Darkness is calling
Sonnige Strände, imposante Wolkenkratzer, tiefe Wälder und eine heiße Wüste am Rande der Stadt.
Ein Ort wie von Engeln geschaffen, dem unser Schauplatz Los Angeles nicht umsonst seinen Namen verdankt. Doch hinter jedem warmen Sonnenstrahl lauert auch ein kühler Schatten.
Übernatürliche Mächte, Wesen der Nacht und allerhand Wundersames wandelt inmitten der menschlichen Normalität. Nicht immer unentdeckt vor den Augen der Neugierigen und Gegenspieler.

Gemeinsam mit jedem Spieler wächst die Geschichte unseres Boards seit 2018 stetig weiter. Im Sinne der Ortstrennung gestalten zahlreiche Free- und Serienchars unser Urban Fantasy-Mystery Forum und finden ihren Platz.

Bei uns galt schon immer Qualität vor Quantität und das Wohlfühlen steht an erster Stelle. Deshalb gibt es keinen Postingzwang oder Mindestlänge eurer Geschichten. Außerdem sind eure Ideen rund um die Wesengestaltung und Ploterschaffung stets gern gesehen und Willkommen!
Zögert also nicht einen Blick tiefer in die weiten unserer Welt zu werfen, sofern ihr keine Angst davor habt womöglich für länger bei uns zu verweilen...
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Ataman
Last activity: 14.05.2026 20:18
Citizen since: 24.08.2024
Written Posts: 42







[Eine Geschichte aus dem Morgenland]

