Sonnige Strände, imposante Wolkenkratzer, tiefe Wälder und eine heiße Wüste am Rande der Stadt.
Ein Ort wie von Engeln geschaffen, dem unser Schauplatz Los Angeles nicht umsonst seinen Namen verdankt.
Doch hinter jedem warmen Sonnenstrahl lauert auch ein kühler Schatten.
Übernatürliche Mächte, Wesen der Nacht und allerhand Wundersames wandelt inmitten der menschlichen Normalität.
Nicht immer unentdeckt vor den Augen der Neugierigen und Gegenspieler.
Gemeinsam mit jedem Spieler wächst die Geschichte unseres Boards seit 2018 stetig weiter. Im Sinne der Ortstrennung gestalten zahlreiche Free- und Serienchars unser
Urban Fantasy-Mystery Forum und finden ihren Platz.
Bei uns galt schon immer Qualität vor Quantität und das Wohlfühlen steht an erster Stelle. Deshalb gibt es keinen Postingzwang oder Mindestlänge eurer Geschichten. Außerdem sind eure
Ideen rund um die Wesengestaltung und Ploterschaffung stets gern gesehen und Willkommen!
Zögert also nicht einen Blick tiefer in die weiten unserer Welt zu werfen, sofern ihr keine Angst davor habt womöglich für länger bei uns zu verweilen...
*lässt die knutschenden hinter sich und stellt sich neben den sitzenden und Kaffee schlürfenden @Joseph Seed . Beugt sich etwas zu ihn herunter, legt einen Arm um dessen Schultern und drückt ihn einfach ein Küsschen gegen die schläfe*ich hab dich auch gern, mein kleiner Brummbär *Grinst dabei höchst amüsiert vor sich hin* 😈
08.06.2025
Raymond LaVey
hat eine Antwort auf einen Beitrag geschrieben
Mir ist das Ganze hier durchaus vertraut, meine Liebe @Lyah Monroe . ich bin ja nicht von Gestern, vielleicht von vor vor vor vor gestern, aber nicht von gestern. *lacht*also die Menschen, von denen ich am liebsten geküsste werde, sind hier leider nicht zu gegen. @Odette Lincoln und @Joseph Seed wo seid ihr? *guckt sich fragend um*also von wem hol ich mir ein Küsschen ab? Natürlich von meiner Nichte @Lillian Grant und von der reizenden jungen Dame @Adelita Montejo .Um dem Unterhaltungswert des ...
Hin und wieder sicherlich ein süffisantes Schmunzeln
I am the friendliest evil person you will ever meet
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Sie ist mehr als nur ein verwandter Geist. Das wurde mir klar, als wir für eine kurze Zeit eine wirklich sehr enge Bindung zueinander eingegangen sind. Sie hatte mir sozusagen Unterschlupf in ihrem Verstand gewährt, als die Dinge auf dem Sommerball etwas aus dem Ruder liefen. Zugegeben geschah das Ganze nicht wirklich freiwillig, aber ich bin nun mal ein besitzergreifendes Wesen und so führte das eine eben zum anderen. Um ehrlich zu sein, hatte ich mit heftiger Gegenwehr gerechnet, doch das was sie mir stattdessen entgegenbrachte war...hm....zu faszinierend, um sie je wieder loslassen zu wollen... Ob sie weiß, was oder wer ich tatsächlich bin? Nicht Ganz. Ich habe ihr erzählt, ich wäre ein Magier. Eine Lüge. Sicherlich. Und? Ein paar Maßnahmen zur Vorsicht muss ich natürlich auch Ergreifen. Das ist doch verständlich. Sie könnte mich verraten? Macht euch nicht lächerlich. Sie ist mein und nicht einmal, wenn sie wollte, könnte sie irgendjemanden in unser kleines Geheimnis einweihen. Her lips are sealed~
This is the human-me
This is the human-me
my body is my temple for over 3000 years - still slayin´
• Alter: 47 Jahre • Größe: 1,83m • Augenfarbe: blau-grün • Voller Name: Raymond Anton • Spitznamen: Ray, Doc • Herkunft: London - UK | San Francisco - USA • Derzeitiger Wohnort: Bel Air - Los Angeles • Eltern: Carol Atkins & Anton LaVey† • Nice to know: bis 2019 selbstständiger Psychotherapeut und Autor
• Likes: Ich bin ein Genießer in vielerlei Hinsicht: Ich schätze gutes Essen, sowie jeden edlen Tropfen, erfreue mich an mehr oder minder sinnigen Gesprächen in sämtlich erdenkliche Richtungen und fühle mich in guter Gesellschaft pudelwohl , des Weiteren lese ich gerne und bin überhaupt ein Freund des schönen Wortes, ich bin außerdem ein leidenschaftlicher Sammler von mystischen Gegenständen und Schriften und helfe stets gerne bei dem ein oder anderen magischem Frägelein, vor allem Zaubersprüche für diverse Rituale und Beschwörungen zählen zu meinen Steckenpferden, es bereitet mir einfach Freude die Grenzen der herkömmlichen Magie auszuloten, sie zu überschreiten oder gar zu sprengen... Hach, ich rede schon wieder zu viel. Was gefällt mir ansonsten noch? Ach ja, diese Fernsehserie mit den lustigen Polizisten in Brooklyn. Oh, und ich spiele Geige, allerdings mehr für mich allein
• Dislikes: Langeweile, Religionen jeglicher Art, aufsässiges Federvieh und lästige Schwefelgänger, gerösteten Sesam und Puzzles - ich hasse sie wirklich, genau wie die Zahl 555...
