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Darkness is calling
Sonnige Strände, imposante Wolkenkratzer, tiefe Wälder und eine heiße Wüste am Rande der Stadt.
Ein Ort wie von Engeln geschaffen, dem unser Schauplatz Los Angeles nicht umsonst seinen Namen verdankt. Doch hinter jedem warmen Sonnenstrahl lauert auch ein kühler Schatten. Übernatürliche Mächte, Wesen der Nacht und allerhand Wundersames wandelt inmitten der menschlichen Normalität. Nicht immer unentdeckt vor den Augen der Neugierigen und Gegenspieler. Gemeinsam mit jedem Spieler wächst die Geschichte unseres Boards seit 2018 stetig weiter. Im Sinne der Ortstrennung gestalten zahlreiche Free- und Serienchars unser Urban Fantasy-Mystery Forum und finden ihren Platz. Bei uns galt schon immer Qualität vor Quantität und das Wohlfühlen steht an erster Stelle. Deshalb gibt es keinen Postingzwang oder Mindestlänge eurer Geschichten. Außerdem sind eure Ideen rund um die Wesengestaltung und Ploterschaffung stets gern gesehen und Willkommen! Zögert also nicht einen Blick tiefer in die weiten unserer Welt zu werfen, sofern ihr keine Angst davor habt womöglich für länger bei uns zu verweilen...
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Niran Crane
Last activity: 09.06.2026 17:41
Citizen since: 17.03.2026
Written Posts: 26 » Dislikes: übermäßige Prahlerei, unnötiges Leid, Leute die sich wie Bürokraten verhalten oder für etwas besseres halten, gut&böse Sichtweisen, "dumme" Schüler, genervt werden » Hobbys: xxx, xxx, xxxx, xxxx, xxx » Fakten: » kann seine Kraft durch Rabenschädel oder Krähenschädel verstärken, deswegen sammelt er sie xx mit 16 Jahren entwickelte er eine Obsession mit Zitronenbonbons xx hat eigentlich schwarze Flügel, konnte sie bisher noch nicht "erwecken" xx liegt am liebsten faul herum, aber sein Tagesplan lässt das selten zu xx sein Blut lässt sich nicht testen xx es kann Vampire berauschen, wie eine Droge, mit guten und schlechten Trips xx seine Wunden heilen leicht schneller als bei Menschen, seine Knochen sind etwas robuster xx man kann ihn nicht wandeln xx kann Wesen erkennen tlw sogar ihre Art xx versteht gelegentlich fremde Sprachen von denen er nicht wusste, dass er sie kann xx empfindet sich selbst als großes Mysterium, hat aber auch kein wirkliches Verlangen zu erkunden xx wünscht sich seine Unsterblichkeit zurück ![]() » AKT I: Vor fast drei Jahrtausenden, als die ersten Reiche noch jung waren, gebar eine Fürstenfamilie einen zweiten Sohn Nuoran. Schon früh wurde er in allen nennenswerten und wichtigen Bereichen für eine mögliche Nachfolge unterrichtet, sei es in der Kultur, Politik, Schwertkampf und dem öffentlichen Ansehen. Anders als sein Bruder Arvian war er kein Charismatiker, blieb eher still am Seitenrand und schien kein Interesse daran, das strahlende Licht seines älteren Bruders zu rauben. Er war ein Beobachter, oftmals sogar mit einem Buch vor den Augen, statt den Blick auf die Mädchen um ihn herum. Während der andere Adel wertvolle Felle als Trophäe jagte, blieb er zwischen Pergament sitzen und lernte lieber Verwaltungsakten. Er mied die Festlichkeiten und als später Hofdamen um seine Aufmerksamkeit konkurrieren, studierte er stattdessen Getreidepreise. Die beiden Brüder wuchsen zu einem Geschwisterpaar auf, von dem einer der Brüder die Muskeln hatte und der andere das Gehirn. Nuoran blieb am Hof, während sein Bruder die Kriege führte, dabei mit Stärke und Mut das Ansehen und Respekt der Armee erkämpfte. Selbst