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Darkness is calling
Sonnige Strände, imposante Wolkenkratzer, tiefe Wälder und eine heiße Wüste am Rande der Stadt.
Ein Ort wie von Engeln geschaffen, dem unser Schauplatz Los Angeles nicht umsonst seinen Namen verdankt. Doch hinter jedem warmen Sonnenstrahl lauert auch ein kühler Schatten. Übernatürliche Mächte, Wesen der Nacht und allerhand Wundersames wandelt inmitten der menschlichen Normalität. Nicht immer unentdeckt vor den Augen der Neugierigen und Gegenspieler. Gemeinsam mit jedem Spieler wächst die Geschichte unseres Boards seit 2018 stetig weiter. Im Sinne der Ortstrennung gestalten zahlreiche Free- und Serienchars unser Urban Fantasy-Mystery Forum und finden ihren Platz. Bei uns galt schon immer Qualität vor Quantität und das Wohlfühlen steht an erster Stelle. Deshalb gibt es keinen Postingzwang oder Mindestlänge eurer Geschichten. Außerdem sind eure Ideen rund um die Wesengestaltung und Ploterschaffung stets gern gesehen und Willkommen! Zögert also nicht einen Blick tiefer in die weiten unserer Welt zu werfen, sofern ihr keine Angst davor habt womöglich für länger bei uns zu verweilen...
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Angel Vicars
Last activity: 15.05.2026 21:54
Citizen since: 10.03.2026
Written Posts: 9 ![]() Angel / Angelus Georg Vicars // Vampir // 353 Jahre // mehr als die Hälfte davon verbrachte er in Gefangenschaft // sprunghaft // aggressiv // leicht verrückt // er hat das was ihm passiert war, nicht ganz verkraftet // wohnt und tut so als, ob er weiter als Bestatter arbeitet, wohnt in einem alten Haus dessen untere Räume und das Erdgeschoss als Bestattungsinstitut, mit allem was dazugehört ausgestattet sind// ![]() ![]() ![]() Good to know +Er hat jetzt diese gewisse….stille, kalte Ausstrahlung, die Räume verändert, sobald er sie betritt, nicht laut, nicht aggressiv, sondern wie ein Druck in der Luft, der Menschen unbewusst verstummen lässt. Wie ein lauerndes Raubtier welches sich unter ihnen bewegt. +Er versteht die Menschen, ohne sie verstehen zu wollen. Nutzt sie aus, wenn er muss, mit einer Leichtigkeit, die fast grausam wirkt, weil sie ihm so natürlich kommt. +Er hat gelernt, in jeder Umgebung zu überleben...selbst in einem dunklem Kerker -Seine Stimmung wie das Meer, dass ohne Vorwarnung kippt. Gute Tage sind selten, schlechte Tage sind tief und in den tiefsten davon verliert er sich selbst, als würde er in seinem eigenen Körper ertrinken. -Er meidet Bindungen, nicht, weil sie ihn verletzlich machen würden. Einfach, weil sie ihm zu viel werden können. Er nimmt Nähe nur, wenn sein Durst ihn zwingt. -Erinnerungen verfolgen immer immer und immer wieder aufs Neue -Er mag den Geruch von Flieder +Er mag stille Orte. Verlassene Häuser, alte Räume, Orte, an denen die Welt nicht schreit. Deshalb auch das Bestattungsinstitut, es war ein Ort, der ihn nicht bedrängte auch wenn dieser ihn auch nur wieder triggerte und länger andere verdrängte Erinnerungen einbrachte. Oder es war nur ein Halt an eine bessere alte Welt? Nein das sicher nicht. Aber an etwas mehr vertrautes. +Er mag Sonnenaufgänge, wie auch Untergänge, wenn die Welt in diese warme Rot...blutähnlich, getönt wird. ![]() ![]() ![]() ![]() //Angel sitzt rücklings auf einem Stuhl hinter dem Schreiberling, die Arme oben auf der Lehne verschränkt und abgelegt, darauf das Kinn gelegt, still liesst er mit aber es sei vorgewarnt, er wird sich sicher zu ein paar der aufgeschriebenen Dingen melden// Angelus George Viccars wurde in einem Sommer geboren, der keinen Namen trägt. Ein Kind ohne Urkunde, ohne Chronik, nur ein Schatten, der in den Hügeln von Eyam auftauchte. Um 1650 vielleicht – doch Zeit war in jenen Tagen ein launisches Tier, das nur den Adel biss. Angel konnte sich nur erinnern dass es zu seiner Zeit als er klein war eine König gab, dass es davor sogar eine Königin gegeben hatte. Als Angel um die zwanzig Winter überlebt hatte, was in dieser Zeit schwer gewesen war, begann die Welt zu faulen. 