Wesengestaltung und Ploterschaffung stets gern gesehen und Willkommen! Zögert also nicht einen Blick tiefer in die weiten unserer Welt zu werfen, sofern ihr keine Angst davor habt womöglich für länger bei uns zu verweilen...
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Cheondung Lee
Last activity: 09.06.2026 19:31
Citizen since: 01.06.2026
Written Posts: 10 ✦ Vorname: Cheondung ✦ Nachname: Lee ✦ Geburtstag: 17. August ✦ Sternzeichen: Löwe ✦ Persönlichkeitstyp: INTJ ✦ Geburtsort: Wonsan, North Korea ✦ Wohnort: Los Angeles ✦ Sprachen: koreanisch, englisch ✦ Haarfarbe: schwarz ✦ Augenfarbe: dunkelbraun ✦ Figur: athletisch, schlank ✦ Größe: 1,79 m Charakter: ✦ kontrolliert ✦ beobachtend ✦ geduldig ✦ strategisch ✦ diszipliniert ✦ loyal ✦ aufmerksam ✦ belastbar ✦ charismatisch ✦ ruhig ✦ intelligent ✦ verschlossen ✦ misstrauisch ✦ manipulativ ✦ kontrollsüchtig ✦ emotional distanziert ✦ überanalysierend ✦ perfektionistisch ✦ rastlos Likes: ✦Vinylplatten ✦ nächtliche Autofahrten ✦ ruhige Gespräche ✦ schwarzer Kaffee ✦ das Summen elektrischer Leitungen ✦ strukturierte Abläufe ✦ Beobachten statt im Mittelpunkt stehen ✦ das Meer betrachten ✦ verlassene Orte ✦ kühle Nachtluft ✦ Menschen, die Stille aushalten ✦ strategische Spiele ✦ Regen gegen Fensterscheiben ✦ Kontrolle über Situationen Dislikes: ✦Kontrollverlust ✦ offenes Meer, selbst im Wasser sein ✦ laute Menschenmengen ✦ emotionale Ausbrüche ✦ grelles Neonlicht ✦ Berührungen ohne Vorwarnung ✦ Chaos ✦ unnötige Gewalt ✦ enge Räume ✦ das Gefühl von Hilflosigkeit ✦ schreiende Menschen Fähigkeiten als Mutant: Cheondungs Mutation erlaubt es ihm, elektrische Spannung in seiner Umgebung wahrzunehmen, anzuziehen und gezielt zu beeinflussen. Er kann Elektrizität über die Luft leiten, Stromquellen stören oder in sich gespeicherte Energie kontrolliert entladen. Direkter Körperkontakt ermöglicht ihm außerdem Stromschläge oder elektrische Impulse auszulösen. Lee Cheondung wurde irgendwo an der rauen Küste Nordkoreas geboren, in einer Nacht, in der ein Gewitter so heftig über das Meer zog, dass selbst Stunden später noch Donner über den schwarzen Wellen lag. Seine Mutter gab ihm deshalb seinen Namen, Cheondung - Donner. Vielleicht war es Aberglaube, vielleicht einfach nur der verzweifelte Wunsch, ihrem Sohn etwas Kraftvolles mitzugeben in einer Welt, die Menschen wie ihrer Familie kaum erlaubte zu überleben. Die Familie Lee gehörte nicht zu den Loyalen des Regimes. Cheondungs Vater hatte sich zu oft kritisch geäußert, ein Onkel war verschwunden und nie zurückgekehrt, und irgendwann begann selbst seine Mutter nachts nur noch flüsternd zu sprechen. Angst gehörte in ihrem Haus irgendwann genauso selbstverständlich zum Alltag wie Hunger. Sein Vater arbeitete im Hafen, er und seine älteren Geschwister halfen auf den Booten und selbst die Kinder lernten früh, wann sie besser schwiegen. Gespräche verstummten, sobald fremde Schritte vor dem Haus auftauchten und wenn seine Eltern glaubten, die Kinder würden schlafen, sprachen sie nur noch flüsternd über Politik, über Hunger und darüber, wer zuletzt abgeholt worden war. Cheondung verstand die Zusammenhänge damals noch nicht. Er wusste nur, dass seine Mutter nachts oft wach blieb, dass sein Vater immer häufiger trank und dass Angst irgendwann etwas völlig Normales wurde. Doch irgendwann fiel die Entscheidung zu fliehen. Nicht aus Hoffnung auf ein besseres Leben, sondern weil sie verstanden hatten, dass sie bleiben würden, bis irgendwann jemand nachts an ihre Tür klopfte und keiner von ihnen je zurückkehrte. Cheondung war dreizehn, als sie Nordkorea verließen. Das Boot, das sie an der Küste erwartete, war viel zu klein für das offene Meer. Mehrere Menschen drängten sich zwischen feuchte Planen, Benzinkanister und zusammengebundene Taschen. Kinder weinten leise und niemand sprach laut genug, um die Dunkelheit um sie herum wirklich zu durchbrechen. Anfangs blieb das Meer ruhig, doch dann zog der Sturm auf. Cheondung erinnerte sich bis heute an das Geräusch des Windes, an die ersten schweren Regentropfen auf dem Metall des Bootes. Innerhalb weniger Minuten verwandelte sich das Meer in Chaos. Wellen schlugen gegen das kleine Boot, hoch