• Stärken: Man empfindet mich als kompetent, zielorientiert, weitsichtig, aufmerksam und sogar sympathisch. Man sagt sogar ich hätte Charme und wäre witzig.
• Schwächen: Ich hab mir sagen lassen, ich höre mich wohl am liebsten selbst reden und habe ein ungesundes Verhältnis zum Alkohol. Ab und an hätte ich ein paar sonderbare Verhaltensweise und hätte nicht immer das beste Timing für bösartigen Humor. Oh und man merkt mir hin und wieder an, dass ich einige unmenschliche Eigenarten habe. Ich erkläre es immer mit meinem doch recht speziellen pseudo-religiösen und Rauschmitteldurchseuchten Elternhaus und einem daraus resultierendem Nervenleiden. Warm und Kalt kann ich beispielsweise nur sehr verzögert zuordnen, sowie mir manche menschliche Emotionen nachzuahmen bzw. nachzuempfinden hin und wieder etwas schwer fällt.
This is Me beyond humanity
This is Me beyond humanity
Awakened with the first stars, whispering from the void, I am lurking for your fall…
• Alter: Dafür gibt es keine Zahl • Größe: Größer als dein Verstand fassen mag • Augenfarbe: Hab ich nie darüber nachgedacht • Herkunft: Das Nichts
• Stärken: Ich habe einige fantastische Tricks auf Lager. Kurz zusammengefasst kann man sagen: dein Verstand ist mein Element. So kann ich zum Beispiel unter bestimmten Voraussetzungen deine Gedanken erahnen bzw. lesen und sie mir auch gewaltsam aneignen. Ich kann dir Ideen und Denkmuster in dein Köpfchen flüstern, die dich dein Potenzial ausschöpfen lassen und / oder dich in Verzweiflung stürzen. Ich kann dich auch völlig meinem Willen unterwerfen, doch vermeide ich es gerne zu häufig gewaltsam auf deinen Geist einzuwirken. Denn je aktiver ich dabei vorgehe, desto mehr schaden nimmt deine Psyche dadurch. Ob das etwas mit Anstand zu tun hat ? Sicherlich nicht. Es ist doch viel unterhaltsamer dich in bestimmte Richtungen zu schubsen und dir dabei zu sehen wie du selbst in deinen Abgrund findest.... Was gibt es noch? Ach ja: ich kenne und beherrsche wirklich viele - und wenn ich viele sage, dann meine ich auch viele - Zauber. Doch meine ich damit nicht nur herkömmliche Sprüche und Formeln, sondern auch die, welche ich selbst kreiert habe. Leider kann ich diese niemanden beibringen, da sie in der Sprache meiner eigentlichen Heimat zu rezitieren sind... und ja... Abyssisch ist nichts, was ihr lernen könntet. Es würde euch förmlich in den Wahnsinn treiben... Hm. Noch etwas? - Oh ja... du bist weder im Wachleben noch im Traumland vor mir sicher und mit Engeln, Dämonen und allem dazwischen spiele ich gerne Ping-Pong.
