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Darkness is calling
Sonnige Strände, imposante Wolkenkratzer, tiefe Wälder und eine heiße Wüste am Rande der Stadt.
Ein Ort wie von Engeln geschaffen, dem unser Schauplatz Los Angeles nicht umsonst seinen Namen verdankt. Doch hinter jedem warmen Sonnenstrahl lauert auch ein kühler Schatten. Übernatürliche Mächte, Wesen der Nacht und allerhand Wundersames wandelt inmitten der menschlichen Normalität. Nicht immer unentdeckt vor den Augen der Neugierigen und Gegenspieler. Gemeinsam mit jedem Spieler wächst die Geschichte unseres Boards seit 2018 stetig weiter. Im Sinne der Ortstrennung gestalten zahlreiche Free- und Serienchars unser Urban Fantasy-Mystery Forum und finden ihren Platz. Bei uns galt schon immer Qualität vor Quantität und das Wohlfühlen steht an erster Stelle. Deshalb gibt es keinen Postingzwang oder Mindestlänge eurer Geschichten. Außerdem sind eure Ideen rund um die Wesengestaltung und Ploterschaffung stets gern gesehen und Willkommen! Zögert also nicht einen Blick tiefer in die weiten unserer Welt zu werfen, sofern ihr keine Angst davor habt womöglich für länger bei uns zu verweilen...
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Lucius Nighdale
Last activity: 15.05.2026 11:51
Citizen since: 02.02.2026
Written Posts: 46 Lucius Nighdale 2046 Jahre Vampir dunkelbraune Haare Geschichtslehrer & Fotograf blaue Augen kleidet sich meist edel 1,83m all I need is your blood pieces of me »likes + beobachten + neue Wesen kennenlernen + etwas Neues lernen + anderen eine Freude machen + klassische Musik + das Spielen von Piano und Geige + Bücher lesen +selbst Texte schreiben + stille Momente für die Ewigkeit in Fotos festhalten »dislikes - sinnlose Gewalt - synthetisches Blut - Tierblut - kein Essen und keine Getränke mehr schmecken können - Aufdringlichkeit - lautes Gelächter - unangenehme Gerüche - Kriege - Mobbing »good at + neugierig + geduldig + hilfsbereit + guter Zuhörer + musikalisches Talent »bad at - neugierig - besitzergreifend - innerlich oft zwischen gut und böse zerrissen - hat Probleme damit Entscheidungen zu treffen - wird ungehalten, wenn er nicht seinen Willen bekommt who wants to live forever? 27 v. Chr. wurde Lucius im alten römischen Reich geboren und verlebte für damals eine gewöhnliche Kindheit. Sein Vater beschloss schon früh, dass Lucius und seine anderen drei Söhne Krieger werden sollten und den Wünschen und Befehlen des Vaters hat sich damals niemand widersetzt. Seine zwei Schwestern wurden recht früh mit anderen Männern verheiratet, um den Status der Familie zu sichern, Lucius hat sie seitdem nur noch sehr selten gesehen. Er musste sich einem sehr harten Training stellen, das ihn mit einigen Narben am Körpern segnete. Doch sein Körper wurde stärker und sein Geist umso mehr, da er von Anfang an als zu schmächtig und schwach galt. Das jahrelange Mobbing zerstörte ihn nicht, sondern spornte ihn stets an, sein Bestes zu zeigen. Einer seiner drei Brüder starb schon während des Trainings, die anderen beiden wurden in andere Legionen geschickt. Sie erhielten gutes Geld und schickten davon einiges nach Hause zu ihren Eltern. Lucius hatte Probleme damit sich hoch zu kämpfen, wurde nie ganz als vollwertiges Mitglied gesehen und galt eher als Hilfskraft, als als wirklicher Soldat. Bis zu jenem Tag, an sie ihren ersten Krieg bestreiten mussten. Er kämpfte sich durch, mit Todesangst im Herzen, aber voller Konzentration. Jeder Schritt hätte sein letzter sein können, jede seiner Entscheidungen konnte sein Leben beeinflussen. Er streckte an diesem Tag viele Menschen nieder, sah Leben an sich vorbei ziehen und Blut spritzen. Das war nicht das, was er für sein Leben wollte. Doch er kämpfte sich tapfer durch, auch wenn ihm mit jeder Bewegung seines Schwertes die Übelkeit immer höher stieg. Als sie sich ins Militärlager zur Ruhe legten, kamen seine Kameraden