genug, um Menschen übereinander zu werfen. Regen peitschte ihnen ins Gesicht. Irgendwo schrie ein Kind. Holz splitterte unter der Gewalt des Wassers. Cheondung klammerte sich an die Hand seiner Mutter, während das Boot immer wieder gefährlich zur Seite kippte. Und dann schlug der Blitz ein, nicht irgendwo entfernt, sondern direkt neben ihnen. Für einen einzigen Moment wurde die Nacht grell weiß, das Meer leuchtete auf wie flüssiges Licht, bevor die Elektrizität durch Wasser, Metall und jeden Körper auf dem Boot raste. Cheondung erinnerte sich später nur noch an Schreie, an den Geruch verbrannter Haut, an das Zucken der Menschen um ihn herum und daran, wie die Hand seiner Mutter plötzlich reglos wurde. Als man ihn Stunden später fand, trieben er und nur wenig andere Überlebente halb erfroren und schwer verletzt zwischen Trümmern und leblosen Körpern auf offenem Meer. Die Initiative registrierte ihn lediglich als unbekannten minderjährigen Flüchtling, keine Dokumente, keine Angehörigen, keine Hinweise darauf, dass überhaupt noch jemand seiner Familie lebte, also perfektes Versuchsmaterial. Anfangs glaubte Cheondung tatsächlich, gerettet worden zu sein. Die Einrichtung, in die man ihn brachte, wirkte sauber und ruhig. Menschen in steriler Kleidung kümmerten sich um seine Verletzungen, brachten ihm Essen und stellten ihm Fragen. Erst Wochen später begriff er, dass niemand dort Interesse daran hatte, ihm wirklich zu helfen. Für die Initiative war er kein Kind, er war ein geeigneter Körper. Bald begannen die Blutentnahmen, Untersuchungen und Injektionen. Die Wissenschaftler erklärten ihm nichts. Er verstand nur, dass manche der anderen Kinder irgendwann verschwanden und nie zurückkehrten, andere schrien nachts so lange, bis selbst das Schreien irgendwann aufhörte. Die ersten Injektionen mit Mutagenen ließen seinen Körper tagelang brennen. Fieber, Muskelkrämpfe, Halluzinationen, manche Probanden starben bereits daran, aber Cheondung überlebte. Danach begannen die Stromtherapien. Die Wissenschaftler hatten gelernt, dass extreme körperliche Belastung und Trauma die Mutation beschleunigten. Also banden sie ihn auf Metallliegen fest und jagten immer wieder Elektrizität durch seinen Körper, während Ärzte hinter Glasscheiben beobachteten, ob seine Zellen reagierten. Für Cheondung war es nicht einfach nur Schmerz, jeder Stromstoß brachte ihn zurück auf dieses Boot, zurück zu den Schreien, zurück zu dem weißen Licht des Blitzes über dem Wasser. der Geruch verbrannter Haut, Schmerz wurde irgendwann alltäglich und irgendwann begann sein Körper zurückzuschlagen. Erst nur kleine Dinge, Lampen flackerten in seiner Nähe, Monitore fielen aus, Sicherungen brannten durch. Später wurden die Entladungen stärker, elektrische Spannung sammelte sich unter seiner Haut, Menschen in seiner Nähe erhielten plötzlich Stromschläge. Metall vibrierte unter seinen Berührungen. Die Initiative erklärte das Experiment für erfolgreich. Die Initiative stufte ihn früh als kritisch ein. Nicht wegen seiner Fähigkeiten, sondern wegen der Art, wie sie auf Emotionen reagierten. Angst machte ihn instabil, Wut machte ihn gefährlich, also brachte man ihm Kontrolle bei. Nicht freundlich oder mit Geduld, sondern mit derselben kalten Konsequenz, mit der man ein gefährliches Tier abrichtet. Jahre voller Training, Isolation und psychologischer Kontrolle formten aus dem verstörten Jungen irgendwann etwas Ruhiges, etwas Präzises. Cheondung lernte, jede Emotion tief genug zu vergraben, bevor sie sich in elektrischer Spannung entladen konnte und irgendwann blieb diese Ruhe. Die Initiative benutzt ihn inzwischen als Tracker und Jäger. Er spürt Wesen auf, die verborgen bleiben wollen. Im Rahmen seiner Arbeit setzt Cheondung selten auf offene Gewalt. Er bevorzugt Kontrolle durch Beobachtung, Manipulation und psychologischen Druck. Er spricht ruhig, lässt Menschen sich sicher fühlen und bringt sie oft dazu, Entscheidungen selbst zu treffen, die letztlich genau in seinem Sinne enden. Gewalt ist für ihn ein letztes Mittel. Bewerten und Bedanken |
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Hexenkeller
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