Sonnige Strände, imposante Wolkenkratzer, tiefe Wälder und eine heiße Wüste am Rande der Stadt.
Ein Ort wie von Engeln geschaffen, dem unser Schauplatz Los Angeles nicht umsonst seinen Namen verdankt.
Doch hinter jedem warmen Sonnenstrahl lauert auch ein kühler Schatten.
Übernatürliche Mächte, Wesen der Nacht und allerhand Wundersames wandelt inmitten der menschlichen Normalität.
Nicht immer unentdeckt vor den Augen der Neugierigen und Gegenspieler.
Gemeinsam mit jedem Spieler wächst die Geschichte unseres Boards seit 2018 stetig weiter. Im Sinne der Ortstrennung gestalten zahlreiche Free- und Serienchars unser
Urban Fantasy-Mystery Forum und finden ihren Platz.
Bei uns galt schon immer Qualität vor Quantität und das Wohlfühlen steht an erster Stelle. Deshalb gibt es keinen Postingzwang oder Mindestlänge eurer Geschichten. Außerdem sind eure
Ideen rund um die Wesengestaltung und Ploterschaffung stets gern gesehen und Willkommen!
Zögert also nicht einen Blick tiefer in die weiten unserer Welt zu werfen, sofern ihr keine Angst davor habt womöglich für länger bei uns zu verweilen...
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Allgemeines
Bambi, Teufel, Ames [ˈeɪ̯mz]
1,70m
12.01.1990
Ault, Frankreich
eisblaue Augen
Hellblondes Haar
Französisch, Englisch, ein paar Worte Italienisch
A look in the mirror
Besondere Merkmale:
Schlanke, beinahe zierlich wirkende Statur, obwohl der Schein trügt
Sieht mit ihren Ende Zwanzig jünger aus, als sie tatsächlich ist
Verblasste Narbe links vom Bauchnabel durch Autounfall in der Kindheit
Verblasste Schussnarbe am rechten Oberschenkel durch Streifschuss
Dunkel geschminkte Augen, wenn geschminkt
nur ein Bein wiederhergestelltes Bein » Bei dem linken Bein handelt es sich um ein, mittels eigener Stammzellen, nachgezüchtetes Bein. Eine verblasste Narbe zeugt von der Stelle, an der man ihr das originale Bein damals amputieren musste und an der man das Neue Jahre später angefügt hat. Mittlerweile lässt sich nicht einmal anhand ihres Gangs erkennen, dass ihr das Bein jemals gefehlt hat.
Haare: hellblond, etwas länger als schulterlang, leicht wellig Kleidungsstil: rockig, bequem, black is my happy color, ohne Lederjacke geht nix Schmuck: Diverse Piercings am linken Ohr und ein Bauchnabelpiercing; zwei Ketten, die sie immer trägt:
links: Medaillon mit Eisenkraut gefüllt rechts: Erstes Geschenk von Lennard
Behind the mask
Charakterzüge: direkt, ehrlich/sagt was sie denkt, klug, geschickt, sportlich, stößt anderen mit ihrer Art oft vor den Kopf, dickköpfig, provokant, respektlos, skeptisch, ungeduldig, manchmal durchaus skrupellos, schnell misstrauisch, eigensinnig, tut das, was sie für richtig hält Was ich liebe…
Der Abend-/Nachthimmel
Fotografie
Alleine sein
Apfelkuchen
Kartenspiele
Filme (Klassiker und Trash)
Aufläufe mit gottlos viel Käse
Nervenkitzel
… und was ich hasse…
Schokolade
Beifahrer sein
Niederlagen
Dämonen/Geister
Halluzinogene
Manipuliert werden
Zu schicke Restaurants
Still sitzen & zuhören
Did you know that Ame…
… eigentlich unter dem Namen Amelie geboren wurde?
… ihren Namen erst nach dem Schulabschluss in Ame ändern ließ?
… versiert im Kampfsport, genauer gesagt Krav Maga, ist?
… alles am liebsten mit Käse überbacken isst?
… Wetterextreme nicht gut verträgt?
… Geister weder sehen noch sonderlich gut spüren kann?
… früher an starken Phantomschmerzen im linken Bein litt?
… ein fotografisches Gedächtnis hat?
… ein beachtliches Netzwerk an Informanten in L.A. unterhält?