1665 – das Jahr, in dem die Pest ihre schwarzen Finger nach England ausstreckte. Eyam, ein unscheinbares Dorf im Peak District, wurde zu einem Käfig. Die Bewohner verriegelten ihre Grenzen, als wollten sie den Tod selbst einsperren und so war auch, sie wollten anderen schützen.Sie verhängten eine Quarantäne über ihr eigenes Dorf Dafür wurde das Dorf gekannt. Aber auch über weitere seltsame Ereignissen…. ![]() ![]() ![]() Aber fangen wir von vorne an. Es war im Herbst 1665, wie die Chroniken festhalten, als Angels Vater, ein Schneider eine Stofflieferung aus London bekam durchtränkt mit unsichtbarem Gift. Rattenflöhe krochen ausgehundert aus den Fasern, wie winzige Dämonen... und damit fing das ganze Desaster an. Angelus Vater stirbt damit auch zuerst, gefolgt von weiteren zweiundvierzig weiteren Anwohnern des Dorfes. Darunter auch Angels junge Frau samt ihren kleinem Mädchen die kläglich dahinraffen und den gebrochenen Mann zurückliessen. //Man hört Angel leise schnauben. „Maria und Anne waren ihre Namen. Aber sie sind unwichtig… oder wie du schreiben würdest: ihre Knochen lägst vergessen und zum Staub verfallen der die Bäume drumherum düngt. Bla bla bla….“ er hällt inne. Er versucht sich an ihre Gesichter zu erinnern….er hatte nie Bilder gehabt, Photos gab es damals noch lange nicht und sich etwas kleines in ein Medalion zu malen, war den Reichen nur möglich...“vielleicht wächst ein Baum auf ihren Gräbern...vielleicht sollte ich mal nachschauen fahren. Was meinst du? Anne liebte Äpfen. Ein Apfelbaum wäre…..“ er bricht ab, sein Blick ins Nichts, seinen Erinnerungen zweier noch lebenden Menschen nur ohne Gesichter, kommt wieder in das hier und jetzt. „Marie und Ann hiessen sie.“ wiederholt er eh er ihr zu nickt um weiter zu schreiben. In seinem Kopf singt er ein altes Kinderlied das Marie der kleinen vorgesungen hatte, sie war nicht einmal 3 Jahre alt gewesen// Zu seiner Zeit, hielten viele der Menschen soetwas als eine Prüfung Gottes oder eine Strafe, es kam drauf an wen man im Dorf fragte, den jedes Dorf hatte so seine Leichen im Keller ,wenn man es so nennen wollte. Die Quarantäne folgte damit keiner das Dorf verliess, weil man da schon so weit wusste, das man sich „anstecken konnte“ . Deshalb beschlossen sie eben in ihrem Dorf zu verharren und auszuharren. Den Lieben beim streben zusehend. Vierzehn Monate lang war Eyam ein Massengrab. Zweihundertsechzig Tote. Ein Drittel überlebte. Dazu gehörten auch der Sohn des Schneiders. Nicht aus Glück. Nicht aus Gnade. Aus einem Grund, den niemand verstand. Auch wurde infiziert. Aber er hatte überlebt. Sein Blut widersetzte sich dem Tod; Warum auch immer, es war ein Rätsel, ein Zeichen? Ein Omen? Gezwungener Masse, da der Dorf-eigene Bestatter ebenso erlegen waar, wurde er zum Bestatter, zum letzten Diener der Sterbenden. // Er meldet sich wieder zu Worte. „Es war früher ein schönes Dorf gewesen, im Sommer zumindest...aber die Pest die im Herbst anfing, machte den Winter und das kommende Jahr so düster wie nicht mal Dauerregen….selbst der Sommer war erdrückend gewesen.“ verzieht den Mund leicht.