"Geboren wurde ich in den letzten Zügen der Stadt Konstantinopel im Jahre 1452," begann der schlanke, drahtige Mann auf einer großen Holzkiste sitzend. "Ein Jahr später wurde sie von den Osmanen erobert." Das letzte Kind setzte sich zu seinen Füßen auf den sandigen Boden Bagdads und mahnte die anderen Kinder zum Schweigen, dann herrschte Stille. 18 Kinderaugen blickten nun zu ihm herauf und wollten endlich wieder eine seiner Geschichten hören, denn noch nie - NOCH NIE - hatte er von sich erzählt oder woher er stammte. Sie nannten ihn einfach nur Ataman, was auf türkisch soviel wie Vater oder Oberhaupt bedeutete. Vor einigen Jahren hatten sie versucht ihn zu bestehlen, aber er erwischte sie bei ihrem Tun und anstatt sie zu bestrafen, kaufte er ihnen was zu Essen. Nun verdingte er hin und wieder mit ihnen seine Zeit, denn wenn sie ihm zuhörten, dann konnten sie keine Schandtaten anstellen.
"Meine Mutter war eine japanische Sklavin und mein Vater irgendein Mann aus einem fernen Land im Westen. Vielleicht werdet ihr es eines Tages bereisen. Es grenzt an ein Wunder, dass sie mich gebar und bis zu meinem 5. Lebensjahr großzog. Sie lehrte mich ihre Muttersprache, die ich bis heute beherrsche, genau wie türkisch. Auch wenn man mir meine Herkunft nicht ansieht, so bin ich im Herzen ein Osmane, obwohl ich in diesem Land beinahe den Tod fand," er hielt inne, weil ein Kind den Finger in die Luft streckte und womöglich etwas fragen wollte. Ataman nickte in dessen Richtung und die kleinen, schmalen Lippen öffneten sich.
"Wie kannst du denn 1452 geboren worden sein? Dann wärst du ja jetzt uralt!" Ein leichtes Schmunzeln nistete sich im rechten Mundwinkel des Schwarzhaarigen ein, dann lehnte er sich auf der Holzkiste nach vorn und stützte sich mit den Ellenbogen auf den Knien ab, ehe er antwortete.
"Eine berechtigte Frage, Bashi. Wir schreiben das Jahr 1782, also wäre ich nun über 300 Jahre alt, aber was, wenn ich dir nur eine Geschichte erzähle? Vielleicht berichte ich von einem Mann, der einst lebte?" Mit dieser Antwort schien der Junge zufrieden und nickte. Ein Zeichen, dass die Geschichte nicht länger aufgehalten werden sollte und Ataman nahm den Faden wieder auf.
"Meine Sklaverei begann also im Alter von 5 Jahren, als man mich in den Armen meiner verstorbenen Mutter entnahm und ich muss sagen, dass ich noch heute den Geruch der Feigenbäume in der Nase habe, denn genau das tat ich: Feigen ernten über Jahre hinweg. Dann, eines Nachts, damals war ich gerade 13 Jahre alt, floh ich mit mehreren Jugendlichen aus Istanbul. Der Beiname von Konstantinopel, den ihr die Osmanen gaben und die Stadt war unsere Heimat, aber wir wussten auch, dass sie alsbald unser Tod wurde, denn wir hungerten jeden Tag und waren sogar zu schwach zum stehlen. Viele von uns starben bei der Flucht, weil wir unendlich weite Strecken zurücklegten und kaum etwas zu Essen oder Trinken hatten. Unterwegs mussten wir darauf achten nicht entdeckt zu werden und eines morgens, halb verdurstet in den Barkhan-Dünen, fand uns mit viel Glück eine Karawane. Die Kaufleute dachten, wir wären alle tot, doch das waren wir nicht, denn ich hatte als einziger unter ihnen überlebt." Eine kurze Pause folgte nun und es hatte den Anschein, als schweifte sein Blick in eine weite Ferne. Doch als sich eines der Kinder räusperte und fragte, was mit dem Jungen geschah, nickte Ataman, ehe seine Stimme wieder ertönte. Dieses Mal erklangen leise Glöckchen, als er sich bewegte, die in einem geflochtenen, dünnen Zopf an der Seite seines Gesichts befestigt waren und fingen flüchtige Aufmerksamkeit der jungen Zuhörer ein.
"Die Kaufleute gaben mir Nahrung und holten mich von den Toten zurück in das Reich der Lebenden. Sie waren gute Männer und nahmen mich mit auf ihre Reise in den Süden. Das Schaukeln auf dem Rücken der Kamele bereitete mir zu Beginn etwas Übelkeit, doch mit der Zeit gewöhnte ich mich an alles und wurde zu einem festen Bestandteil der Gruppe. Sie handelten mit kostbaren Stoffen, Schmuck und Gewürzen. Die Jahre vergingen und es brach ein Moment des Abschieds an. Ich war damals 24 Jahre alt und wollte mich größeren Dingen stellen, als dem simplen Tauschgeschäft auf dem Basar. Als Geschenk erhielt ich einen Ring, der auf dem ersten Blick nach nichts Besonderem aussah, aber bei genauerer Betrachtung begann sich der hellgrüne Edelstein zu bewegen, so als befände sich ein wirbelnder Kosmos in seinem Inneren. Der Kaufmann sagte mir, dass dieser Ring etwas Besonderes war und ich ihn immer tragen sollte, er brächte mir Glück," schlossen sich mit diesen Worten seine Lippen und wollte die Geschichtsstunde bereits beenden, aber der Protest der Kinder war laut, besonders das Mädchen begann zu weinen und wurde von einem anderen getröstet. Ataman seufzte leise und holte dann tief Luft.