• Schwächen: Keine Nennenswerten natürlich, aber laut Hören und Sagen soll ich wohl alles andere als ehrlich sein. Böse Zungen behaupten sogar ich wäre sadistisch, bestimmend, selbstverliebt, maßlos, ausbeuterisch, und und und...Kurz: einfach boshaft. Unfassbar, nicht wahr?!
Das verrückte Jahr ist vorbei, die Vermissten wieder zurück. Zumindest die, die es überlebt haben. Welch eine Erleichterung, nicht wahr? Es wäre wirklich zu schade gewesen, wenn mir so viele Seelen, ich meine, Wähler durch die Lappen gegangen wären.
Ja ihr habt richtig gelesen. Mich hat es in die Politik dieser wunderschönen Stadt verschlagen. Zuerst war ich skeptisch, wenn ich ehrlich sein soll. Ich mag die Öffentlichkeit zwar nicht scheuen, aber gewisse Geschicke lasse ich lieber lenken, als mich dafür selbst zu zeigen..... Aber wie sagt man so schön: Veränderung ist das Leben. Also weshalb sollte ich nicht ebenso neue Wege versuchen?
Überhaupt ist seit meiner Rückkehr ein gewisser Drang zur Veränderung in mir erwacht. Woher dieser kommt? Gute Frage, ich lass es euch wissen, sobald ich eine Antwort darauf habe. Ich denke, dass die kurze Zeit, in der ich den Geist meiner Gefährtin bewohnt habe irgendwie dazu beigetragen hat. Ach ja und dann war da noch diese eigentümliche Begegnung mit diesem.....hm.... Sagen wir es kommt nicht oft vor, eigentlich bisher noch nie, dass ein Teil des Bewusstseins erwacht, welches ich vor laaaanger Zeit zu meiner Hülle geknechtet habe....
Veränderungen....
Wir werden sehen, was sie bringen...
[folgt...]
Das verlorene Jahr 0
Das verlorene Jahr 0
Stand: 2018 bis …
Und plötzlich war ich fort. Zumindest augenscheinlich. Im Geiste bin ich schließlich immer bei euch...
Auch wenn ich die erste Zeit dieses phänomenal chaotischen Jahres in Los Angeles nicht wirklich physisch anwesend war, so habe ich doch alles mitbekommen. Ja, mein Plan den Anti-Chaos-Zauber umzukehren und für mich nutzbar zu machen ist etwas nach hinten los gegangen, aber gut. Das passiert den Besten. Ich habe mich durch die Hilfe meiner reizenden Gefährtin neu gesammelt und bin zum 3ten Monat dieses verrückten Jahres wieder aufgetaucht. Als erster lebend, so sagte man mir. Wo die anderen Seelen abgeblieben sind? Woher soll ich das wissen? Wie bereits erwähnt lag das Geschehene nicht in meiner Absicht und hat sich verselbstständigt. Also lasst mich in Ruhe mit euren irrelevanten Fragen nach euren unnützen Vermissten. Ts. Pardon. Seit ich zurück bin, fühle ich mich zuweilen etwas eigenartig. Irgendetwas arbeitet da wohl in mir und bildete den Wunsch aus "es besser zu machen". Ich kann es nicht genau benennen, was das ist, was mich so derartig beschäftigt. Ich weiß nur, dass ich mir uneins bin, ob ich es mag oder nicht. Es ist anders, wenngleich interessant und lässt mich vermehrt über mein früheres Wirken nachdenken... Hm. Lassen wir das.
Wo Chaos wächst und gedeiht, da erstehen Chancen und diese nutze ich. Die Stadt in ihren Strukturen destabilisiert, die Menschen verunsichert, die Führenden ziellos. Ich lasse meine Kontakte in Wirtschaft und Politik sowie meinen doch überwiegend positiven Leumund für mich sprechen und versuche den Menschen der Stadt Sicherheit und Orientierung zurück zu geben. Finanzielle Unterstützung können viele Institutionen dieser Tage brauchen und da ich als stets verlässlich gelte, reicht man mir selbstverständlich bereitwillig die Hand. Ich berate und vermittle. So wie ich es schon immer getan habe. So manch einer mag mir zwar Naivität und Samaritertum nachsagen, doch bleibt das Ganze für mich sicherlich nicht unentlohnt. Dafür weiß ich zu sorgen...
Das Leben ist ein ständiges Geben und Nehmen und sobald ich genug gegeben habe werde ich mir auch ausreichend von meiner Stadt nehmen....
Bis dahin, Cheers ~
Als was kennt man mich?