// Man tuschelte über magische Praktiken die Leute im Dorf abhielten um nicht angesteckt zu werden. Man flüsterte von Hexerei….verborgenen Zeichen…. Dennoch war die Todesrate damals im dem Dorf höher als in London aber wer verglich schon ein Dorf mit einer Stadt? Der Letzte Kranke starb im Spätsommer ein Jahr darauf, es wurde kalt, glänzender Reif überzog die Felder als dieser zu Grabe getragen wurde. Danach war es für diese Stadt vorbei gewesen. Doch keiner wusste warum, weshalb. Warum Menschen scheinbar imun dagegen waren. Es blieb nur Stille und Schmerz. Und Angel, der nichts mehr besaß was er zuvor geliebt hatte. //Rollt jetzt, aber stumm bleibend, mit den Augen// Heute heisst es , dass es im Dorf immer noch Menschen gibt, deren Vorfahren Überlebende der Epidemie waren. Man hatte festgestellt, dass sie alle eine bestimmte Genmutation haben, die ihnen das Leben gerettet haben könnte…...war es das oder war diese Genmutation etwas ganz anderes gewesen? ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Das eine Jahr hatte Angelus sehr zu schaffen gemacht, er war vom fröhlichen Mann zu einem verbitterten geworden. Er hatte alles verloren. Er war jetzt Bestatter und Schneider der Stadt gewesen und doch oder eben deswegen, lagen die Blicke der Überlebenden auf ihm. Sein Vater hatte das Elend, das Leid und den Tot über sie alle gebracht. Ganze Clans waren verschwunden, ausgelöscht worden. Angel lebte weiter….seine eigene eigene war gestorben. Er hatte niemanden mehr und so hielt ihn auch nichts mehr in dieser Stadt die den Namen das Pest-Dorf jetzt intus hatte. Er ging, nein er floh nach London. Eine Stadt, die nach Blut, Rauch und Wiedergeburt roch. Doch kaum hatte sie sich von der Seuche erholt, kam das nächste Unheil: das große Feuer von 1666, das sie bis auf die Knochen verbrannte und zwang, sich neu zu erfinden. Dort fand er Arbeit als Bestatter, denn die Pest war verschwunden, aber das Verbrechen blühte weiterhin wie ein schwarzer Garten. //“Du vergisst das der Geruch des Todes sich jetzt mit einer Art...hmmm es war wie ein kaltes Barbeque heute! Genau hatte es damals dort gerochen…“ er lacht auf. „Wie ein kaltes Barbeque...altes Fleisch, nasse feuchte Kohle...“wiederholte er leise.// Angel suchte neue Arbeit, aber er erwähnte nicht von wo er herkam, er mimte weiter den Bestatter und hatte in London wie erwähnt weiter viel zu tun. In der Stadt wütete zwar nicht mehr die Pest, aber es war ein Ort von vielen Verbrechen und Mördern zu dieser Zeit . Es gab auch seltsame Morde, die sich keiner erklären konnte oder es wagte laut auszusprechen. Somit hatte der dunkelhaarige Mann immer einiges zu tun gehabt und auch wurde er mit der Zeit bewanderter was den menschlichen Körper anging und er half oft auch bei der Untersuchung eines Toten. // „Wenn auch sicher nicht wie man es jetzt machte, viel konnte man früher nicht sagen aber man erkannte ob jemand vergiftet wurde. Früher vergiftete man gerne Ehemänner oder Kinder.“ fügte er hinzu eh er wieder winkte damit weiter geschrieben wurde// Und dann kam es zu dieser einen verhängnisvollen Nacht im Jahre 1672. Angel war also bereits ungeführ 27 Jahre als, als Angel in dieser, einen angeblich ermordenden Mann der auch so um die 30 gewesen war abgeholte, damit dieser gewaschen und dann beerdigt werden konnte. Dominic Dagari. wie sich später herausstellte. Ein Vampir der zwar schwer verletzt war, aber nicht schwer genug oder nicht dessen Herz, wohl besser gesagt, womit dieser auf der Totenliege, als Angel diesen fürs Waschen auszuziehen begann, erwachte. Die Augen des Toten öffneten sich. Kein Atem, kein Herzschlag und doch war da dieser Hunger. In diesem Wahn fiel ihn der andere an. Biss ihn, und trank ihn fast leer, riss Fleisch, trank das pure Leben. Erst im letzten Moment hielt er inne, presste Angel sein eigenes Blut an die Lippen. Eh der Fremde sich entsinnte und unüberlegter Weise dem anderen sein Blut an den Mund hielt, ob Angel wollte oder nicht, dessen Körper nahm es auf, saugte es in sich und ….Dominic war nicht minder verwirrt was passiert war als die Prozedur vorbei war. Aber er nahm sich seines Zöglings an. // Angel nickt.