Darkness is calling
Sonnige Strände, imposante Wolkenkratzer, tiefe Wälder und eine heiße Wüste am Rande der Stadt.
Ein Ort wie von Engeln geschaffen, dem unser Schauplatz Los Angeles nicht umsonst seinen Namen verdankt. Doch hinter jedem warmen Sonnenstrahl lauert auch ein kühler Schatten.
Übernatürliche Mächte, Wesen der Nacht und allerhand Wundersames wandelt inmitten der menschlichen Normalität. Nicht immer unentdeckt vor den Augen der Neugierigen und Gegenspieler.

Gemeinsam mit jedem Spieler wächst die Geschichte unseres Boards seit 2018 stetig weiter. Im Sinne der Ortstrennung gestalten zahlreiche Free- und Serienchars unser Urban Fantasy-Mystery Forum und finden ihren Platz.

Bei uns galt schon immer Qualität vor Quantität und das Wohlfühlen steht an erster Stelle. Deshalb gibt es keinen Postingzwang oder Mindestlänge eurer Geschichten. Außerdem sind eure Ideen rund um die Wesengestaltung und Ploterschaffung stets gern gesehen und Willkommen!
Zögert also nicht einen Blick tiefer in die weiten unserer Welt zu werfen, sofern ihr keine Angst davor habt womöglich für länger bei uns zu verweilen...
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09.06.2025

Joseph Seed hat eine Antwort auf einen Beitrag geschrieben
09.06.2025 12:55 | zum Beitrag springen

Während er aus der Ferne das fragwürdige Spektakel beobachtete und an seinem sündhaft teuren Kaffee nippte - an dieser Uferpromenade war alles etwas exklusiver - bemerkte er eine recht vertraute Person. Unglaublich! Redet @Raymond LaVey etwa mit diesen Sittenwidrigen? Sein alter Freund braucht gar nicht meinen, dass Joseph auf irgendeine Weise Anteil daran nimmt! Etwas brüskiert wendet er also seinen Blick ab und rutscht mit dem Stuhl etwas nach links, um dem Ganzen den Rücken zu kehren.
Joseph Seed
Last activity: 15.05.2026 21:16
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Fähigkeiten
† Erhöhte Zellregeneration
† Gesteigerte Vitalität
† Verlangsamter Alterungsprozess



Nebenwirkungen
† Migräne
† Erhöhte Gefühlswahrnehmung (Überlastung durch Kollision mit seiner Rationalität)



Joseph wird von wenigen Menschen mit Vornamen angesprochen, nicht nur, weil er Geschäftliches nicht mit Privatem mischte, sondern vielmehr prinzipiell auf enge Beziehungen verzichtete. Man sagte ihm Unnahbarkeit nach und wenn auch nur ein Hauch von Empathie drohte an die Oberfläche zu treiben, wurde diese aufglimmende Hoffnung jäh zerstört. Nur seinen engsten Vertrauten zeigte er sich bisweilen mit einem völlig anderen Habitus und konnte sich in üppigen Schichten verteilen, wie die eines besorgten Vaters oder guten und fürsorglichen Freundes, kaum zu glauben, aber wahr. Er hielt an seinen Prinzipien fest, leitete die Initiative mit strenger, aber fairer Hand und verlangte von allen Mitarbeitern nicht nur absolute Loyalität, sondern auch entsprechende Leistung bezüglich ihres Tuns.
Seine Schwächen verbarg er gut und sollten vorerst eine Herausforderung darstellen, sofern sie gefunden werden wollten. Seine Stärken wiederum lagen offenkundig auf der Hand, denn Ehrgeiz, Beständigkeit und Intelligenz machten ihn zu einem unverzichtbaren Mitglied der Initiative. Vom einstigen Student der Biochemie räkelte er sich empor bis in die oberste und privilegierteste Schicht. Fleiß war nicht jedermanns Sache, doch diejenigen, die bereit waren zu opfern, jene gebaren eine Autorität, welche sie sich mit Eifer erarbeiteten und von vielen anderen abhoben.