Als was kennt man mich?
Nun, beginnen wir mit den üblichen Fragen, die ihr Sterblichen normalerweise an mich habt:
Stand: x bis 2018
Was ich heute mache, fragt ihr? Nun, ich habe mir über die Zeiten hinweg verschiedenste menschliche Identitäten angeeignet, um unerkannt unter euch leben zu können und dem Herzenswunsch, der mir einverleibten 13 Seelen nachzukommen: Kontrolle. Ich kann nicht anders, als den Wesenszügen derer nachzueifern, mit welchen ich eins geworden bin. Zu dumm, dass ihr Menschen nicht von einwandfreier Moral seid, denn dann wäre mein heutiges Ich wohl ein anderes. Aber gut, was mache ich heute? Ich nenne mich dieser Tage Raymond Anton LaVey und bin in der Öffentlichkeit kein Unbekannter. Man kennt mich als unehelichen Sohn und Erben eines Kultführers aus San Francisco, von dem ihr vielleicht schon einmal gehört oder gelesen habt. Wobei, es ist nun gut 11 Jahre her, dass mein alter Herr ins Gras gebissen hat und ich seinen Kult aufgelöst und deren finanzielle Mittel der Öffentlichkeit und der Familie meiner Mutter in London gespendet habe. Damals war ich dafür in aller Munde. Heute hat sich das ganze beruhigt. Ich arbeite vornehmlich als selbstständiger Psychotherapeut aber auch als Autor und Experte für Okkultes. Letztere Qualität ist nicht nur für Polizei und Detektive interessant, sondern auch sog. Monsterjäger finden ab und an zu mir, um mich um Rat zu fragen. Zudem finanziere ich hier und dort einige Forschungsprojekte mit, welche der Allgemeinheit dienlich sein könnten. Es ist eben ein kleines Hobby von mir, den Erfinderdrang der Menschheit etwas auf die Sprünge zu helfen. Geld spielte hierbei nie eine große Rolle, denn auch wenn ich das Erbe meines Vaters gespendet habe, habe ich über die Zeit meines Erdenlebens einiges an Devisen angehäuft. Offiziell alles aus Erbschaften, Grundstück- oder Buchverkäufen, versteht sich. In der magischen Welt dagegen, bin ich nicht nur Experte für Okkultes sondern schlichtweg ein Magier mit Hang zur Anhäufung von magischen Artefakten, Manuskripten und derlei Tand. Sollte ich hier nun erwähnen, dass ich nicht nur Dinge sammle? Nein, das tut hier nichts zur Sache. Aber wisset, dass ich ein ausgezeichneter Arbeitgeber mit Vorliebe für Knebelverträge bin. Übrigens hat bis heute noch nie jemand hinterfragt, ob ich auch der bin, der ich vorgebe zu sein. Weshalb auch? Mein Stammbaum ist wasserdicht und ich äußerst charmant und überzeugend. Ihr habt mir ja sogar meine Geschichte des „ich kann nicht anders“ abgekauft, nicht wahr? Konzentriert euch und schämt euch nicht dafür. Es ist keine Schande jemandem, der Hölle und Himmel zum Narren hält auf dem Leim zu gehen. Überspielt eurer Unsicherheit und versucht die Kontrolle über eure Emotionen zu behalten. Apropos Kontrolle. Seid ihr nicht eigentlich hier um zu lernen wieder mehr Kontrolle über euer Leben zu erlangen? Lasst mich kurz einen Blick auf eure Wunschliste werfen und sehen was ich für euch tun kann….ihr kleinen Seelen in der Not.
Was bin ich?
Was bin ich?