zu ihm. Lucius befürchtete das Schlimmste, doch nachdem, was er an diesem Tag erlebt hatte, wäre es ihm nur recht gewesen, sie hätten ihn ermordet. Doch stattdessen dankten sie ihm. Er hatte einige von ihnen vor dem Tod bewahrt und offenbar so viele Gegner zu Fall gebracht, dass sie ganz beeindruckt davon waren, dass in diesem Schwächling doch ein guter Kämpfer steckte. Die Tage darauf verliefen meist gleich. Sie trainierten, sie tranken, sie nahmen sich jedes Weib, das ihnen recht war, sie bestritten Kämpfe, wann immer ihre Herrscher, es ihnen auftrugen. Im Jahr 9 n. Chr., sollte Lucius in eine geschichtsträchtige Schlacht geschickt werden, die in der Zukunft als Varusschlacht bekannt wurde. Eine Schlacht, in der die germanischen Stammeskrieger gleich drei römische Legionen komplett zu Fall brachten. Die Schlacht verlief nicht wie gewohnt, denn die Germanen griffen sofort an, was den Römern wenig Zeit für eine Verteidigung brachte. Lucius sah an diesem Tag viele seiner Freunde sterben und als auch er schlussendlich durch eine Gruppe Germanen getötet wurde, waren nicht mehr viele Römer neben ihm, die noch Leben in sich hatten. Sie durchbohrten ihm den Hals mit einem Schwert, er erstickte langsam an seinem eigenen Blut. Und noch während er darauf wartete, endlich von Mors geholt zu werden, tauchte stattdessen eine weibliche Gestalt über ihm auf. Sie tropfte ihm irgendetwas in den Mund, was er kaum schlucken konnte und mehr von sich hustete. dann schleifte sie ihn an seinem Bein irgendwohin. Er verlor das Bewusstsein, bevor er ganz erstickt war. Seine Träume wurden von alptraumhaften Monstern und Soldaten mit verzerrten Gesichtern und Blutdurst heimgesucht und es fühlte sich an wie eine halbe Ewigkeit, bevor er wieder zu sich kam. Ihn umfing der unangenehme Geruch von verbranntem Holz und Kräutern, als würden sie ihm direkt in der Nase stecken. Von irgendwo hörte er wie eine Frau eine Melodie summte. Sein Kopf fühlte sich seltsam an und all seine Sinne schienen viel schärfer zu sein, als sonst. Er verspürte den Drang, sich den Kopf abzureißen. Als er schreiend von seiner Liege aufsprang, wurde die Frau in der Ecke auf ihn aufmerksam und versuchte ihn zu beruhigen. Sie erklärte ihm, was passiert war, was Lucius dazu brachte von Schreien und hysterisches Lachen überzugehen. Vampire? Was sollte das für ein schlechter Scherz sein? Doch sie ließ nicht locker und da sie ihm dabei helfen konnte, seine Sinne und das Kreischen in seinem Kopf zu beherrschen, blieb er vorerst wo er war. Die Trauer über den Verlust seiner Kameraden und die Schuld darüber, als Einziger noch am Leben zu sein, nagten sehr lange an ihm und durch sein vampirisches Daseins waren diese Gefühle noch viel stärker und nahmen ihn für viele Jahre sehr stark ein. Er fühlte sich wieder so klein, wie zuvor, als er noch das Mobbing ertragen musste. Dabei war er mittlerweile zu einem starken Mann herangewachsen. Die Frau, die sich als Lilliane vorstellte, wurde schon bald zu seinem wichtigsten Kontakt. Sie zeigte ihm wie er in der Welt der Menschen von nun an wandeln konnte und wie er es schaffte unbemerkt Blut zu trinken. Sie stellte ihm auch andere Vampire vor, zu denen sie jedoch nur wenig Kontakt hatten, denn Vampire trauten sich untereinander nicht wirklich. Er fing immer mehr an zu begreifen, was er nun war und wie er damit umgehen sollte. Es dauerte wieder Jahre, bis er akzeptieren konnte, was er war, auch wenn seine Schuldgefühle nie versiegten. Die beiden wurden irgendwann zu Geliebten und benahmen sich wie ein altes Ehepaar. So verbrachten sie viele Jahre, bis Lilliane seiner überdrüssig wurde ihn aus dem gemeinsamen Häuschen verbannte. Sie legte ihm zum Abschied eine Kette in die Hand und bedeutete ihm, sie niemals abzusetzen, wenn ihm etwas ans einem Leben hinge. Lucius verstand die Anspielung damals nicht, heute weiß er aber, dass die Kette ihm gestattete im