… mit Vertrauensproblemen und Bindungsängsten kämpft?
… wegen eines Vampirvorfalls Panik vor Manipulation hat?
… weiß, wie man Hummer korrekt zerlegt und isst?
… insgeheim ein kleiner großer Nerd ist?
… in Wahrheit eine talentierte Bäckerin abgegeben hätte?
… sich damals in der Schulband als Bassistin beworben hatte?
… Verwandte ihres Vaters irgendwo in Louisiana hat?
… erst die Milch, dann die Cornflakes in die Schüssel gibt?
2016 bis Juli/August 2018 Kaum war Ame wieder in Freiheit, begann sie die Spur nach dem Mörder ihres Bruders wieder aufzunehmen. Diese führte sie direkt in die Staaten und bat daher um Versetzung. Man kam ihrem Wunsch nach und so saß die Französin keine zwei Wochen später schon in New York und wartete auf die Ankunft ihres Autos im Hafen der Stadt. Immerhin einen Teil ihres alten Lebens, das sie nicht zurück lassen wollte. Die Zeit schlug sie sich mit Kneipenbesuchen und ein paar Jobs tot und versuchte, weitere Informationen zu sammeln. Dabei war ihr nicht nur jede kleinste Info, sondern auch jedes Mittel recht. Auf dem Weg nach Los Angeles stieß Ame noch auf den ein oder anderen Auftrag, den sie erledigte, ehe sie dann an ihrem Ziel ankam. In der Stadt verlor sich die Spur nach dem Mörder ihres Bruders allerdings vorerst. Viele verfolgte Anhaltspunkte entpuppten sich als Fehlinformationen, Sackgassen oder einfach als normale Wesen, die sie verfolgen konnte. Es brachte ihr zwar keinen Fortschritt, dafür aber eine gute Summe an Einnahmen und die Zufriedenheit der Initiative ein. Es war zum verzweifeln… Immer wieder meldete sich Personalnummer 448 der Initiative bei ihr – ihr Ansprechpartner in den Staaten und Kontakt zu Paris. Regelmäßig versicherte er ihr, er hätte wichtige Informationen zu ihrem Ziel. Sie blieb mit ihm in Kontakt und verfolgte weiter die Spuren, die ihr Informant ihr mitteilte. Doch immer wieder schien es, als wäre ihr das Monster mindestens einen Schritt voraus, sodass sie stets einer heißen Spur, einem Phantom hinterher jagte. Mit dem Tod von 448, besser bekannt unter dem Namen Henry Macron-Walsh, verlor sich auch die letzte verbleibende Informationsquelle, die Ame zum Mörder ihres Bruders führen konnte. Noch dazu war er die einzige Verbindung zur Pariser Initiative, die nach wie vor ihr Vorgesetzter war. Dafür hatte sie einen vielleicht ebenso wertvollen Gegenstand erhalten: Henrys altes Tagebuch. Er schien sich im Laufe seiner Karriere besonders viel mit übernatürlichen – allen voran dämonischen – Mächten befasst zu haben. Sie beschloss, das Buch genauer unter die Lupe zu nehmen, in der Hoffnung, vielleicht noch mehr über das Monster zu erfahren, das Kilyan auf dem Gewissen hatte und dass sie endlich mit den Geschehnissen in Paris abschließen lassen könnte… Nichts. Statt Hinweisen zu einem Monster in Los Angeles fand sie Notizen. Und diese gefielen ihr gar nicht. Henry hatte sich als Doppelagent entpuppt, der für die Initiative von Los Angeles und Paris zur gleichen Zeit gearbeitet hatte und Informationen hin und her geschoben hatte. Es hatte nie ein Monster in der Stadt gegeben! Das alles war nur ein Vorwand gewesen, um sie hinzuhalten! Immerhin hatte man ja auch versucht, mittels ihrer Wenigkeit an Henry heran zu kommen. Auf einmal war die Sorge, dass man sie nach dem Tod von 448 zurück nach Paris beordern könnte, erschreckend groß. Vor allem, weil sie sich hier endlich ein eigenes kleines Leben aufgebaut hatte. Was wäre also, wenn Henry gar nicht tot war? … Gut, sie wusste die Antwort. Er war mausetot. Und den Beleg dafür hatte sie bei der ortsansässigen Initiative gelassen: Eine Speicherkarte. Ame beschloss also, die Personalnummer 448 zu mimen, um eventuell wieder an Informationen zu kommen. Vielleicht war doch mehr dran gewesen, als es gerade den Anschein erweckte. Und so konnte man den prüfenden Blicken der Agenten eventuell auch entgehen…