Götter haben Pläne, Teufel haben Pläne, Engel und Dämonen haben Pläne - ich habe einfach meinen Spaß~
Man hat schon oft versucht mich zu benennen, mir eine greifbare Gestalt in Worten oder Vorstellungen zu geben, doch die bisher wohl am schmeichelhaftesten, weil sie viel Interpretationsspielraum zulässt, ist wohl die des Götterdämons. Götterdämon weil ich ein Dämon der Götter bin? Ihre eigens geschaffene Nemesis oder gar ihre Heimsuchung? Nun es liegt bei euch, wie ihr mit dieser Begrifflichkeit umgehen wollt. Am einfachsten ist es, diese Bezeichnung als weiteren Versuch mein Wesen begreiflich zu machen zusehen. Ich bin weder ein Gott noch ein Dämon. Bin aber auch nicht beides, denn ich existierte –genau genommen- schon bevor sich diese Unterscheidungen im Gefüge des Seins entwickelte. Ferner dürft ihr mich nicht als stöffliches Wesen verstehen. Zumindest nicht in meinem Ursprung. Ich bin Macht, eine Anhäufung von ursprünglicher Energie oder Magie, wie immer ihr wollt. Als sich die Welten - für deren Entstehung ich keineswegs verantwortlich bin– formten, sich zunächst erst in Himmel und Hölle manifestierten, war ich neugierig und sah bei deren Entstehung zu. In mir formte sich der Wunsch Teil davon zu sein, was bewirkte, dass sich deren Bewohner, mehr für mich interessierten, als ich je beabsichtigt hatte. Sie verstanden mich mehr als eine Macht, die sie kontrollieren wollten, um über den jeweils anderen triumphieren zu können. Doch ließ ich mich nicht instrumentalisieren und verweigerte jeder Partei meinen Beistand. Getrieben von Empörung und purer Arroganz begannen Hölle und Himmel sich gegen mich zu vereinen. Es dauerte unbenennbar lange, bis sich Dämonen und Engel erfolgreich gegen mich durchsetzen konnten. Wie sie das geschafft haben? Nun, sie waren schlichtweg in der Überzahl. Es wurden einfach nicht weniger, egal wie viele ich von ihnen fraß. Es war ein unheiliger Bund zwischen Höllenbrut und Himmelskindern nötig, um mich zu besiegen, wobei einsperren wohl das richtige Wort dafür wäre. Ein Siegel wurde erschaffen, heraufbeschworen von 7 hohen Engeln und 6 hohen Dämonen, welches mich einfing und zwischen ihren Welten im Nichts gefangen hielt. Nexus, nannten sie diesen Ort, an dem ich lange Zeit ein beinahe einsames Dasein fristete. Das Nichts, war auf einer kleiner Splitterebene tatsächlich bewohnt. Also machte ich mir diese Welt und deren Volk gänzlich Untertan, doch reichten mir diese Seelen nicht. Ich wollte mehr und strebte danach mein Gefängnis zu verlassen. Ich kann euch nicht genau sagen, wie viel Äonen seitdem vergangen waren, doch irgendwann bemerkte ich Risse im Schleier, der mich hier hielt. Waren die damals versiegelnden Engel und Dämonen zugrunde gegangen? Warum wurden die Siegel nicht von anderen erneuert? Hatte man mich vergessen? Ich wusste es nicht, wenngleich ich mit all meinen Vermutungen richtig lag. Hölle und Himmel hatten während ihrer ständigen Kämpfe gegeneinander vergessen, dass sie einst einen Bund zur Aufrechterhaltung meines Exils geschlossen hatten. Ihr ständiges Bekriegen hatte einigen Siegelhaltern tatsächlich die Existenz gekostet. Sie waren über all die Zeit hinweg einfach mit anderen Dingen beschäftigt gewesen und durch Umstürze, Umstrukturierungen und der gleichen ging das Wissen über mich irgendwann verloren. Zu meinem Glück, möchte ich meinen. Die sanften Risse, die sich in meinem Gefängnis auftaten, erlaubten mir meine Essenz aus dem Nichts in Richtung Welten fließen zu lassen. Doch war ich sicherlich nicht so töricht, meine Präsenz in Himmel oder Hölle zu zeigen. Nein. Ich fand eine weitere, viel nahrhaftere Welt, welche sich über die vergangene Zeit hinweg gebildet hatte. Es war die eure, liebe Menschen. Und was soll ich sagen, ich war neugierig. Was hielten die Bewohner dieser Welt für mich bereit? Ich war fasziniert von eurem Wesen alles ergründen zu wollen, auf alles Antworten zu suchen oder sie zu formulieren, euren Schöpfergeist und Wissensdrang. Ihr machtet keinen