er, Arvian der Frauenschwarm schlechthin, wollte erst eine Familie gründen, wenn ihre Dynastie sicher war. Die Zeiten waren schwer, weil immer mehr Familien mit Geld, Macht und Land noch mehr davon wollten und die Reiche im stetigen Wandel durch den Fortschritt waren. Wissen war kostbar, neue Möglichkeiten Felder mit Wasser zu versorgen oder stabilere Häuser zu bauen. Kriege gingen über viele Jahre hinfort. Während Arvian entgegen allen Bitten seiner Eltern auf den Feldern wütete und nur wenige Monate nach Hause kehrte, kümmerte sich Nuo in seiner Abwesenheit stellvertretend um die Herrschaft des Fürstentums. Sein Vater fiel an der Seite von Arvian im Kampf und ihre Mutter starb ein paar Jahre später an einer zu dieser Zeit unheilbaren Krankheit und einer immer weiter fortschreitenden Schwäche seit der Geburt ihres letzten Sohns. Eine Hungersnot traf das Land, woraufhin der Hof eine Sitzung einberief. Die Beamten rieten zur Vorsicht, die Vorräte seien bereits schwach durch die Kriege und man müsse Stabilität bewahren. Krieger waren zu der Zeit wichtiger als das Volk, doch ohne das Volk würde es keine Nahrung geben, wusste Nou damals besser. Er ließ die Kornspeicher daher trotzdem öffnen und erhöhte dafür die Abgaben des Adels, verbot Zwangsarbeit während der Dürre und ordnete an, dass Schuldenregister verbrannt wurden. Das Volk lobte ihn, während der Adel die Begeisterung des Volks nicht besonders teilte und ihn eher als Gefahr sahen statt als Segen. Sie merkten, dass er außerhalb jeglicher Kontrolle war und ihnen nicht aus der Hand fraß, wie sie wollten. Arvian fiel einige Jahre darauf ebenfalls auf dem Schlachtfeld. Mit einem Mal stand Nuo alleine da, fühlte sich alleine, obwohl er noch seinen jüngeren Bruder hatte. Der Hof und das Volk verlangte Stärke von ihm, also legte er seine Trauer ab, zog eine Maske hoch. Seine engsten Vertrauten im Hof sprachen ihm gut zu und schienen seinen Rücken zu stärken, doch nutzten sie die innerliche Trauer und Wut von Nuoran gleichermaßen aus. Tief in seinem Inneren kehrte allmählich Müdigkeit von Leben ein, nistete sich in eine Dunkelheit, von der sie gleichermaßen näherte als auch schwächte. Als die Grenzkonflikte später eskalierten, erhielt er das Kommando als ältester Fürst und Oberhaupt. Er hätte seinen deutlich jüngeren Bruder schicken können, aber er entschied selbst zu gehen. Es war nicht seine erste Schlacht. Belagerungen hatte er bereits angeführt und das Land um sein Fürstentum herum verteidigt. Sein jüngerer Bruder war zu dem Zeitpunkt 14 Jahre alt, durchlebte dieselbe Laufbahn wie er damals. Nuo war sicher, dass er eines Tages ein großartiger Fürst werden würde, aber aufgrund des jungen Alters nahm sich Nuo dennoch vor, auf jeden Fall nach Hause zurückzukehren. Er verbot Plünderung unter Todesstrafe. Gefangene wurden versorgt und Zivilisten erhielten Schutzpässe. Er gewann schnell, nicht so glorreich wie sein Bruder, weniger blutig, dafür effizient. Der Rabe, der als ihr Familiensymbol galt, prägte das Land. Es dauerte, bis die Soldaten ihn ebenfalls verehrten, wo vorher noch Misstrauen durch fehlende Muskelkraft herrschte und sein Bruder gewohnt war, schließlich schleichend das Vertrauen, weil er sie lebend zurückbrachte. Nuoran kehrte als Fürst zurück, der geliebt vom Volk und respektiert vom Militär wurde, was ihn moralisch unantastbar machte. Er nutzte seinen eigenen Verstand und ließ sich von den Beamten nicht formen, während diese noch fester ihre Zähne aus