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Darkness is calling
Sonnige Strände, imposante Wolkenkratzer, tiefe Wälder und eine heiße Wüste am Rande der Stadt.
Ein Ort wie von Engeln geschaffen, dem unser Schauplatz Los Angeles nicht umsonst seinen Namen verdankt. Doch hinter jedem warmen Sonnenstrahl lauert auch ein kühler Schatten. Übernatürliche Mächte, Wesen der Nacht und allerhand Wundersames wandelt inmitten der menschlichen Normalität. Nicht immer unentdeckt vor den Augen der Neugierigen und Gegenspieler. Gemeinsam mit jedem Spieler wächst die Geschichte unseres Boards seit 2018 stetig weiter. Im Sinne der Ortstrennung gestalten zahlreiche Free- und Serienchars unser Urban Fantasy-Mystery Forum und finden ihren Platz. Bei uns galt schon immer Qualität vor Quantität und das Wohlfühlen steht an erster Stelle. Deshalb gibt es keinen Postingzwang oder Mindestlänge eurer Geschichten. Außerdem sind eure Ideen rund um die Wesengestaltung und Ploterschaffung stets gern gesehen und Willkommen! Zögert also nicht einen Blick tiefer in die weiten unserer Welt zu werfen, sofern ihr keine Angst davor habt womöglich für länger bei uns zu verweilen...
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Kael Runar
Last activity: 09.06.2026 18:10
Citizen since: 08.05.2026
Written Posts: 7 Kael Rúnar der Junge, der nie wusste, wie sich Sicherheit anfühlt der Wolf, der zu früh gebrochen wurde der Mann, der den Tod seiner Mutter wie eine zweite Haut trägt derjenige, dessen Herz mit seinem Gefährten zerriss derjenige, der weiterlebt, obwohl er innerlich stehen blieb der Mechaniker, der Maschinen repariert, weil er sich selbst nicht kann der Wolf, der Nähe will, aber glaubt, sie nicht zu verdienen derjenige, der eines Tages wieder lieben könnte langsam, vorsichtig, gegen seinen eigenen Willen Kael Rúnar wurde als Waise im Shadow Ridge Pack groß, einem abgelegenen Werwolfrudel nördlich von Los Angeles. Obwohl das Rudel ihn aufzog, fühlte er sich nie wirklich geborgen. Er war der stille Junge, der zu früh erwachsen wurde, der nie wusste, wie sich echte Sicherheit anfühlte. Nähe war für ihn immer etwas, das man verlieren konnte, bevor man es richtig hatte. Das Rudel war seine Familie, aber nie sein Zuhause.Wie alle geborenen Werwölfe trug Kael den uralten Fluch in sich, der von Generation zu Generation weitergegeben wird. Ein Fluch, der erst erwacht, wenn ein Wolf für den Tod eines Menschen verantwortlich ist. Bei Kael geschah das viel zu früh. Mit vierzehn verlor er die Kontrolle über seine Emotionen ein Alter, in dem der Fluch ohnehin nach Ausbruch schreit. Ein Streit, ein Moment, ein einziger Funke reichte. Sein Wolf brach durch, wild, ungezähmt, unkontrolliert. Seine Mutter starb in dieser Nacht. Ob er sie wirklich getötet hat oder ob der Fluch ihm den Tod nur zuschrieb, weiß Kael bis heute nicht. Das Rudel sprach nie darüber. Doch für ihn gab es nur eine Wahrheit: Er war schuld. Mit dem nächsten Vollmond begann seine erste Verwandlung ein schmerzhaftes, brutales Zerbrechen jedes Knochens, das ihn für immer prägte. Seitdem trägt er den Fluch vollständig in sich. Acht Jahre voller Vollmondnächte, voller Schmerzen, voller Versuche, seinen Wolf zu kontrollieren. Seine Sinne wurden schärfer, seine Haut wärmer, seine Kraft übermenschlich. Und jedes Mal, wenn seine Emotionen zu stark wurden, zeigte sich die lykanthropische Verstärkung: leuchtende Augen, Reißzähne, Klauen. Ein Wolf, der immer zu nah unter der Haut lauerte. Mit 19 fand Kael seinen Gefährten, den ersten Menschen, der ihn wirklich sah. Zum ersten Mal in seinem Leben fühlte er sich angekommen. Die Bindung war tief, warm und vollkommen, etwas, das er nie gekannt hatte und nie für möglich gehalten hätte. Sein Gefährte war sein Ruhepol, der Einzige, der seinen Wolf beruhigen konnte, der Einzige, der blieb.Doch im Sommer 2018 geschah etwas, das die Welt veränderte. In Los Angeles kam es bei einer Benefizgala zu einem magischen Zwischenfall, der außer Kontrolle geriet. Ein fehlgeschlagener Zauber riss einen Teil der Bevölkerung aus der Stadt, darunter auch Kaels Gefährten. Für ihn war es nur ein Moment: ein Schlag in die Brust, ein Riss durch Seele und Knochen, ein Schrei seines Wolfes und dann absolute Stille. Das Gefährtenband zerfetzte vollständig. Es blieb nichts zurück. Kein Echo, keine Wärme, keine Hoffnung. Nur Leere. Seit diesem Moment fühlte Kael Rúnar sich innerlich tot. Ein zerrissenes Gefährtenband war kein Liebeskummer, sondern