Unterschied zwischen Schwarz und Weiß. Ihr akzeptiertet wohlwollend, dass es mehr gibt. Mehr, das dazwischen liegt. Mehr, als Ja und Nein. Mehr, als Gut und Böse. Eure Faszination, ja schon beinahe Sucht nach dem Mehrgesichtigen dieser Welt ließ mich meine Aufmerksamkeit zur Gänze auf euch richten. Ich erkannte in euch, so etwas wie verwandte Geister. Während Engel und Dämonen immer nur versucht hatten meiner Macht irgendwie habhaft zu werden, sie zu dominieren, versuchtet ihr mich zu verstehen. Das war etwas Neues und völlig aufregendes für mich. Ich verspürte den Drang mich euch anzuschließen, mich zu offenbaren und sehnte mich danach teil eurer unermüdlichen Suche nach dem Warum zu werden. Ich begann sogar mit euch zu kommunizieren. Dieser Austausch, das gebe ich zu, passierte allerdings nicht immer freiwillig. Ich besuchte offene Geister im Traum oder während Meditationen, Geisteranrufungen oder langweiligen Uni-Vorlesungen. Besonders zugänglich waren mir kreative Geister. Autoren, Musiker, schlichtweg Künstler und natürlich all jene, die ohnehin mit Magie bewandert waren. Dabei machte ich keinen Unterschied, ob ich in Zwiesprache mit einem einfachen Bettler oder einem Imperator trat. Jedes Gespräch war einzigartig und wenn ihr mit offenen Augen durch die Geschichte der Menschheit streift, werdet ihr einige Momente davon sogar niedergeschrieben finden. Oft als „göttliche Eingebung“ oder „dämonische Besessenheit“ beschrieben, wobei beides nicht zutreffend ist. Besonders schmeichelhaft empfand ich die Beschreibungen „von der Muse geküsst“ oder einfach den freudigen Ausruf „Heureka“ wenn die Lösung eines Problems auf mein Hinweisen hin gefunden wurde. Ich mag euch Menschen. Ihr seid so erquickend und erfinderisch. Mehr als ein Gott oder Teufel es jemals sein könnte. Doch wie oben bereits erwähnt, nahm man mich nicht immer wohlwollend war. Sprach jemand in fremden Zungen, weil ich ihm einfach eine andere Sprache lehren wollte, so traten die Exorzisten auf den Plan und taten diesem armen Geschöpf wirklich schreckliches an. Aber verteufeln wir sie nicht, diese armen Seelen, fehlgeleitet von einem Glauben, der so unsinnig ist, wie das Anstreben von Perfektion in einer natürlich unvollkommenen Welt. Hm. Im Nachgang betrachtet sehe ich schon, weshalb man mich wohl Götterdämon nennt. Ein werter Freund, welchen ich öfters in seiner Epoche zu besuchen pflegte, nannte mich „kosmischer Schrecken“. Wenig schmeichelhaft, möchte man meinen, doch er beschrieb unsere Gespräche in so wunderbaren Geschichten, dass ich ihm deswegen niemals böse war. War ich seine Muse? Gewiss. Sein Freund? Vermutlich. Am Ende sein Ruin? Auch das. Der Austausch, vor allem der gehäufte, zwischen mir und euch Sterblichen hinterlässt Narben in eurem Geist. Leider war ich dafür lange blind, was mir einen doch Recht negativ behafteten Ruf einbrachte. Also war die Beschreibung „kosmischer Schrecken“ falsch? Mit Nichten. So bereichernd und erfrischend ein Austausch mit mir für euch Sterbliche auch immer war und ist, so schädlich ist er auch. Euer Geist, eure Seele leidet darunter, bis sie schließlich verkümmert und vergeht. Wahnsinn, nennt ihr das. Und ja, genau das ist es, was ich bin. Ich bin das Gift, welches sich süß in eure Gedanken schleicht, diese erhellt und sie dann langsam aufzehrt und zerfrisst. Mir selbst war das lange nicht bewusst. Viel zu sehr lechzte ich nach Unterhaltung, darbte ich ja immer noch in meinem bröckelnden Gefängnis im Nichts. Doch ich hätte es ahnen können. Ihr Menschen seid wunderbar, doch leider nicht für eine Macht, wie die meine, gemacht. Bald schimpftet ihr mich "Geisteskrankheit" , doch das hielt mich nicht davon ab meine Bemühungen in eure Welt zu kommen zu unterbinden. Im Gegenteil. Voll Hunger und Neugier auf mehr drängte ich immer vehementer in eure Welt, um mir ihre Schätze und euch zu eigen zu machen. Was uns unweigerlich zur nächsten Frage führt...
Bin ich böse?
Bin ich böse?
Die Antwort hierauf lautet wohl JA.