“ Es ging alles so verdammt schnell, soooo verdammt…“ es trieftet leicht ab, erinnert sich wieder was passiert war, wie er spürte wie dieser Mann mit den Zähnen seine Haut durchbohrte, der Schmerz der folgte, dann wie das Blut aus seinem Körper gesaugt wurde. Er erinnerte sich wie ihm schwindelt geworden war, wie ihm schwarz vor den Augen wurde und als nächstes schmeckte er eine salzige, eisenhaltige Flüssigkeit an seinen Lippen, dem Mund...eh er sich versah hing er an dem Armgelenk des andren und saugte in tiefen Zügen, dessen...Blut. // Was dann folgte, gefiel keinem von beiden.Angel musste töten, um weiterzuleben,so war es nun mal. Und Dominic hatte seinen ersten Zögling erschaffen. Nichts davon war geplant gewesen. Es war ein Unfall, vielleicht sogar ein Fehler, ein Moment, der außer Kontrolle geraten war, und doch ließ Dominic ihn nicht fallen. Er erklärte ihm noch in dieser Nacht, was Angel nun war, was Vampire waren, welche Kräfte, welche Dunkelheiten, welche Vorteile in diesem neuen Dasein lagen. Wenn Angelus diese unendlich weite Welt betreten wollte, die sich ihm nun geöffnet hatte und wenn er ewig leben wollte, dann musste er akzeptieren, dass Blut der Preis dafür war. Dominic verschwieg ihm aber auch Eines: dass manche Vampire das Töten viel zu sehr liebten. Dass manche im Blutrausch aufblühten, wie Blumen im Sonnenlicht. Dass Ewigkeit nicht nur ein Geschenk war, sondern auch ein ewiger Hunger, der nie ganz schwieg. Das da immer ein Tier hinter den Gitterstäben lauerte auszubrechen. In den unmöglichsten Situationen an den Gittern zerrte. Angel hörte zu. Es hörte sich nicht so schlecht an. Er dachte eher an die Zukunft, an einer bessere, schönere. Es musste schon besser und nicht ganz düstere Zeiten kommen. Und tief in seinem Inneren wusste er, das alles einen Hacken hatte. Es war damals nicht schwer gewesen im Schutz der Nacht ein Opfer zu finden. Die Dunkelheit war ein Verbündeter, die Schatten ein Schleier, und die Straßen Londons boten mehr Verlorene, als man zählen konnte. Huren. Betrunkene. Männer, die sich in Gassen verirrten. Frauen, die niemand suchte. In jenen Zeiten fiel es kaum auf, wenn einer von ihnen am nächsten Morgen tot in einem Hinterhof lag oder leblos in der Themse trieb. Die Stadt war ein Schlund, der täglich Menschen verschluckte und niemand fragte nach denen, die ohnehin schon am Rand der Gesellschaft standen. // Angel meldet sich wieder. „Du vergisst die verlorene Kinder ohne Obdach. Zu unangenehm? Aber so war es. Alles wandelte Blutbeutel und man verdammt viel Hunger wenn man jung ist. Es zerrt an dir, es ist so ein furchtbarer unstillbarer Durst! Du denkst du ertrinkst und dann trinkst du sooo viel das du dich übergeben musst, weil dein Organismus das nicht mehr verarbeiten kann.