Ärgernis zusammen bissen. Für einen korrupten Hof war das keine Tugend, sondern eine Bedrohung und der Kaiser hatte Sorge, seinen Thron dadurch zu verlieren. Menschen mit Macht waren gefährlich. Menschen mit Macht, die nicht kontrolliert werden konnten und selbstständig denken, waren noch gefährlicher. Je beliebter, desto schlimmer. Man warf ihm Staatsgefährdung vor, Misswirtschaft, Populismus und Sachen, die er nicht in Erinnerung behielt. Nuo wehrte sich nicht wirklich, weil er wusste, dass sein Tod das Volk wütender machen würde als jede Rede. Nuoran starb in einer stillen Halle, ohne Zeremonie durch Hinrichtung. AKT II: Sein Grab wurde ein Wallfahrtsort. Bauern baten ihn um Regen und Soldaten um Gnade, Mütter um Schutz. Das Volk meinte, er höre zu, aber einige Jahrhunderte konnte er nichts bewirken. So wurde mit der Zeit aus Gebeten Macht. Der Himmel registrierte ihn und Nuoran stieg als ein Gott der gerechten Entscheidung auf. In der himmlischen Domain saß er zwischen Wesen, die nie hungerten. Nie menschlich waren. Paradiesisch und idyllisch, während Wolken um sie schwebten, Seen und Flüsse so klar und rein waren, wie kein Fluss auf der Erde je erreichen könnte. Bäume so satt und mit Früchten ganzjährig behangen neben luxuriösen Palästen, wie keiner der Menschen mithalten könnte. Sie diskutierten über Schicksale wie über Verwaltungsakten. Nuo sollte über Glück und Unglück urteilen mit dem göttlichen Namen Tianou. Doch jedes Urteil erinnerte ihn an seinen eigenen Tod. Was ihn früher nicht traf, wurde mit seinem neuen Bewusstsein und Aufgaben ein alltägliches Gedankenkarussell. Er hatte gerecht gehandelt und war verraten worden. Schlussendlich ließ ihn das keine Ruhe und Frust tat sich auf. Sein Volk trauerte nicht mehr um ihn. Zu der Zeit waren mehrere Generationen bereits vergangen. Diejenigen, die ihn noch persönlich kannten, waren unlängst unter der Erde. Tianou begann Münzen zu werfen. Kopf wurde zur Rettung. Zahl zum Untergang. Gegenüber anderen Göttern behauptete er, der Zufall sei ehrlicher als Moral. Andere Götter nannten ihn bald darauf zynisch und behaupteten, ihm steige die Göttlichkeit zu Kopf. Er nannte sie heuchlerisch und mied sie fortan. Eine Einsamkeit entstand und in dieser war nur eine Person wirklich an seiner Seite. Sie hörte ihm zu, sprach mit ihm, kam ihm so oft auf eine so nervige Art besuchen, dass er selbst dieser auf irgendeine Art überdrüssig wurde. Mit der Zeit wurde er vergessen. Seine Tempel verfielen und sein Name verschwand aus Gebeten. Ohne Glauben blieb nur Bitterkeit und noch mehr Langeweile. Er lernte, wie weich Haut war, wie schnell Herzen schlagen konnten, wie schmackhaft das Verbotene schmeckte, ohne sie gänzlich zu kosten und in seiner Dunkelheit trieb Nuo bereits Schabernack mit den Menschen, spielte an den roten Fäden ihrer Schicksale. Trickster wäre eine gute Bezeichnung. Er war verloren, zerrissen und leer, versuchte, das Loch in seinem Inneren mit der falschen Herangehensweise zu füllen. AKT III: Der Himmel sprach kein Todesurteil. Er wurde verbannt mit den Worten “ finde wieder, was dich einst erhob. “ Nuo verlor einen Teil seiner Unsterblichkeit und seiner Macht. Die Münzwürfe beinhalteten nicht mehr die Kraft seiner ehemaligen Göttlichkeit, einige Erinnerungen an die göttlichen Hierarchien blieben aber verblassten mit der Zeit zu einer Nichtigkeit. Je mehr Zeit Nuo auf der Erde verbrachte zwischen den Menschen, desto menschlicher wurde sein Verstand. Der gefallene