"Dieser Ring ist der Grund, warum ich hier sitze und euch diese Geschichte erzählen kann, denn er bewahrte mich vor dem Tod," einige erstaunte Töne drangen aus den Mündern der Kinder und sogleich starrten sie gebannt auf seine Hände, wo sie enttäuschender Weise keinen Ring entdeckten. Ataman bemerkte dies natürlich und lachte wissend vor sich hin. "Mein Leben verlor ich 1481 auf dem Schlachtfeld bei Otranto.. Damals spürte ich, wie mich die Klinge durchbohrte, doch auch als ich auf dem Boden aufkam, konnte ich die Krieger um mich herum sehen und hören, schmeckte das Blut, das aus meiner Lunge in den Mund floss," einige Töne des Ekels drangen aus den Kehlen der Kinder, die Ataman aber nicht davon abhielten, den Grund für sein nicht kommendes Ableben zu erklären. "Ich hustete und als ich meine Rüstung mit roten Fingern anhob, konnte ich sehen, dass die Wunde geschlossen war! Ich war unversehrt und das ängstigte mich in diesem Moment sehr, doch dann fiel mein Blick auf den Ring an meiner Hand. Er leuchtete in einem seltsamen Licht und beruhigte mich. Sein Pulsieren schien mir sagen zu wollen, dass ich aufstehen und kämpfen muss. Also legte ich meine Rüstung ab, griff nach meinem Schwert und kämpfte. Meine Bewegungen waren leicht wie eine Feder und meine Hiebe stark wie 10 Mann! Ich wütete, schlachtete die Italiener ab und merkte nicht, wie meine eignen Leute, die Osmanen, sich von mir zurückzogen, aus Furcht, sie würden verletzt. An diesem Tag gab man mir den Namen siyah şeytan [*schwarzer Teufel]. Sie meinten später zu mir, dass sie mein Schwert nicht mehr sehen konnten, so schnell schwang ich es und meine wirbelnden, langen Haare wirkten wie schwarzer Rauch, der das Unheil heraufbeschwor. Otranto wurde dank mir eingenommen und noch immer hatte ich selbst so viele Fragen, auf die..." PUFF! Weg war er! Ataman verschwand mitten im Satz und löste sich wortwörtlich in Luft auf. Einige Sekunden vergingen und die starrenden Kinder standen langsam auf, ehe sie kreischend davon rannten.
Ataman unterdessen fand sich auf einem Basar wider, inmitten einer Menschentraube und seine Augen erfassten Gebäude, die ihm bisher völlig unbekannt waren, doch er hatte eine Ahnung, wo er sein konnte. Er konnte deutlich die Präsenz des Ringes spüren, welcher ihn zu sich rief und dann sah er die Person an deren Finger das Schmuckstück steckte: Eine Frau mit hellblondem, lockigen Haar, das von einer mintgrünen Hidschab locker verdeckt wurde, betrachtete die sonderbare Jade und strich mit dem Daumen darüber. Es verging eine Weile, in der Ataman diese engelsgleiche Frau beobachtete und spürte sofort, dass sie kein Mensch war, wie er einst. Der Wind blies seine weite Kleidung auf, die noch sehr asiatisch wirkte und wirbelte unzählige schwarze Strähnen seiner glatten Haare umher, ehe sich ihre Blicke durch die Menge der Masse trafen. Auf ihren Lippen erschien ein leichtes Lächeln, das jedoch verschwand, als er näher kam und sie skeptisch musterte.
"Du hast 3 Wünsche frei," begann er ohne ein Wort der Begrüßung und erkannte, dass sich der Ring langsam beruhigte. So war es immer. Jemand fand den Ring, rieb an ihm und erzeugte Wärme, dann wurde er zum Ort des Glücklichen gerufen, welchem er nun drei Gefallen erbringen musste. Meist waren es banale Dinge, manchmal auch sehr gierige und egoistische. Er ließ sich nun überraschen, was sie sich herbeisehnte, das sie selbst nicht erfüllen konnte. Doch anstatt sich darüber zu freuen, dass sie einen Dschinn fand, begann sie leise zu lachen und senkte kurz ihre hellgrünen Augen.
"Und wenn ich gar keine Wünsche habe?" Ihre Stimme hatte einen angenehmen Klang, der beruhigend wirkte, so wie ihre gesamtes Erscheinungsbild, denn für eine Frau, war sie äußerst luftig bekleidet für ein Land wie Arabien.
"Wo befinden wir uns? Jemen?" Sie nickte kaum wahrnehmbar auf seine Frage hin. "Sanaa," entgegnete sie knapp, dann kam sie dichter an ihn heran und über ihre Lippen drang einzig ein Flüstern, das vom Wind gestohlen wurde. Doch das Gehör des Dschinns war überaus empfindlich und er konnte jede einzelne Silbe verstehen. Wir sind zwei Ertrinkende im Strudel der Zeit, gebunden an eine höhere Gewalt, welche uns beherrscht. Glaubst du an Kismet, Ataman?"