Das Chaosjahr
Das Jahr Zero… „Fort. Die Einwohner von Los Angeles waren weg. Wie vom Erdboden verschluckt. Nicht alle, nein. Aber viele: Kollegen, Wesen, Nachbarn, Bekannte… wie aufgelöst. Aus der anfänglichen Trauer über den Verlust von Angehörigen entstand Panik. Die Regierung verhängte Ausgangssperren, um die Unruhen einzugrenzen. Und um die Lücken wieder auszubessern, die das Verschwinden verursacht hatte, wurden Verfahren zu (Wieder-)eingliederung in bestimmten Berufen eingerichtet. Leute in relevanten Berufszweigen waren ab sofort von der Ausgangssperre aufgehoben. Und ich? Mir fiel daheim langsam die Decke auf den Kopf. Die Verbindungen zur Initiative kappte ich letzten Endes komplett. Mein Kontakt zu Paris hatte sich von Anfang an in Grenzen gehalten und aus Henrys Tagebuch hatte ich entnehmen können, dass er den Kontakt auf ein Minimum beschränkt hatte, um nicht aufzufallen. Von daher... Ob ich nun kaum oder gar kein Lebenszeichen von mir gab, würde wohl nicht ins Gewicht fallen. Aber ich brauchte von da an eine Alternative. Denn nur in der Wohnung hocken, war keine Option. Also trat ich wie Lenny dem LAPD bei. Nur vorübergehend – so lautete der Plan. Ein kleiner Crashkurs sorgte dafür, dass ich die nötigen Voraussetzungen erfüllte. Und mit Vorgesetzten hatte ich es ja bekanntlich nicht so. Für Victor war mein Beitritt beinahe ein Segen, so schien mir: Da sein Berater(?) Raymond LaVey, wie so viele andere Einwohner, verschwunden war, war es nur eine Frage der Zeit, bis er mich an dessen Stelle setzte. So blieb mir irgendwann auch die Uniform erspart. Und ehe ich mich versah, war ich in der „Einheit für spezielle Strafverfolgung“ für Vermisstenfälle zuständig, woraus sich dann sogar eine ganze Beratungsstelle entwickelte - doch zu der später. Wesen, Jäger und Menschen, arbeiteten also gemeinsam daran, das Verschwinden der ganzen Leute aufzuklären. Davon gab es schließlich genügend. Und sie tauchten mit der Zeit wieder auf: Tot. Ich würde ja gerne behaupten, dass es mich kalt ließ, aber Leichen von Senioren, Kindern, Kranken zu finden… Das ging auch an mir nicht spurlos vorbei. Aber was will man machen. Richtig. Man kann es nicht ändern. Also versucht man, das Beste aus der Situation zu machen.“ Und außerhalb der Arbeit? Nun... Privat passierte viel. Ame war nun ganz offiziell in einer Beziehung. Anfangs hielt sie es geheim. Aus Sicherheitsgründen. Aber irgendwann machte sie es dann doch öffentlich.. Wenn man es genau nehmen wollte, lernte die Blondine in der Zeit tatsächlich das Leben wieder neu lieben: Sie nahm sich wieder mehr Zeit für ihre Hobbys wie die Fotografie und sogar das Backen wurde wieder zu einer stillen Leidenschaft von ihr. Doch mit den Höhen kamen auch ein paar Tiefen. Lennards Schwester Kaya löste ihren Fluch aus und musste lernen, mit ihrem neuen Ich umzugehen, wobei dem frischen Wölfchen von Lennard und ihr geholfen wurde. Die Arbeit und das Privatleben ließen sich durch das nach wie vor herrschende Chaos in der Stadt manchmal nur schwer unter einen Hut bringen und die Tatsache, dass er jüngere Grisham Riot noch immer verschwunden war, nagte doch sehr an Lennard... Nicht zu vergessen, dass mit jedem Toten, der wieder in Los Angeles auftauchte, die Angst wuchs, dass es sich dabei um ihn handeln könnte. Wie gesagt... Viel Privates, das in dieser Zeit passierte.