“ es stimmte also warum verschönigen. Zu seinen Opfern gehörten auch sehr viele Kinder. // ![]() ![]() ![]() Es dauerte nicht lange, bis sie beschlossen, London hinter sich zu lassen. Nein , sie flohen nicht. Sie hatten es einfach satt. Irgendwo jenseits des Meeres wartete eine Welt, die größer war als alles, was sie kannten.Die Dunkelheit dort draußen reichte weiter als die verseuchte Themse. Die Neue Welt. Die USA. Ein Land, das noch im Werden war, roh, wild, ungezähmt. Ein Ort, an dem niemand Fragen stellte, wenn Fremde auftauchten, die nur nachts lebten. Eine Welt, die breit genug war, um sich darin zu verlieren, oder neu zu erfinden. //Angel nickt nur. „Passt….London kann auf die Dauer einfach nur erdrückend sein. Das Wetter, der Dreck der Fabriken. Wir sind gegangen, Geld spielte keine Rolle, wir konnten es uns einfach von unseren Opfern nehmen…“ er zuckte mit den Schultern, legt den Kopf etwas schief auf seinen Armen. „Los schreib weiter, ich lese es gerne...“// ![]() ![]() ![]() Sie reisten in die Neue Welt, nicht als Menschen, sondern als Schatten natürlich nur in ihren Transportboxen, die in ihre Kabinen gebracht wurden, die sie nur in der Nacht verliessen um auf dem Schiff Gesellschaft der anderen Reisenden zu suchen und natürlich die ihres Blutes. Sie töteten natürlich niemanden während fast drei langen Monate auf See. Sie tranken nur, nahmen, was sie brauchten, und ließen Gedanken und Erinnerungen der Opfer in Nebel zerfallen. Niemand kam auf die Idee, dass etwas nicht stimmte. Niemand erinnerte sich an die besondere Nähe der beiden Gentlemen, die nie bei Tageslicht gesehen wurden. Ihre Reise endete in New Orleans – einer Stadt, die wie ein offenes Tor zwischen Leben und Verschwinden stand. Menschen kamen, Menschen gingen, Schiffe legten an und ab, und wer dort verschwand, wurde selten vermisst. Die Stadt verschluckte Schicksale wie andere den Atem. Angel verlor sich in dieser Freiheit. Er achtete nicht mehr auf die Menschen, sie waren Beute, Nahrung. Ein Teil seiner Menschlichkeit war schon mit der Pest gestorben, der Rest mit seiner Verwandlung und so lebte er sich aus. Er jagte. Er brachte Leid über andere und er spürte, nicht das geringste dabei!Vielleicht lag es an Dominic, seinem Erzeuger, der selbst ein Wesen ohne Reue war. Gemeinsam jagten sie, spielten mit ihren Opfern wie Katzen mit Mäusen. Und natürlich blieben sie nicht unbemerkt. Aber es geschah nicht sofort. Nicht in einer Nacht. Nicht in einer Woche. Sie wurden mehrere Jahre beobachtet. Studiert. Eingekreist. Und als die Jäger endlich zuschlugen, war es nicht überraschend — nur unausweichlich. // Das Holz der Stuhllehne ächzt unter Angels Fingern in der er sich jetzt festgekrallt hatte, weil er sich richtig aufgesetzt hatte und sich anspannte. Er wusste noch immer wie es gewesen war aufzuwachen und erst mal nicht raus zu können, er war eingesperrt aber es folgte weit mehr.... Und es war die Hölle gewesen. Ein leises Knurren erfüllt den Raum, weil er gerade in dieser Szene festhängt // Angel wurde am Tage gefasst, noch in dem Sarg, in dem er sich vor der Sonne verbarg. Für ihn war es eine Entführung. Für die Jäger war es Beute. Er wurde in einem in einem dunklen, verlassenen Raum, der nach Metall und kaltem Stein roch, freigelassen. Danach überwältigt und an einen kalten Metalltisch gefesselt. Männer in weißen Kitteln und Schützen standen über ihm. Ärzte. Forscher. Sie wollten verstehen, was er war und und fing man an dieses Wesen genauer zu untersuchen….immer und immer wieder aufs Neue. Wie es sich mit dessen Heilung verhielt. Dessen Schmerzempfinden. Wie tief man schneiden konnte bevor das Wesen, doch fast menschlich, ohnmächtig wurde. Sonnenstrahlen verbrannten seine Haus... Da Angel noch lebte , musste es Dominic auch, das wusste er, nur wusste er nicht wo sich sicher befand. Ob dieser auch gefangen genommen war? Vielleicht passierte mit seinem Freund