"So! Ende der Geschichte! Wie ich nach Los Angeles kam? Dieses Kapitel möchte ich noch verschlossen halten, denn es berichtet von einem unrühmlichen Ereignis. Ein Meister der Rhetorik wurde von einer listigen Hexe aufs Kreuz gelegt und das ist für einen Dschinn die größte Schmach. Irgendwann, aber nicht heute, werde ich vielleicht davon berichten."



> Geboren in Konstantinopel anno 1452.
> Spricht mehrere Sprachen: Türkisch, Englisch, Japanisch, Lubnani.
> Verbringt viel Zeit im Teehaus *Green Leaf' und genießt dort dessen Schwarz- als auch Grüntee.
> Mag den Geruch von Zedernholz und Geschmack von Zimt.
> Achtet pedantisch auf seine Haare.
> Ist auf dem linken Auge blind.
> Aktuell noch immer an seine Meisterin Esme gebunden.
> Wurde als Samurai verehrt und auf dem Schlachtfeld gefürchtet.
> Sein Katana liegt als heilige Reliquie in seinem Refugium.
> In seinen Meditationen taucht er oft in andere Dimensionen ab.


Bushidō [Der Weg des Kriegers.]
Rechtschaffenheit, Mut, Wohlwollen, Ehre, Loyalität, Höflichkeit, Aufrichtigkeit. Daraus bestand einst das Leben Atamans bis zu seinem Tod. Als Samurai unterlag er einem strengen Kodex. Auch wenn er gegenüber dem Ruf, welcher den Dschinns vorauseilt, noch immer nach vielen Tugenden des Kodex handelt, so ist er bei Weitem kein Samurai mehr. Er selbst würde sagen:
"Als Mensch war ich ein Samurai und im Tode nun ein Dschinn. Welchem Kodex sollte ich als Dämon schon groß folgen?" Für ihn gibt es keine Grenzen mehr, keine Gedanken, die ihn an sein zukünftiges Ableben erinnern, denn ihm ist beim besten Willen nicht bewusst, wie er sterben kann. Die einzigen Regeln erteilen ihm seine Meister, welche ihre Wünsche kreieren und an ihn stellen dürfen. Er sieht sich als magisches Instrument, aus welchem man Macht oder gar seinen Untergang schöpfen kann und im Gegensatz zu vielen anderen übersinnlichen Wesen hat er nichts zu befürchten, oder? Stimmt, außer die Sorge um das, was ihm am Herzen liegt.


"Ataman," dringt ein Flüstern durch den Äther.
"Glaubst du an Kismet?" Eine kurze Stille folgt, welche aber seine Wut zum Schweigen bringt.
"Unser Weg war vorherbestimmt. Erinnerst du dich an unsere erste Begegnung?"
Ja, er erinnert sich. Wie könnte er das je vergessen?
"Wir sind auf ewig gebunden, weil wir uns ein Versprechen gaben," mahnt die Stimme.
Er weiß, dass sie nun verstummt.
Ihr einstiges Versprechen.
Wie könnte er das je vergessen?



Glaubst du an Kismet?





Dschinn


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------------------STREICHE NICHT ZUTREFFENDES EINFACH RAUS--------------------------


Spezies
dimensional

Gesinnung
variiert

Vorkommen
selten - Bisher ist bekannt, dass 3 Dschinn existieren

Lebenszeit
"unsterblich"

Fortpflanzung
unbekannt

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Fähigkeiten & Mächte

⚜ Die Sinnesorgane des Dschinn sind deutlich verfeinert und somit können Geschehnisse über eine sehr weite Distanz wahrgenommen werden, die der eines Menschen um fast das 3fache übersteigt. Variiert je nach Dschinn.

⚜ Er kann sich in schwarzen Rauch dematerialisieren - sein dämonisches, ursprüngliches Erscheinungsbild - um durch brüchige Mauern oder sogar in die Höllendimension zu gelangen, aber verliert während dieser Zeit den Zugang zu seinem Körper, welcher leblos zurückbleibt. Die verschmolzene Anima, das menschliche Bewusstsein und die dämonische Präsenz, ist unzertrennlich miteinander verflochten.

⚜ Er ist fähig, mit anderen Personen telepathisch zu kommunizieren. Wie er diese Fähigkeit einsetzt, bleibt ihm überlassen, aber oft dient sie dazu, um seine Überlegenheit zu demonstrieren oder gar zu manipulieren. Der Dschinn wirkt im Allgemeinen erhaben und von sich überzeugt, auch scheint er dermaßen von den Lebenden abgeneigt zu sein, dass er nur selten seine Zeit mit ihnen verbringt, außer er muss dies tun.