Heute…
ab Juli/August 2019 Endlich waren die Leute wieder zurück gekehrt und damit auch die Normalität. So oder so ähnlich machte es zumindest den Anschein, als im Sommer auf einmal ein ganzer Satz Vermisste in der Stadt auftauchten. Ame hatte während des Chaosjahres beschlossen, ihre Arbeit als Jägerin gänzlich einzustellen und sich nur noch ihrem Posten in der Beratungsstelle zu widmen. Das "Detective Ledoux" las sich zudem ziemlich gut an ihrer Bürotür, musste man schon sagen. Sie schulte die Kollegen im Umgang mit Wesen, beriet Eingeweihte und Wesen über den Umgang miteinander, um ein friedliches Zusammenleben zu fördern. Es hätte alles so schön sein können, wenn nicht irgendwann die Vergangenheit an der Tür klopfen würde und noch die ein oder andere Rechnung offen hätte. [...]
"I’ve got a garbage brain that’s drivin’ me insane."
» Durch die Mutation weist Ames gesamter Körper eine erhöhte Zellaktivität auf. Dies äußert sich vor allem durch deutlich beschleunigte Heilung dank Zellerneuerung, die sich je nach Adrenalinspiegel weiter steigert. Ein nützlicher Nebeneffekt dessen ist zudem das gesteigerte Membranpotential der Zellen. Das hat wiederum zur Folge, dass Ame die Fähigkeit zur Produktion von Bioelektrizität aufweist: Ihr Körper kann von kleinen elektrischen Impulsen bis hin zur Hochspannung Entladungen abgeben. Das Ganze ist stark von der Gefahrensituation und ihrem Gemütszustand abhängig. Bestimmte Zellen für die Elektrizität, wie bei Tieren, existieren dafür aber nicht - es lässt sich einzig und alleine auf ihre primäre Mutation zurückführen.
„Keine Ahnung, wie lange ich dort war oder wo meine Erinnerungen genau ansetzen. Manches ist durch die Erlebnisse durcheinander geraten glaube ich. Ich wusste dort ja nicht einmal mehr, ob helllichter Tag oder es mitten in der Nacht war. Ich sag dir… nichts, was ich bisher erlebt habe, war so schlimm wie das.“ Das Gebäude war unterirdisch und die… Gemächer hatten somit keine Fenster. Haha. Gemächer. Zellen traf es echt besser. Ihre Aversion gegen einfache Räume hatte sich seitdem nur verschlimmert. Kein Wunder, dass sie lange irgendwo blieb oder? „Sie führten Tests durch, schauten, was das Serum mit meinem Körper machte und wo meine neu geschaffenen Grenzen waren. Sie verabreichten mir Halluzinogene. Nur um zu gucken, was passierte. Ich sah Leute. Welche, die bereits tot waren und solche, die noch lebten. Die mir versuchten Dinge einzureden… Ihre Stimmen waren so echt wie ihre Gesichter. Bei welchem Namen sie mich gerufen hatten. Dabei war das alles nur Einbildung. In meinem Kopf und Körper spielte es verrückt. Ich hatte das Gefühl durchzudrehen. Sie haben sich nicht getraut, zu schauen, ob meine Körperteile nach Entfernung regenerieren, weil mein Bein durch die Mutation ja auch nicht nachgewachsen war. Da das Ergebnis wohl nicht das war, was sie sich erhofft hatten, ließen sie mich gehen, behielten mich aber im Auge. Keine Ahnung, warum sie mir die Erinnerungen an die Tests nicht genommen haben. Ich hatte sie darüber diskutieren gehört… Vielleicht dachten sie, dass ich es eh nicht mehr lange mache. War schließlich genug Scheiße in meinem Leben passiert bis zu diesem Zeitpunkt.“
"For the lives that I take, I’m going to hell."
Stärken/Schwächen
Gesteigerte Wundheilung
Diverse Aufputschmittel
Beschleunigte Blutneubildung
Diverse Beruhigungsmittel
Bioelektrizität
Elektroschocks
Fähigkeit steigert sich bei Stress
Keine Kontrolle von Elektrizität
Regeneration von Körperteilen
Enthauptung oder Zerstörung aller Gliedmaßen (Verblutungsgefahr!)