genau das gleiche, wie mit ihm gerade. Das Labor wurde also Jahre….Jahrzehnte….fast zweiundert Jahre…. zu seinem Kerker. Zu einem Ort, an dem man ihn nicht nur festhielt, sondern Stück für Stück auseinander nahm, wortwörtlich. sein Verstand lernte neue Emotionen fühlen. Erneut. Nicht nur die Menschlichkeit, die er verloren hatte, sondern etwas anderes: den tief sitzenden Schmerz, der aus dem Inneren kam. Den Schmerz, der einen in den Wahnsinn treiben konnte, wenn er zu oft, zu tief, zu lange in die Seele schnitt. ![]() ![]() ![]() Angel wusste nicht, wie lange er dort gefangen war. Die Zeit war in diesem Ort kein Fluss, sondern ein schwarzer Sumpf, in dem Tage und Nächte versanken, ohne Spuren zu hinterlassen. Er konnte nur eines erkennen: Die Gesichter wechselten.Die Ärzte waren irgendwann nicht mehr dieselben. Neue Stimmen. Neue Hände. Neue Augen, die ihn betrachteten wie ein Rätsel, das man aufbrechen wollte. Auch die Geräte änderten sich. Die Utensilien, mit denen sie ihn quälten, wurden fremder, präziser, kälter. Metall, das anders klang, es glänzte. Werkzeuge, die nicht aus seiner Zeit stammten. So wusste Angel, dass sehr viel Zeit vergangen sein musste und nicht, weil er sie fühlte, sondern weil die Welt um ihn herum sich veränderte, während er selbst in diesem Kerker feststeckte wie ein eingefrorener Schatten. //“Es waren fast 150 verdammte Jahre in der Hölle!“ jetzt wird er doch lauter, knurrt es über ihre Schulter. Dann lachte er aber schon auf.“Ich habe sooo vieles verpasst! DAS ärgert mich am meisten. Die ganzen Erfindungen wie Kino, die bewegten Bilder, Autos….Flugzeuge….“zählte er dann leiser auf. Er hatte alle Zeit der Welt zu gesehen aber hatte das spannendste verpasst. Wobei auf einem Metalltisch zu liegen und auseinander genommen zu werden auch ziemlich spannend sein konnte! // Es war Dominic der ihn rettete. Nicht nur alleine, mit vielen anderen Vampiren stürmten sie dieses Labor am Tag, hüllten ihn eine Decke um ihn vor den tödlichen Sonnenstrahlen zu schützen. Später erhielt auch Angel einen der besonderen Steine als einen Anhänger um seinen Hals, der es ihm ermöglichst am Tag in der Sonne herumzulaufen. Die Welt, in die er zurückkehrte, war nicht mehr die, die er kannte. Er hatte fast ein Jahrhundert verloren – vielleicht mehr. Er hörte von Kriegen, die nicht mehr auf Pferden geführt wurden, sondern mit Maschinen, die Feuer spuckten, lauter als jedes Donnern. Er sah Flugzeuge am Himmel, metallene Vögel, deren Dröhnen ihm das Gefühl gab, sein Schädel würde bersten. Er zuckte erschrocken, duckte sich. Die Welt war schneller geworden, greller, lauter und Angelus …. ![]() ![]() ![]() //Der Schreiberling wird auf einmal von einer feingliedrigen Hand von ihrer Tastatur zurück gezogen. „Jetzt ist aber genug!“ kommt es harsch mit einer dunklen Stimme, von einem dunkelhaarigen, für diese Zeit, jungen Mann mit scharfen Wangenknochen. Angelus nimmt den Laptop vom Schreibtisch auf seinen Schoss. Er hatte ja schon die ganze Zeit mitgelesen, liess jetzt aber doch noch mal kurz deine charismatischen, fast betäubenden blauen Augen über die letzten Worte gleiten. „Fuck, wo hast du eigentlich so schreiben gelernt? An dir ist eine Jane Austin verloren gegangen!“ spöttelt er und lachte leise aber dunkel. Dann liess er die Finger knacksen. „Warum schreibst du nicht einfach ganz normal was passiert ist? Das verdammte verfickte Leben, ist kein ausschweifender Roman. Es ist hart. Punkt. Es war Scheisse. Punkt. Ich hab viel erlebt. Puuuhunkt.“ meinte er und fängt an zu tippen. „Ich will zumindest das der Schluss nach mir klingt!