Gott verunreinigte seinen Kern, probierte all die menschlichen Sünden aus, von denen er, während seines göttlichen Lebens und als Fürst in seiner Kultivierung, Abstand gehalten hatte. Als Trickster blieb ihm nur genug Kraft, um Realitäten in seinem direkten Umfeld zu ändern. Mit der Magie, die der Planet hergab, über Rituale, Zaubersprüche, Illusionen, Tränke. Ein Münzwurf, ob das Glück auf seiner Seite stand oder nicht. Fünf Jahrhunderte lebte Nuo zwischen den Menschen und vergaß zwischendurch sein Leben im Himmel, genoss den Platz auf der Erde viel zu sehr, als daran etwas zu ändern. Der Kitsune, den er während seiner irdischen Zeit traf, steuerte den größten Teil bei, dass er nicht nach einem erneuten Aufstieg strebte. Anfangs nur aus einer Laune heraus und weil ihm die Schönheit von dem Fuchs schon auf den ersten Blick gefiel, wurde daraus eine langsam keimende Gewohnheit mit tieferen Gefühlen. Er hielt ihn bei sich, wollte nicht wieder einsam sein und die Art des Fuchses füllte die Leere in seinem Inneren auf eine Weise, die er brauchte. Durch ihn blieb nicht nur Hass auf die Menschen zurück, sondern er lernte sie in einem anderen Licht kennen. Dennoch blieb er im Augenmerk der Götter erhalten, sie beobachteten ihn und er beschwor den Zorn eines Gottes auf, der ihn früher bewunderte oder noch mehr. Er kam zu ihm in einer stillen, nächtlichen Stunde, als Binsho nicht anwesend war, nach all den Jahrhunderten, zerfressen von Zorn, Trauer und Hass. AKT IV: Nuo starb durch den Blutverlust des himmlischen Dolches in seiner Brust, gemacht für Götter, damit Wunden nicht einfach heilten. Er schwirrte durch eine endlos erscheinende Dunkelheit, die über Jahrhunderte dauerte und irgendwann in einer Familie endete mit einem Vater und einer Mutter in Los Angeles. Wie das Schicksal wollte, nahe des Kitsune, dessen Perle in ihm schlummerte. Sein Name war fortan Niran. Sie waren ganz stinknormale Menschen ohne irgendwelche besonderen Fähigkeiten, ohne einen Sinn für Übermenschliches. Während Niran alles sah und gleichermaßen alles anzog, wie ein Magnet oder eine grell leuchtende Reklametafel. Geister, Dämonen, andere Wesen, die sich an seiner Kraft labten und erweckt wurden. Nuo wusste nicht, warum er wiedergeboren, warum er inkarnierte. Die Erinnerungen an seine früheren Leben waren vollständig verschwunden und eine Göttlichkeit war ihm auch nicht mehr bewusst, obwohl sie irgendwo tief in seinem Inneren in einer starken magischen Form schlummerte, durch die er eine Affinität zu Magie und Übernatürlichen hatte, trotz dem fehlenden Potenzial seiner Eltern. Jahre vergingen. In seinem Elternhaus passierten seltsame Sachen, zuerst fielen nur Bilder von der Wand, danach Regale, die Sachen in den Regalen wurden durch den Raum geworfen. Mit den Jahren schien der Poltergeist an Kraft zu zunehmen. Nuos Eltern hassten ihn dafür, weil sie fest davon überzeugt waren, dass er der Ursprung des Übels war mit seiner desinteressierten Art und fehlender emotionaler Bindung zu seinen Eltern. Niran war ruhig, beobachtete und verzog selbst bei Geister und Dämonen keine Miene, obwohl er instinktiv von ihnen wusste. Es schien, als fehlten ihm sämtliche Emotionen in der Kindheit, wie innerlich zerbrochen, mit beinahe toten Augen. Nach etlichen Versuchen unterschiedlicher Exorzisten und keiner Besserung gaben sie das unheilvolle Kind an einen Orden ab, der schon im Vorfeld sein Interesse an diesem bekundete und dem Elternpaar riet, dass das Problem