● Geburt: 1967 in Kelseyville
● Studium: 1985 in San Francisco
● Vater geworden: 1988
● Studienabschluss/Promotion: 1991
● Genetiker bei Health Life: 1991
● Überfall im Ferienhaus: 1995
● Die Ehepaare teilten sich auf: 1995
● Kommt zur Initiative: 1997 in L.A.
● Joseph wurde Leiter der INI: 2008
● Joseph fand Charles: 2015
● Charles kommt in die L.A. INI: 2016





Geboren im Jahr 1967 am 24. Dezember in Kelseyville, Lake County, Kalifornien. Gerade in einer sehr christlichen Familie war dieser Kindessegen am Tag von Christi Geburt natürlich ein ganz besonderes Ereignis. Da die Namensgebung Jesus aus Sicht seiner Eltern eine blasphemische Wahl gewesen wäre, entschieden sie sich für Joseph und gaben sich damit zufrieden. In einfachen Verhältnissen, aber durchaus glücklichen, wuchs er gemeinsam mit seiner Schwester auf und lauschte den Worten Gottes, welche durch die Bibel jeden Sonntag in der Kirche sein Gehör fanden.
Nach der High School traf Joseph eine wegweisende Entscheidung: Er wollte studieren. Schon immer faszinierte ihn Genetik und das gesamte biologische Zusammenspiel, der Zellaufbau wie auch die feinfühlige Gleichgewicht, das sie alle miteinander verband. Also setzte er sich gegen seine Eltern durch und verließ sein kleines Heimatstädtchen nach einem heftigen Streit, nur um sich tagsdrauf in San Francisco an einer Universität für Biochemie mit Schwerpunkt Genetik einzuschreiben. Zwar war er nun am Ziel seiner beginnenden Träume angekommen, aber ihm fehlte eine Unterkunft, denn er trampte nur mit einem Koffer mit den nötigsten Habseligkeiten los.
Mit seinem ersparten Geld, das ihn nicht weit brachte, mietete er wenigstens für die erste Nacht ein schäbiges Gästezimmer und machte sich auf die Suche nach einem Job. So lernte er zufällig in einer Videothek Charles kennen und es dauerte nicht lange, bis sie erkannten, dass sie auf einer Wellenlänge waren.
In seinem Studiengang lernte er die ein Jahr jüngere Lisbeth kennen, welche er tatsächlich wenig später heiratete und das nur, weil sie schwanger war. Natürlich waren sie ineinander verknallt, aber ihre beider Eltern bestanden darauf, dass das Kind in feste Verhältnisse geboren werden sollte. Damals waren es einfach andere Zeiten, denn selbst mit 20 Jahren tat Joseph noch das, was die Eltern sagten, gerade weil die Volljährigkeit noch anstand. Außerdem waren die beiden auch finanziell von ihren Vormündern abhängig, denn das Geld, welches Joseph nebenbei verdiente, reichte nur spärlich aus.
Sie waren nicht mit viel Geld gesegnet, aber dennoch hatten sie sich und gemeinsam waren sie eine kleine, glückliche Familie. Viele Jahre lebten sie in San Francisco, schlossen ihr Studium mit vollem Erfolg ab und verbrachten wunderbare Zeiten mit ihrem gemeinsamen Freund Charles, welcher ebenfalls eine Frau an seiner Seite fand, die ihn ertrug.
Der größte Konzern in San Francisco war ein Pharmaunternehmen, welches für die elitäre Herstellung vieler guten Medikamente galt und eine der fortschrittlichsten Forschungen beinhaltete. Charles war in diesem Konzern für alle Öffentlichkeitsarbeiten zuständig und der CEO. Nur ihm verdankte Joseph, dass er ohne große Bewerbungsvorlage direkt im Sektor der Biochemie mit Schwerpunkt Genetik eingestellt wurde. Schließlich wollte er endlich anständig verdienen und seiner kleinen Familie etwas bieten....
