Darkness is calling
Sonnige Strände, imposante Wolkenkratzer, tiefe Wälder und eine heiße Wüste am Rande der Stadt.
Ein Ort wie von Engeln geschaffen, dem unser Schauplatz Los Angeles nicht umsonst seinen Namen verdankt. Doch hinter jedem warmen Sonnenstrahl lauert auch ein kühler Schatten.
Übernatürliche Mächte, Wesen der Nacht und allerhand Wundersames wandelt inmitten der menschlichen Normalität. Nicht immer unentdeckt vor den Augen der Neugierigen und Gegenspieler.

Gemeinsam mit jedem Spieler wächst die Geschichte unseres Boards seit 2018 stetig weiter. Im Sinne der Ortstrennung gestalten zahlreiche Free- und Serienchars unser Urban Fantasy-Mystery Forum und finden ihren Platz.

Bei uns galt schon immer Qualität vor Quantität und das Wohlfühlen steht an erster Stelle. Deshalb gibt es keinen Postingzwang oder Mindestlänge eurer Geschichten. Außerdem sind eure Ideen rund um die Wesengestaltung und Ploterschaffung stets gern gesehen und Willkommen!
Zögert also nicht einen Blick tiefer in die weiten unserer Welt zu werfen, sofern ihr keine Angst davor habt womöglich für länger bei uns zu verweilen...
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Nefeli Vassos
Last activity: 12.04.2026 13:44
Citizen since: 02.03.2026
Written Posts: 3



This is me


» Likes:

・Stille und Rückzug
・Literatur und Worte
・Verbundenheit zu Aelia
・Sternennächte
・Kleine Momente von Zuneigung
・Ordnung und Struktur

» Dislikes

・Oberflächlichkeit und Heuchelei
・Kontrolle und Bevormundung
・Ungerechtigkeit
・Laute Menschenmengen und überfüllte Räume
・Erinnerungslücken und Manipulation

» Stärken:

・Intelligenz und Beobachtungsgabe
・Willenskraft
・Loyalität
・Kreativität
・Anpassungsfähigkeit
・Innere Stärke

» Schwächen:

・Misstrauen
・Trauma-bedingte Ängste
・Kontrollzwang
・Zorn und Impulsivität
・Emotional verletzlich
・Unsicherheit über sich selbst



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My Story


Vor einundzwanzig Jahren erblickten Nefeli und Aelia Vassos das Licht der Welt. Manche würden sagen, ihr Schicksal sei bereits in diesem Moment besiegelt gewesen. Es war, als hätte etwas sie markiert, noch bevor sie ihren ersten Atemzug getan hatten. Denn von Anfang an spürten die beiden Mädchen die Abneigung ihres Vaters – eine kalte, stille Ablehnung, die nie ausgesprochen werden musste, weil sie in jedem Blick lag, in jeder Geste, in jeder Distanz, die er zwischen sich und seinen Töchtern aufrechterhielt. Sie waren keine normalen Kinder. Und er ließ sie das jeden einzelnen Tag spüren. Doch sie trugen keine Schuld daran. Es war nicht ihre Entscheidung gewesen, dass er sich einst in eine Hexe verliebt hatte – eine Frau mit wunderschönem rotem Haar und einer Dunkelheit unter ihrer Haut, die selbst der Tod nicht vollständig hatte auslöschen können. Und doch hatten Nefeli und Aelia geerbt, was er am meisten fürchtete.

Sie waren Hexen. Töchter der Magie. Und sie wussten nichts davon.

Ihre Mutter hatte geschwiegen, gezwungen durch die Kontrolle ihres Mannes, der ihr verboten hatte, auch nur ein Wort darüber zu verlieren oder ihre Kräfte zu benutzen. In der kleinen, abergläubischen Stadt, in der sie lebten, galten die Zwillinge dennoch als verflucht. Die Menschen flüsterten, verstummten, wenn sie vorbeigingen, sahen sie an, als würden sie etwas sehen, das nicht hätte existieren dürfen. Ihr Vater, Nikolas Vassos, war der Bürgermeister. Ein Mann mit Einfluss. Ein Mann mit einem Ruf. Nach außen hin spielte er die Rolle des perfekten Vaters, während hinter den Mauern seines Hauses etwas ganz anderes lauerte – etwas Kaltes, etwas Zerbrochenes.