wohl das Kind sein könnte. Die Entscheidung fiel den Eltern daher nicht mehr schwer, da sich der Orden als sehr zuvorkommend in ihren Augen erwies. Sie erzählten, dass sie oft schwierige Kinder annahmen oder Waise, daher besaßen sie auch ein Schulsystem, brachten unterschiedliche Flyer mit Häusern, Schulen und Zimmern zu jedem Gespräch mit. Ihr Hauptsitz war eigentlich in Asien, doch sie hatten mittlerweile überall kleine Nebenzweige, um so vielen Kindern wie möglich zu helfen. Niran wusste nicht, was er fühlen sollte. Er wusste überhaupt nichts. Er fühlte sich selbst wie ein Geist. Seine bisherigen 6 Lebensjahre waren an ihm wie im Schnelldurchlauf vorbeigezogen, wie ein Wimpernschlag. Sein Verstand war viel fortgeschrittener, konnte er sich komplexe Dinge leichter merken, als hätte er das schon einmal gelernt oder gehört oder als hätte er einen erwachsenen Kopf bereits gehabt. Irgendwie fühlte sich Niran unwohl in seinem Körper, aber nicht auf normale Art. Klein, schwach, als wäre er eigentlich größer oder zu Größerem bestimmt. Nuo sprach auch nach seinem Umzug in den Orden nicht sonderlich viel. Seine neuen Mitschüler hatten starke Probleme, an ihn anzuknüpfen, deshalb blieb er auch fortan eher alleine. Erinnerungslücken gesellten sich zu seinem ohnehin sehr rätselhaften Gedächtnis hinzu. Träume von Kriegen, Blut, vertraute und doch unbekannte Gesichter, Ketten an seinen Gliedmaßen, Ritualgesang. Ein Gesicht, das ihm vertraut vorkam. Ein Fuchs. Er streckte seine Hand aus, irgendetwas in ihm wollte diesen Fuchs, wollte ihn so sehr. Später stand er tatsächlich vor ihm und ehe er sich versah, sogar an ihn gebunden. Niran verstand nichts davon, wusste nicht, warum dieser tausendjährige Kitsune, an dem so viele andere Ordensmitglieder gescheitert waren, unbedingt ihn akzeptierte, aber er ging seinen Weg mit dem Fuchs. Er lernte zu exorzieren, wurde gut darin, zu gut. Mit so viel Energie, dass man ihn zwischen all den Menschen zum Wunderkind ernannte. Die Jahre in diesem tückischen Orden vergingen. Niran erfuhr erst hinterher von den Ritualen, von den Kindern, die ihr Blut früher in diesem Orden ließen, um dem Kitsune zu huldigen, um den perfekten Anwärter für ihn zu finden. Seine Träume waren nicht nur Träume. Sie hatten ihn ebenfalls angekettet und beinahe ausbluten lassen. Der Orden machte immer noch weiter, mit einer anderen Begründung. Niran beteiligte sich nicht an den Ritualen, sah weg und drohte ihm jemand, drohte er mit Binsho. Sein Körper wuchs und damit die Zuneigung zu dem Kitsune, wie ein Faden zwischen ihnen, der immer kürzer wurde, je mehr Zeit verging. Später, mit 18 Jahren, war seine Ausbildung offiziell beendet. Im Jahre 2019 brach ein halbes Chaos im Orden aus, weil einige Mitglieder plötzlich fehlten. Sie beteiligten sich bei der Suche, unternahmen alles, stellten ihre Mitglieder bereit und halfen finanziell aus. Nicht für die kleinen Mitglieder, sondern für tatsächlich wichtige Ordensmitglieder, der Rest war ihnen schlichtweg egal. Die Normalität kehrte allmählich ein, nachdem die Mitglieder teilweise zurückkehrten. Mit 20 Jahren unterrichtete Nuo gelegentlich die Neulinge, doch das Lehrersein zählte nicht zu seinen Vorlieben. Er nahm einfache Aufträge aus der Nachbarschaft als Fluchtmöglichkeit an, obwohl der Orden ihm nur besonders schwere Aufträge, in denen viel Magie gefordert wurde, üblicherweise erteilte. Bewerten und Bedanken |
Hexenkeller
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