Alles hätte so gut, friedlich und einfach perfekt sein können, gerade als auch Charles eine Tochter bekam, aber das Schicksal behielt nun einmal immer die Oberhand. Es interessierte sich nicht für die Belange der Sterblichen und wütete, wie es ihm passte. Zumindest war dieser eine Tag im September 1995, der Tag, an dem Joseph seinen Glaube an Gott verlor...
Unbekannte überrannten die beiden Familien in einem Ferienhaus am See das sie immer jeden Spätsommer mieteten. Es hätte ein Blutbad geben sollen, aber die Angreifer rechneten nicht mit so viel Gegenwehr. Damals wusste Joseph noch nicht, dass Charles ein Jäger war, doch anscheinend hatte ihm jemand anderes dieses Wissen voraus und rechnete damit, dass auch Joseph dazu gehörte. In dieser Nacht verlor Joseph nicht nur sein Glaube an Gott, sondern auch seine Tochter, die verschleppt wurde. Etwas in ihm zerbrach, denn sein Kind zu verlieren war, als riss ihm jemand das Herz aus der Brust.
Die Ehepaare teilten sich auf und versprachen einander, sich eines Tages wiederzusehen, doch damals wussten sie nicht, dass es über 20 Jahre dauern sollte, bis dieser Tag eintraf. Hoffnungslos und voller Trauer über den Verlust ihrer siebenjährigen Tochter, fuhren Lisbeth und Joseph zum nächsten Polizeirevier in welchem man ihnen nur zögerlich glaubte. Natürlich wurde eine Fahndung eingeleitet, das Foto eines blonden Mädchens zierte nun so einige Zeitungen, aber ohne Erfolg. In der Zwischenzeit erhielt Joseph immer wieder seltsame Anrufe, in denen ihm eine monotone Stimme einen Standort mitteilte. [blau6]34°41'01.8"N 119°18'39.1"W[/blau6] Es war ein Längen- und Breitengrad. Alles was dann geschah, war wie in einem surrealistischen Traum, denn als er über 300 Meilen mit dem Auto dorthin fuhr, entdeckte er eine Funkzentrale, die mit einer Kamera ausgestattet war und ihm Zutritt gewährte, als er direkt in die Linse blickte. Dies war der Beginn als Mitarbeiter der Initiative, denn schon seit geraumer Zeit hatten sie über einen begabten Biochemiker mit einer außerordentlichen Doktorarbeit ausreichend Informationen gesammelt.
Seit 1998 arbeitet Joseph in Los Angeles als Biochemiker in der Abteilung Genforschung. Dr. Seed stand auf dem Namenschild, als er seinen weißen Laborkittel anzog und ab sofort an einer geheimen Operation mitwirkte, von der seine Frau erst etwas wissen durfte, als sie selbst im Sektor der Molekularbiologie eingestellt wurde. Diese Organisation namens Initiative versprach ihm, dass sie alles daran setzten seine Tochter wieder zu finden, denn dieser Vorfall war nicht der erste gewesen und viele Jägerfamilien wären bereits von Übergriffen bedroht worden. Seine Gedanken drehten sich, denn er konnte nicht glauben, was er hörte und dass all diese Geschichten wahr sein sollten! Doch so wie sich sein Verstand mit neuem Wissen füllte, so tat es sein Herz gleich mit dem Hass auf jene Wesen, die ihm das Wichtigste im Leben stahlen. Sein Ehrgeiz und seine Intelligenz zeichneten sich nicht zum ersten Mal mit ungeheurer Brillianz ab und so arbeitete er sich Stück für Stück nach oben, bis er 2008 die Leitung des hiesigen Konzerns übernahm. Was sich in diesen 10 Jahren alles abspielte und ob seine Tochter noch als verschollen galt, blieb bis heute ein Geheimnis.
Natürlich suchte er mit diesen neuen Mitteln auch sein einstiger Freund Charles, von welchem er nun wusste, dass dieser ein Jäger war und eins ums andere ergab langsam Sinn, bis zu dem Tag, an dem er ihn fand. Ab 2016 arbeitete Charles in L.A. an der Seite eines alten Versprechens.





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Raymond LaVey holt das Popcorn raus



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