Kontrolle über Fähigkeit muss nicht erlernt werden
Hormonelle Disbalance (äußert sich z.B. durch ständiges Frieren)
Fähigkeit setzt im äußersten Notfall automatisch ein
Keine bewusste volle Kontrolle der Fähigkeit möglich
When a deep injury is done to us, we never recover until we forgive. – Alan Paton
My chosen family
Angefangen hat alles mit einer reinen Freundschaft-Plus. Bis irgendwann halt die Gefühle kamen. Manchmal ist es schon witzig, wie das Leben einem spielt. Seit mittlerweile einem guten Jahr sind wir nun schon zusammen. Öffentlich gemacht haben wir das aber erst vor gut fünf Monaten. Warum? Äh… Weil… Dings. Gründe. Wir haben halt alle unser Päckchen zu tragen. Hfff. Egal. Ich lieb ihn. Sehr sogar. Manchmal glaub ich, dass ich ihm das gar nicht oft genug sage. Dabei… Ich kann mir ein Leben ohne ihn einfach nicht mehr vorstellen. Bin ich ehrlich. Er ist was Besonderes. Und das sag ich nicht nur, weil er ein ganz besonderer Werwolf ist, nein. Aber er macht mich glücklich. Sehr sogar. Und das ist eigentlich alles, was ich mir wünschen kann.
Lennard Grisham
- my lovely wolf -
„Precious and fragile things need special handling.“
Unverhofft kommt bekanntlich oft und so trat auch Odette unerwartet in mein Leben. Ich war auf der Suche nach einer Bleibe, die nicht ‚Motel‘ oder ‚Hotel‘ hieß. Und so passierte es, dass mir ein Aushang in die Finger fiel, in der sie einen Mitbewohner suchte. Tja und das bin dann ich geworden. Daraus entstand ein gemeinsamer Freundeskreis und eine ziemlich entspannte WG. Auch wenn sich die Freunde mittlerweile zwar geändert haben, wir sind uns treu geblieben. Naja. Bis zu diesem beknackten Chaosjahr. Versteht mich nicht falsch, das Jahr hat auch durchaus positive Seiten gehabt. Aber… Hm. Irgendwie ist seitdem einiges anders. Wir wohnen nicht mehr zusammen. Während ich zu Lenny gezogen bin, hat sie sich bei diesem Raymond LaVey niedergelassen. An sich nichts Schlimmes. Kann sie ja. Nur… Ach, ich weiß auch nicht. Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass sie mir was verschweigt oder so. Ich mein gut, ich hab ihr bis jetzt auch verschwiegen, dass mein Freund ein Werwolf ist. Kommt einfach nicht gut, wenn man mal Wind davon gekriegt hat, dass die beste Freundin für die Initiative in Los Angeles arbeitet. Ehe man sich versieht, steht man irgendwo auf gegnerischen Seiten… Hm. Ich hoffe, wir können irgendwann wieder an dem Punkt anknüpfen, dass wir uns wieder wirklich alles erzählen können. Denn das macht man ja eigentlich so als beste Freundinnen.
Odette Lincoln
- best friend -
„No, it's much better to face these kind of things with a sense of poise and rationality!“
Unsere erste Begegnung verlief alles andere als geplant. Vor allem, wenn es nach Lenny gegangen wäre. Sie stand auf einmal vor der Tür, als Lenny nicht da gewesen war und ich auf Walther aufgepasst hatte. Und dann nahm das Ganze seinen Lauf... Hffff. Sie ist echt ne Liebe. Hab sie gern. Auch wenn ihr großer Bruder manchmal etwas... übers Ziel hinaus schießt, was seine Fürsorge angeht. Aber das lasse ich ihn dann gerne mal wissen. Kaya ist im Übrigen die erste Werwölfin, bei der ich vom Auslösen ihres Fluchs bis zur ersten Verwandlung dabei sein durfte. Welcher (ehemalige) Jäger kann das schon behaupten? Für sie war es wohl eher weniger ein Geschenk, aber ich hab das Gefühl, dass sie so langsam warm damit wird. Und wenn es einfach nur das gemeinsame Frühstück nach Vollmond mit Lenny und mir ist. Das ist mittlerweile ein kleines Ritual bei uns geworden.
Kaya Grisham
- The sister I’ve never had -
„Like the morning sun, your eyes will follow me. As you watch me wander, curse the powers that be…“
Hier folgt demnächst die Relation.
Marty
- my little troublemaker -
„Because a cat's the only cat Who knows where it's at“