⚜ Ein lebender Dschinn ist unsterblich und muss jedem seiner Besitzer drei Wünsche erfüllen. Sollte jemals sein menschlicher Körper zerstört werden - was quasi fast nicht möglich ist - kehrt er in das Schmuckstück zurück und der Kreislauf beginnt von vorn. Er ist so lange an das verhasste Schmuckstück gebunden, bis mit dem letzten Wunsch die Freiheit formuliert wird. "Ich wünsche mir, dass du frei bist."


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Stärken

● Wunden heilen sekundenschnell
● Telepathie
● Teleportation


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Schwächen

● verflucht
● verachten die Hamsa und arabische Segnungen
● sind meist an einen Herren gebunden
● müssen die genannten Wünsche erfüllen
● Möglichkeit zur Vernichtung sind unbekannt - vermutlich Exorzismus


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Ursprung & Allgemeines


Ein noch körperloser Dschinn befindet sich in einem magischen Edelstein, welcher ein Schmuckstück sonderbar verschönert und bildet erst eine Symbiose mit einem Körper, wenn dieser stirbt: Sobald der Träger des Schmuckstücks blutet und beginnt zu sterben, erwacht der Dschinn, um den geschwächten Körper zu besetzen. Es müssen diese Faktoren gegeben sein. Die Koexistenz gleicht einer Besessenheit, nur besitzen beide Individuen ihren eigenen Willen und werden mit der Zeit miteinander verschmelzen, wie einst die verschiedenen Metalle bei der Herstellung des magischen Objekts.

⚜ Ist nicht zwingend von übler Natur – aber er kann es durchaus sein. Auch wenn das menschliche Bewusstsein noch vorhanden ist, manipuliert der Dämon im Verborgenen und beeinflusst das gewohnte Verhalten, wie auch Denken. Zu Anfang geschlechtslos, so identifiziert er sich bei Übernahme des Körpers mit jeweiligem Geschlecht.

⚜ Der Dschinn empfindet eine extreme Abneigung gegen sein einstiges Gefängnis und zwingt den besessenen Körper dazu, das Schmuckstück abzustreifen. Somit ist es ihm unmöglich, den Gegenstand bei sich zu tragen.

Ursprung
Die Erschaffung der Dschinn liegt Jahrhunderte zurück und führt zu einem eingeschworenen Zirkel von fünf Nekromanten, welche in Damaskus im Verborgenen agierten. Durch ein menschliches Blutopfer beschworen sie einen Dämon, dem sie die Seele dessen zum Verschlingen anboten und im Gegenzug einen Wunsch erhielten. Dieser war recht simpel, denn sie forderten einzig, dass er ihnen mehrere Klumpen Edelmetalle mit infernalen Flammen zum Schmelzen brachte, wodurch er angeblich eine legendäre Legierung kreierte. Gesättigt und zufrieden von der menschlichen Seele, zudem beflügelt von seinem Können, kam er dieser Bitte nach.
Doch anstatt wieder frei zu sein, wurde er von diesem flüssigen Metall verschlungen und füllte darunter verschiedene Formen von Schmuckstücken. Der Dämon verschmolz an diesem Tag nicht nur mit der Menschenseele, sondern stimmte freiwillig auch einem Fluch zu, welcher zuvor auf das Gold, Kupfer und Platin gelegt wurde. Wer auch immer eines dieser Schmuckstücke trug und mit diesem starb, wurde von dem innewohnenden, magisch veränderten Dämon namens Dschinn besetzt. Das Erwachen eines Dschinn bedeutete auch, dass dieser nun eine Pflicht zu erbringen hatte und jedem 3 Wünschen erfüllen musste, welcher den verzauberten Gegenstand besaß. Es war nicht bekannt, wie viele Schmuckstücke angefertigt wurden, denn durch die Jahrhunderte verlor sich jener Ursprung im Äther der zurückliegenden Jahrhunderte.
Die verborgene Zuflucht der Nekromanten wurde nach etlichen Dekaden von Grabräubern entdeckt und sie nahmen alles an sich, was wertvoll schien. So trug es sich zu, dass die Schmuckstücke, wie auch das Buch in alle Winde verweht wurde. Ob bereits alle Dschinns erweckt wurden bleibt offen, aber wenigstens einer existiert bereits.



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Bewerten und Bedanken
Damon Salvatore hat das im Blick!



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