Den Mädchen fehlte es nie an materiellen Dingen. Sie hatten alles, was man kaufen konnte. Schöne Kleidung. Ein großes Haus. Eine Zukunft, die von außen perfekt wirkte. Aber Liebe war nie Teil davon gewesen. Diese fanden sie nur bei ihrer Nanny und ihrem Chauffeur, die sich um sie kümmerten, sie auffingen, wenn niemand anderes es tat. Selbst als ihre Mutter starb und etwas Essenzielles aus ihrem Leben gerissen wurde, versuchten sie weiterhin, ihren Vater stolz zu machen. Sie passten sich an. Sie funktionierten. Sie überlebten. Und sie hatten einander.

Ihre Verbindung war mehr als die zwischen zwei Schwestern. Sie war still, tief und unzerstörbar. Sie waren nie wirklich allein, solange die andere da war. Und da sie ohnehin kaum Freunde hatten, weil andere Kinder sie mieden und ihre Nähe als unangenehm empfanden, wurde dieses Band zu ihrer einzigen Konstante. Niemand konnte es zerstören oder vielleicht doch. ⸻ ❝ YOUR FUTURE LOOKS BLEAK!

An ihrem elften Geburtstag geschah etwas, das alles veränderte. Ihr Lehrer – ein Mann, dem sie vertraut hatten – entführte sie nach der Schule. Schon zuvor waren Kinder verschwunden. Spurlos. Namen, die plötzlich aus Klassenzimmern und Familien gerissen wurden, ohne Antworten, ohne Abschied. Und nun waren sie an der Reihe.

Was genau geschah, blieb ein schwarzes Loch in Nefelis Erinnerung. Ihr Verstand hatte die Wahrheit begraben, tief genug, um sie vor sich selbst zu schützen. Bis heute erinnert sie sich nur an Bruchstücke. An die beißende Kälte des Schnees unter ihrem Körper. An die Stille, die zu laut war. An Aelia, die neben ihr lag und sich nicht bewegte. Kein Atem. Kein Flüstern. Kein Leben. Dann kam die Dunkelheit.

Als sie wieder erwachte, war ihre Schwester verschwunden. Nur eine Blutspur blieb zurück, ein stummer Beweis dafür, dass sie dort gewesen war. Nefeli versuchte wach zu bleiben, versuchte zu verstehen, doch Stimmen drangen durch den Nebel. Hände berührten sie. Menschen fanden sie. Und wieder versank sie in der Schwärze.

Sie erwachte im Krankenhaus. Ihr Vater war da. Ihre Nanny. Ihr Chauffeur. Doch während ihre Nanny weinte und ihre Hand hielt, lag in den Augen ihres Vaters nichts als Anspannung. Sorge – aber nicht um sie. Um das, was die Menschen sagen würden. Man sagte ihr, dass Aelias Körper nie gefunden worden war. Kein Tier hatte sie geholt. Kein Täter wurde gefasst. Sie war einfach verschwunden. Doch Nefeli wusste, dass das nicht die Wahrheit war. Sie spürte es. Das Band war noch da. Aber niemand glaubte ihr.

Ihr Vater schickte sie von einer Therapie zur nächsten. Ärzte nannten es Trauma. Verlust. Wahn. Sie bekam Medikamente, die ihre Gedanken verlangsamten und ihre Gefühle abstumpften. Mit der Zeit begann sie selbst daran zu zweifeln, was real war und was nicht. Ihr Entführer wurde nie gefunden. Er war noch irgendwo da draußen.