“und so tippt er: // Wie gesagt ich hatte verdammt viel nachzuholen. Diese neue Welt...*er schloss die Augen, erinnert sich daran, wie es sich angefühlt hatte als er wieder frei war….wie es sich angehört hatte, dieser LÄRM! Die Welt war so verdammt laut geworden! Er schüttelt den Kopf* war laut…. Aber sauberer, und stank nicht mehr so abartig, das musste man ihr lassen. *er überlegt kurz* *schaut zu dem Schreiberling * „Meinst du es ist gut die Leute vorzuwarnen, dass ich..wie sollen wir es sagen..?“*er legt den Kopf schief, betrachtet sie* „..leicht reizbar bin? Oder wäre das untertrieben? SOLL ich untertreiben? Ich meine, wenn ich hier schreibe, das ich etwas...leicht….okay, ein klein wenig Irre sein kann...es bin, verschreckt das doch alle….Opfer oder?“ *legt den Kopf auf die andere Seite schief und überlegt, eher breit zu grinsen anfängt* *tippt dann weiter:* Angel stürzte sich in diese neue Welt...am Arsch! Er versteckte sich Wochen, ah was, Monate in dem Haus das Dominic gehörte. Dieser redete immer auf ihn ein, versuchte ihm alles zu erklären. Versuchte seine *er rollte mit den Augen beim tippen* gebrochene Seele wieder zu kitten. *er seufzte, und er hatte jetzt absichtlich die Form geändert um sich mehr von allem zu distanzieren* Dominic gab sich eeeecht Mühe. Doch Angel wurde nicht so wie er früher war, nicht der rastlose Vampir der zu allen Schandtaten bereit war, wenn er auch doch noch austicken konnte, aber viel mehr war da dieser vergänglichste Mensch in ihm, wie zu dieser Zeit als alles um ihn herum starb. Auch wenn Angel es nicht wahr haben wollte, durch das alles was ihm angetan wurde, war er verletzlich gewesen, sein Geist wurde es. Manchmal dachte er, er wäre wieder in diesem Kerker...wusste nicht wo er war…..Ja er hat Alpträume. Es gibt Tage da ist er normal, fast gleichgültig, andere Tage, sagt man etwas zu ihm, ist er überaus reizbar und gefährlich...*er hält inne und überlegt* „Irre hab ich schon gesagt …..Ahja!“ Zurück zu Dominic irgendwann wurde es ihm auch zu viel und er ging. Aber auch Angel ging nach Los...Angel-es. *er schnaubte* Wie passend hm? Dominic schaute noch ab und an vorbei aber….er bleibt nie lange. *hält erneut inne, er könnte nie wirklich ein Buch über sein Leben schreiben so wie sein Hirn hin und her huschte* *er tippt schnell weiter* Man hat entdeckt das Silbernitrat Wunden von Vampiren vernarben kann. Was seine vielen Tattoos erklärt. Die Farbe wird mit Silbernitrat gemischt, damit sie nicht am nächsten Morgen wieder verschwindet. *tippt fertig und lehnt sich dann zufrieden im Stuhl zurück* „Damit würde ich keinen Schreibwettbewerb gewinnen.“ *stellt er fest* *aber so wie die letzten Sätze durcheinander und etwas abgehackt daherkamen, unfertig, durcheinander, genau das war Angel* „Los schreib die letzten Worte.“forderte er auf und überließ dem Schreiberling wieder den Laptop und so kommen die letzte Worte daher:*//[/i] Die gamze Welt war nun zu schnell. Zu hell. Zu laut. Nichts ergab Sinn. Nichts war geordnet. Und genau so war er selbst. Seine Gedanken stolperten, brachen ab, setzten neu an. So wie seine düstersten Erinnerungen. ….Zerbrochen. Durcheinander wie die Welt, die ihn ausgespuckt hatte. Und vielleicht war das das Einzige, was an ihm noch wahr war. ![]() Dennoch wäre es wichtig zu erfahren, wie sich der verlorene Engel in der neuen Stadt verhielt.. //Natürlich verdreht Angel die Augen. „Ne war klar…“ schnaubt er leise aber er lässt sie weiter schreiben// Er ging also nach LA. War ganz alleine in einer ganz neuen Stadt. Dort suchte er sich ein altes