Ich habe euren Wissensdrang ausgenutzt. Ich habe die Menschheit benutzt, um meine Ketten zu sprengen. Während Himmel und Hölle rätselten, welcher „Seelenfresser“ ihren Weidegrund in der sterblichen Welt ausdünnte, lernte ich, wie man den menschlichen Verstand gefügig machte, wie man Hoffnungen weckte und sich als „Freund“ ausgab. Viele menschliche Seelen zog ich zu mir ins Nichts, bis ich endlich ambitionierte Geister fand, welche mich „Freund“ nannten und auf mein geheucheltes Flehen nach Hilfe eingingen. 13 Magier und Hexen waren es, die mein Flehen hörten und verstanden, ohne sofort dem Wahn anheim zu fallen. Genau diese 13 Zauberkundige nutzte ich, um mich in eure Welt zu stehlen. Dass ich deswegen weder Reue noch Scham verspüre, lässt einen doch annehmen ich wäre durch und durch böse, nicht wahr? Oh natürlich wollt ihr wissen, wie mir das mithilfe dieser 13 herausragenden Personen gelang. Kommt ein Stückchen näher. Ich erzähle es euch gerne: Letztendlich waren sie es, die mich zu einem Teil eurer Welt gemacht haben. Klingt profan, aber so war es. Sie gehörten einem uralten Zirkel an -der Gefolgschaft des Apophis- welcher das Gefüge der Magie, meiner Magie, studierte und zu verstehen anscheinend gelernt hatte. Sie waren es, welche mein Wesen in ihrem Verstand willkommen geheißen hatten und mir aus meiner Gefangenschaft helfen wollten. Ein Ritual, über Generationen von Zirkelmitgliedern hinweg erdacht, ausgefeilt und niedergeschrieben im Buch des Apophis war dazu vonnöten, genauso wie 13 hochrangige Zauberkundige, welche bereit waren mich an sich zu binden. So viel schon mal vorweg: Ihr Ritual hatte Erfolg. Zwar nicht so wie erdacht, aber immerhin, befreite es mich. Ja, das klingt nun so, als wäre das Ritual fehlerhaft verlaufen und nun ja, das ist es auch. Die 13 Magier erkannten mit Schrecken, dass ich ein ausgehungertes, nach Leben gierendes Ungetüm war, welches drohte nicht nur sie sondern alle Magie ihrer Welt zu verschlingen. Hätte ich sie warnen können? Sicherlich, doch das habe ich nicht. Ich habe ihnen nie gezeigt was ich Abscheuliches sein konnte, sondern immer nur, was sie in mir sehen wollten: Einen Freund und die Macht Gutes für sich und ihre Welt zu tun. Und so entschlossen sich diese 13 mich anstatt gänzlich zu befreien, mir ein anderes Gefängnis aufzuerlegen. Verrat, nenn ich das, doch es hätte unvorteilhafter für mich verlaufen können. Da die 13 keine Zeit dazu hatten eine neue magische Sphäre zu erschaffen, in der sie mich versiegeln konnten, entschieden sie sich für die älteste Methode äthrische Wesen wie mich, zu binden. Sie boten sich als Menschenopfer dar und verschmolzen zu einem menschlichen Gefäß, welches von nun an mein Kerker sein sollte. Meine Macht wurde dadurch auf einen Bruchteil ihres ursprünglichen Ausmaßes reduziert und die Magie in eurer Welt so vor ihrem Verschwinden bewahrt. Ja ihr könnt applaudieren. Das Opfer dieser 13 Menschen, war nicht ganz umsonst gewesen. Wobei 13 hier an dieser Stelle wohl falsch ist. Genau genommen waren es 12. 12 Zauberkundige entschieden sich, sich zu opfern und formulierten in ihren Seelen einen mich-kontrollierenden Zauberbann, welcher sich im 13ten und weisesten Magier manifestierte. Diese 12 hatten sich aufgegeben, um im Vertrauen ihren Anführer dazu zu bemächtigen über mich zu gebieten. Ich muss gestehen, sie hatten gut gewählt. Ihr Führer war ein gütiger Mann mit Weitsicht und Verstand. Er verfügte lange über mich. Einige Jahrhunderte, wenn ich mich nicht irre. Der Magier, der von da an meine Fähigkeiten nutzte war in der magischen Welt als Wohltäter geschätzt. Er nutzte mich, um den magischen Wesen seiner Welt ein möglichst harmonisches Miteinander mit den