ein magischer Amputationsschmerz. Er trug eine Leere im Brustkorb, ein ständiges Ziehen, als würde etwas fehlen. Dort, wo früher Wärme war, war jetzt Stille. Sein Wolf reagierte kaum noch, misstrauisch, zurückgezogen, verstummt. Er lebte, aber er lebte nicht richtig. Er bewegte sich durch die Welt wie jemand, der nur noch funktionierte, weil sein Körper es gewohnt war, weiterzugehen, während seine Seele längst stehen blieb. Er mied Nähe, Berührungen, Gespräche, Städte, besonders Los Angeles. Er schlief schlecht, reagierte empfindlich auf Stille und hatte Angst vor Magie, die außer Kontrolle geraten könnte zu viele Erinnerungen, zu viel Schmerz. Er glaubte, dass er niemanden verdiente, dass Liebe gefährlich war, dass alles, was er berührte, irgendwann verschwand. Er hatte nie gelernt, wie man Verlust verarbeitete, und jetzt trug er den schlimmsten Verlust, den ein Werwolf ertragen konnte. Um nicht vollständig in seiner Leere zu versinken, arbeitete Kael seit einiger Zeit als Mechaniker in einer kleinen Werkstatt am Rand von Los Angeles, weit genug entfernt vom Zentrum, um die Stadt nicht zu nah an sich heranzulassen. Der Job war nicht glamourös, aber er passte zu ihm. Öl, Metall, der Geruch von Benzin, das rhythmische Klirren von Werkzeugen, all das war einfacher als Menschen. Maschinen erwarten nichts von ihm. Sie stellten keine Fragen, sie wollten keine Nähe, sie brauchten nur Hände, die wussten, was sie tun. Und seine Hände wussten es. Sie bewegten sich ruhig, präzise, fast mechanisch, als hätte sein Körper gelernt weiterzumachen, während seine Seele längst stehen blieb.Er reparierte Dinge, weil er Menschen nicht reparieren konnte. Weil er sich selbst nicht reparieren konnte. Die Routine half ihm, den Kopf auszuschalten. Schrauben lösen, Teile reinigen, Motoren auseinandernehmen und wieder zusammenzusetzen, es war ein stiller, endloser Kreislauf, der ihn durch die Tage trug. Die Kollegen haben längst akzeptiert, dass er nicht viel redete. Er war höflich, aber distanziert, ein Schatten zwischen Werkzeugwagen und Hebebühne. Manche nannten ihn „den Stillen“, andere „den Wolf“, ohne zu wissen, wie nahe sie der Wahrheit kamen. Ein neues Gefährtenband wäre theoretisch möglich, aber nicht jetzt, nicht bald. Sein Herz war zu verletzt, seine Seele zu erschöpft, sein Wolf zu misstrauisch. Eine neue Bindung könnte nur über Jahre entstehen, langsam, vorsichtig, durch Vertrauen, Geduld und Zuwendung. Er würde sie nicht suchen. Er würde sie nicht wollen. Er würde sie bekämpfen. Und genau deshalb wäre sie eines Tages so tief, wenn sie entstand. ![]() Motorengeräusche..... das gleichmäßige Brummen beruhigt seinen Wolf Regen.... er fühlt sich darin weniger sichtbar, weniger verletzlich Stille Orte.... Wälder, Werkstätten nach Feierabend, leere Straßen Ehrlichkeit.... er spürt Lügen sofort und erträgt sie nicht Hunde..... sie reagieren instinktiv auf seinen Wolf und geben ihm Ruhe Handarbeit... Schrauben, Metall, Reparieren; Dinge, die er kontrollieren kann Kaffee spät nachts..... wenn die Welt schläft, fühlt er sich am sichersten ![]() Magie.... besonders unkontrollierte; sie erinnert ihn an den Verlust Große Menschenmengen... zu viele Gerüche, zu viele Emotionen Berührungen ohne Vorwarnung... sein Wolf reagiert sofort defensiv Lautes Streiten... löst in ihm Fluchtinstinkt aus Los Angeles... die Stadt ist ein offener Nerv Mitleid... er erträgt es nicht, gesehen zu werden, wenn er schwach wirkt Versprechen... sie bedeuten ihm zu viel und tun zu sehr weh, wenn sie brechen ![]() Mechanisches Verständnis ... er hört, fühlt und riecht, was kaputt ist Loyalität... wenn er sich einmal bindet, dann absolut Instinkt... sein Wolf erkennt Gefahr, Lügen und Absichten Ruhe in Krisen... er wird stiller, klarer, fokussierter Schutztrieb... er würde eher sterben, als jemanden im Stich zu lassen Ausdauer... körperlich wie emotional; er hält durch, selbst wenn er bricht ![]() Emotionale Verschlossenheit... er kann Nähe kaum zulassen Selbstwertprobleme... er glaubt, er verdiene keine Liebe Schlafstörungen... Albträume, nächtliches Aufschrecken, Unruhe Überempfindlicher Wolf... reagiert stark auf Stress, Magie, Verlust Flucht statt Konfrontation... er zieht sich zurück, statt zu reden Bindungstrauma... das zerrissene Gefährtenband hat tiefe Narben hinterlassen Misstrauen... selbst gegenüber Menschen, die es gut meinen[/scroll] Bewerten und Bedanken |
Hexenkeller
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