Die Jahre danach waren ein einziger, grauer Nebel. Sie funktionierte, mehr nicht. In der Schule wurde sie gemieden, verspottet, ausgegrenzt. Und sie ließ es geschehen, bis sie es eines Tages nicht mehr konnte. Nach ihrem High-School-Abschluss schlug sie zurück. Sie brach ihrer Peinigerin den Kiefer und ihrem Bruder, der seine Hände nicht bei sich behalten konnte, das Handgelenk. Es war kein Ausbruch gewesen. Es war etwas anderes. Etwas Tieferes.

Ihr Vater reagierte schnell. Er bestach die Familien der Opfer, damit niemand Anzeige erstattete, und ließ Nefeli einweisen. Die Psychiatrie wurde zu ihrem neuen Käfig. Wieder Medikamente. Wieder Gespräche. Wieder der Versuch, sie zu reparieren. Doch Nefeli lernte, was nötig war, um zu überleben. Sie spielte ihre Rolle. Sagte, was man hören wollte. Tat, was man erwartete. Nach zwei Jahren ließen sie sie gehen. ⸻ ❝ GO TELL AUNT RHODY THAT EVERYBODY IS DEAD.

Ihr Vater kam nicht, um sie abzuholen. Stattdessen wartete ihr Chauffeur auf sie, derselbe Mann, der sie ihr ganzes Leben begleitet hatte. In ihrer Abwesenheit hatte ihr Vater neu geheiratet. Eine fremde Frau lebte nun in ihrem Zuhause und ihr Vater beantwortet nicht die Frage, was aus ihrer Mutter geworden ist. Ein fremder Sohn bewegte sich durch ihre Flure, als hätte Nefeli nie existiert. Sie versuchte, sich anzupassen. Versuchte, ihren Platz zu finden. Doch sie war nicht willkommen. Nicht mehr.

Also schickte ihr Vater sie fort. Zu ihren Großeltern nach Los Angeles. Dort wurde sie aufgenommen, ohne Fragen, ohne Urteil. Ihre Großeltern führten eine kleine Buchhandlung, verborgen zwischen anderen alten Geschäften, ein Ort, an dem die Zeit langsamer zu vergehen schien. Der Geruch von Papier, Staub und vergessenen Geschichten erfüllte die Luft, und zwischen den Regalen fand Nefeli etwas, das sie lange nicht mehr gespürt hatte: Ruhe.
Sie begann, ihnen zu helfen. Zuerst nur gelegentlich, dann jeden Tag. Bücher zu sortieren. Kunden zu beraten. Stunden zwischen Bücher zu verbringen, lenkte sie ab vor ihren düsteren Gedanken. Gleichzeitig schrieb sie selbst – nachts, wenn alles still war und ihre Gedanken nicht länger unterdrückt werden konnten.

Parallel dazu begann sie, Literatur zu studieren. Vielleicht, um zu verstehen. Vielleicht, um einen Sinn in all dem zu finden. Sie wusste nichts über die Wahrheit. Nichts über das Blut in ihren Adern. Nichts über das, was sie wirklich war. Auch nicht, dass ihre Großeltern mehr wussten, als sie je zugaben.

Und manchmal, wenn die Welt um sie herum still wurde, spürte sie es noch immer dieses Band zu ihrer Schwester. ⸻ ❝ VOICES INSIDE MY HEAD, PLEASE GET OUT.



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[style=display:block;text-align: justify;width:480px][style=font-size:9pt][i]"IN LA, EVERYONE IS A STAR."[/i] ⸻ [b]HERZLICH WILLKOMMEN.[/b] Ich würde dir ja einen Drink anbieten, aber ich habe nur Tee oder Kaffee hier. Doch vielleicht sieht man sich ja in der Buchhandlung meiner Großeltern? The Silver Willow Bookshop heißt der Laden und man kann sich sogar da gemütlich hinsetzen und Bücher lesen. Ich helfe dort oft aus und ich würde mich freuen, wenn man sich dort mal begegnet. [/style][/style][/center]

 





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