Menschen zu ermöglichen. Wirklich herzallerliebst, nicht wahr? Doch wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, ist sein Name vergessen, genauso wie die übrigen Namen der Seelen vergessen sind, welche sich geopfert hatten. Ob ich sie noch kenne? Was glaubt ihr denn? Namen sind Macht. Das weiß doch jeder und sollte ich die Namen, die mich banden, noch kennen, so werden sie auf ewig vergessen bleiben. Denn auch wenn ich lange Zeit unter Kontrolle war, schaffte es mein ursprüngliches Wesen nicht nur die 12 Seelen, welche als Siegel fungierten, nach und nach zu zersetzen und sie sich einzuverleiben, sondern verschlang es auch zuletzt die 13te und damit das letzte, was mein eigentliches Wesen unterdrückte. Ihre Kontrolle über mich kehrte sich zur Kontrolle über sie um. Ich bin sie geworden, eins mit dem, was mich kontrollierte und damit war ich frei. Frei vom ewigen Kontrolliertwerden und frei darin, diese Welt meiner Kontrolle zu unterwerfen. Seitdem lebe ich in Gestalt eins Menschen ohne Vergangenheit in eurer Welt. Das Streben nach allumfassender Dominanz ist mein Ansinnen und das Nichts ist meine Domäne. Seitdem kann man mich wohl auch getrost so etwas wie einen Dämon nennen, auch wenn es bis heute nicht zutreffend ist. Einer eurer Schreiberlinge nannte mich einst „Belial“. Auch hübsch. Klingt irgendwie nett und von seiner Beschreibung, dass ich stets eigene Wege wähle und als unabhängiger Geist gelte, fühle ich mich auch irgendwie angesprochen. Doch wie bereits erwähnt, fand man schon viele Bezeichnungen für mich. Doch das ist Schnee von gestern.
Meine Domäne, das Nichts
Meine Domäne, das Nichts
...was ich ursprünglich war und heute bin, ist nicht mehr miteinander zu vergleichen...
Das Nichts oder der Nexus war eine leere Dimension zwischen den Welten. Zumindest dachten das die Engel und Dämonen, die mich dort vor unbenennbar langer Zeit eingesperrt hatten. Tatsächlich aber lebte auf einer kleinen Ebenen dieser Welt ein Volk, dessen Name und Ursprung inzwischen längst dem Vergessen anheim gefallen ist. Ich nahm mich diesem Volk an und gab ihnen eine neue Existenz. Ich vereinnahmte ihre und alle anderen Ebenen des Nichts, radierte Etabliertes aus und formte es nach meinen Vorstellungen neu.
Die Scáth wurden zu dem, was sie heute sind: erbitterte Kämpfer, welche unerschütterlich in ihrem Glauben an ihren Schöpfer sind - mich, Hastur.
Hastur, gesichtsloser König der geflüsterten Gaben
Sie wachen über meine Domäne, bereit jeden zu zerstören, der es auch nur wagt diese uneingeladen zu betreten. Ich mag ihren Eifer sehr. Ich gebe zu, dass es mich mit einer eigentümlichen Freude beseelt, wenn ich ihnen beim Durchstreifen der roten Wiesen oder Wälder im ewigen Dämmerlicht meiner Welt zusehe. Sie wirken so zufrieden und sind stets ambitioniert über sich selbst hinauszuwachsen, um zu wahrer Größe aufzusteigen. Sie streben immer weiter nach Perfektion, ganz im Glauben ich würde sie an meine Seite berufen, wenn sie ihr Optimum erreicht hätten.
Nun ja. Glaube. Ein schönes Instrument, nicht wahr?
Wie dem auch sei. Meine Domäne ist eine Welt mit vielen Ebenen und nur diejenigen, die wissen in meiner Welt zu bestehen, werden einige davon auch erreichen. Aber verliert euch nicht im Glauben daran, dass es in meinem Kosmos Belohnungen für die Würdigen gibt. Oh nein, meine Lieben. Ihr seid Nahrung und wer mein Heiligstes betritt, ist von meiner Gnade abhängig. Egal ob ihr die Ebene der Scáth mit ihren schwarzen Erdböden, dunklen Wassern, roten Wäldern, Wiesen und schattenhaften Tierwesen betretet oder über die lichtlose Ebene meines Seelenhorts in mein Reich Eintritt findet, vergesst nicht: Es ist meine Welt, mein Kosmos und ihr mir ausgeliefert.