Sonnenlicht zu wandeln. Er nahm sie nie ab. Sein Leben bestritt er von nun an alleine. Er schloss sich weder Vampirgruppen an, noch suchte er jemals wieder nach der Liebe. Er erkundete die Welt, sah sich alles an und reiste in jeden abgelegenen Winkel der Erde, um wirklich alles sehen zu können, wonach es ihm beliebte. Er genoss das zweite Leben, das ihm geschenkt wurde in vollen Zügen. Was ihn jedoch immer wieder beschäftige war der Krieg, in dem er seine Freunde verloren hatte und die Ungerechtigkeit, dass Lilliane nur ihn gerettet hatte. Und er vermisste den Geschmack von Essen. Mit den Jahren, die er lebte, wandelte sich die Welt und er war neugierig darauf, was die Menschen für neue Errungenschaften erfanden, wie sie sich entwickelten - und ganz schlimm: Wie sich auch die Kulinarik entwickelte. Neidisch blickte er auf die Wesen, die etwas schmeckten und genossen. Er selbst schmeckte nur Asche und erbrach sich nach kurzer Zeit wieder. Hilfreich, um allen vorzugaukeln, man wäre selbst noch menschlich, aber jedes Mal eine neue Enttäuschung. Vor einigen hundert Jahren traf er eine Frau, die ihn bis heute noch einnimmt. Kalista war oder ist eine Gestaltwandlerin, die ihn mit nur einem ihrer Blicke in die absolute Abhängigkeit getrieben hat. Sie haben ihre Beziehung nie wirklich beschrieben, sie war einfach nur da. Und dann war sie verschwunden, als wäre sie nur ein Wimpernschlag in der Geschichte gewesen. Er hatte sie nie wieder gesehen, dachte aber jeden Tag an sie. Ob sie noch lebte oder was sie tat, war ihm vollkommen schleierhaft. Nachdem er die Welt bereist hatte, hatte er beschlossen überall für eine Weile zu verbleiben. Und so bewohnte er immer wieder Städte auf verschiedenen Kontinenten, bis er zu auffällig wurde. Das Glück in der neuen Welt war, dass er niemandem zwischen den Millionen anderer Menschen auffiel. Er war so unsichtbar wie nie zuvor, was für ihn einen Segen darstellte. Vor etwa zwanzig Jahren hat er einen jungen Mann kennengelernt: Aegis, einen Werwolf. Die beiden konnten sich zunächst nicht ausstehen, doch aus irgendeinem Grund trafen sie in unterschiedlichen Konstellationen immer wieder aufeinander. Es artete oft in Wortgefechten aus und Lucius versuchte weiteren Aggressionen zu entgehen, denn der Biss eines Werwolfs war für ihn tödlich. Aber die Wege des Schicksals ließen sie immer wieder aufeinander treffen. Irgendwann stellten sie Gemeinsamkeiten fest, wie zum Beispiel die Liebe zur klassischen Musik oder Essen. Die beiden freundeten sich tatsächlich an und profitierten voneinander. Aegis konnte Lucius immer wieder von den kulinarischen Leckerbissen berichten, die er selbst nicht mehr schmecken konnte und Lucius hielt seinerseits die Wut seines Freundes unter Kontrolle. Gegen den Fluch konnte er nichts machen, genauso wenig wie Aegis etwas gegen den Blutdurst seines Freundes. Doch sie fingen an den anderen zu akzeptieren. Diese Freundschaft war ungewöhnlich und gefährlich, das wussten sie beide. Dennoch begleitete Aegis ihn immer wieder auf seinen Reisen durch die Welt. Aktuell lebt er seit etwa einem Jahr in Los Angeles, eine Stadt voller Leben und Geschichten. Er hat einen Job als Geschichtslehrer an einer High School angenommen, da er besonders heutige Menschenkinder sehr interessant findet. Außerdem arbeitet er selbstständig als Fotograf und ist somit immer wieder auf verschiedenen Feierlichkeiten eingeladen, sei es von der Gemeinde, einer Schule oder auf einer Hochzeit. Aegis wohnt ebenfalls in los Angeles und die beiden sind nach wie vor durch ihre Freundschaft verbunden. Lucius hat gelernt, dass seine Neugier auch etwas Gutes nach sich zieht und so wäre er ebenfalls nicht abgeneigt, auch andere Wesen in seinem Freundeskreis willkommen zu heißen. 1 2 3 Bewerten und Bedanken |
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Hexenkeller
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