Bestattungsinstitut, dessen Räume noch immer den Geruch von kaltem Metall, Staub und den Resten vergangener Rituale trugen. Chemikalien brannten in seiner Nase. die Der erste Stockwerk wie auch Keller hatte alles dafür beschaffen war. Angel arbeitete schon lange nicht mehr. Arbeit war ein Konzept, das ihm fremd geworden war, ein Relikt aus einer Zeit, in der er noch versucht hatte, sich in irgendeiner Form in diese Welt einzufügen. Warum sollte er arbeiten, wenn er nehmen konnte, was er brauchte? Er bestahl seine Opfer, wenn er sie nicht zuvor dazu gebracht hatte, ihm freiwillig zu geben, was er verlangte . Ein Blick, ein Wort, ein Hauch von Einfluss reichte oft aus, um ihre Gedanken zu lenken wie Fäden, die er zwischen seinen Fingern hielt. Seine Laune blieb wie sie nach der Befreiung gewesen war: ein unstetes, launisches Wesen, das kam und ging wie ein Wetterumschwung in Irland, der sich nicht ankündigte. An den seltenen Tagen, an denen etwas wie Licht in ihm aufflackerte, ging er hinaus, mischte sich unter die Menschen, beobachtete sie, versuchte zu verstehen, was diese Welt zusammenhielt, welche Kreaturen in ihren Schatten lebten. Er lernte, dass ausser Hexen noch Werwölfe durch die Nacht streiften, dass die Welt voller Wesen war, die ebenso verloren waren wie er selbst. Doch er suchte keinen Kontakt. Doch an den dunklen Tagen und sie waren zahlreicher, streifte er durch die Nacht wie ein hungriger Schatten, der nur durch das Stillen seines Durstes für einen Moment Ruhe fand, oder er verkroch sich in die tiefste Ecke seines Hauses, als könnte er dort den Erinnerungen entkommen, die sich wie kalte Finger um sein Bewusstsein legten und ihn nicht losließen. //“Ja das hatten wir doch schon. Ich bin sehr launisch…“ murrte er ihr von hinten ins Ohr.// Dann geschah etwas, das sich wie ein altes, verfluchtes Déjà-vu anfühlte. Menschen verschwanden, nicht vereinzelt, nicht zufällig, sondern in einer Zahl, die selbst diese Stadt verstummen ließ. Die Behörden riegelten Los Angeles ab, erklärten eine Quarantäne, als könne man das Unheil aussperren, indem man die Straßen schloss. Doch niemand sagte einem Vampir, der viel zu lange eingesperrt gewesen war, dass er nun auch hier nicht mehr entkommen konnte... Etwas Unheimliches geschah, etwas, das ihn dazu brachte, sein Bestattungsinstitut wieder zu öffnen, als hätte die Welt beschlossen, ihm eine Rolle zurückzugeben, die er längst abgelegt hatte. Die Leichen der verschwundener Menschen waren auf einmal wieder dieser Welt überlassen worden. Niemand erklärte ihm, was wirklich geschehen war; wie auch, wenn er Kontakte mied wie andere das Feuer. Nähe suchte er nur, wenn sein Durst ihn dazu zwang, und selbst dann war es keine Nähe, sondern ein notwendiges Übel. Natürlich gab es kurze Gespräche die sich ergaben wen er mal raus ging. Aber es war sehr selten gewesen. Doch dann hörte er die Geschichten, die sich wie Flüstern durch die Stadt zogen. Berichte von Menschen, die behaupteten, sie seien in der Hölle gewesen. Und zurückgekehrt. // Angel lächelt schief. „ Die Hölle? Dafür muss man doch gar nicht selber so weit reisen.“ kommt es spöttelnd. „Ich trage meine eigene Hölle immer mit mir…“ es gab kein Entkommen. Wie wohl diese andere Hölle sein könnte? Fragte er sich und ja etwas von ihm hätte es doch gerne mal ausgetestet, sich diese angesehen….etwas in ihm hoffte, das diese so ganz anders war, vielleicht sogar erträglicher als die private, seine. // P.S. ja er ist wahnsinnig geworden. ![]() ![]() ![]() ![]() Bewerten und Bedanken |
Hexenkeller
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